GFK Konsumklimaindex und was die Wirtschaftspropaganda daraus macht

„Ausgeprägter Einkommensoptimismus“

wie die Tagesschau berichtet[1] stieg der GFK Konsumklimaindex von 0,1 auf 9,4 Punkte, nachdem er 4 Monate in Folge gefallen war. Die Konsumaussichten würden die Deutschen wieder optimistischer sehen. Zudem hätten weniger Menschen Angst ihren Job zu verlieren. Der übliche Jubeljournalismus eben. Ein kleiner Blick in die zurückliegenden Prognosen[2] reicht um festzustellen, dass es sich hier wieder mal um Wirtschaftspropaganda handelt. Denn der Konsumklimaindex hat im Juni noch bei 10,2 gelegen.

Die GFK-Forscher verwiesen darauf, dass durch die Preissenkungen für Energie und der niedrigen Inflationsrate mehr Einkommen zur Verfügung stehen würde.

Dazu kann ich nur sagen, dass angesichts der stagnierenden wirtschaftlichen Lage wir allen Anlass zur Sorge haben müssen, Wenn der einzigste Faktor die Energiepreise sind, die uns davon abhalten in den Abgrund zu rutschen. Sobald die Energiepreise wieder steigen zeigt es sich abermals, dass die herrschende Politik nicht in der Lage ist den Verfall der deutschen Wirtschaft etwas entgegenzusetzen. Diese Erkenntnis wird aber nur aufgeklärte Menschen erreichen. Alle anderen werden der Medienpropaganda folgen, die dann wiederum alle Schuld auf die steigenden Energiepreise schieben wird, ohne den geringsten Verdacht zu hegen, dass wir in Wirklichkeit in einer Nachfragekrise stecken. Ausgelöst durch stagnierende Löhne und sinkende Transfereinkommen.

Quellen:
[1] http://www.tagesschau.de/wirtschaft/gfk-115.html
[2] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425...


Auch erschienen auf:
http://www.sascha-bahl.de/?p=539
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.