Fair Observer: Neues Multimediamagazin will mit tiefgehenden Analysen Welt der Nachrichten verändern

Mitgründer Fabian Neuen.
 
Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Fabian Neuen und Bernd Schlötterer (v.l.)

München. Nach einer mehrmonatigen Testphase ist nun in München offiziell die globale Internetplattform Fair Observer gestartet. Vor rund 60 Gästen stellte Mitgründer Fabian Neuen die überarbeitete Version des Multimediamagazins vor. Fair Observer will Nachrichten und Neuigkeiten transparenter machen und einen breiten Überblick über Geschehnisse in der Welt geben. Dazu will das Magazin einen möglichst umfassenden Überblick sowie Hintergründe zu aktuellen Ereignissen liefern und Themen analysieren. Außer in München gibt es in Washington und London Fair-Observer-Büros.

"Wir haben eine Vision von einer besseren Medienlandschaft", sagte Neuen am Beginn seiner Präsentation. Ein Blick in die weltweiten Medien zeige, dass die Berichterstattung
nicht selten einseitig, eventgetrieben und zum Teil manipulativ sei. "Viele Medien zeigen lieber Fotos von Steinewerfern als die Ursachen zu beleuchten", so der Münchner.

Betrachtung im Kontext

Oft fehle in den Beiträgen der historische und kulturelle Kontext. Zusammen mit den beiden Indern Atul Singh und Chiradeep Charkraborty, die Büros in Washington und London aufgebaut haben, hat Neuen Fair Observer gegründet, um dies zu ändern. Dazu liefert ein Netzwerk von Experten aus verschiedenen Teilen der Welt Beiträge. Ziel ist es, verschiedenen Sichtpunkte auf Fair Obsever aufzuzeigen. "So können sich Medienkonsumenten eine differenzierte Meinung bilden", so Neuen.

Lob für die Gründer von Fair Observer gab es von Prof. Dr. Klaus Sailer: "Ich finde die Idee die hinter diesem Projekt steht großartig", so der Unternehmer und Vorstand der Social Entrepreneurship Akademie, in die Fair Observer aufgenommen wurde. Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, ehemaliger Geschäftsführer der Hartmann AG und Leiter des Instituts für Sozialstrategie, betonte die Bedeutung von Projekten wie Fair Observer für die Demokratie. Dadurch werde es für Regierungen zunehmend schwieriger, gegen den Willen der Bevölkerung zu agieren. Mit der Plattform stellen die Macher laut Hemel das notwendige Werkzeug der Partizipation zur Verfügung.

Mittelfristig soll Fair Observer auch wirtschaftlich ein Erfolg werden. Investor Bernd Schlötterer, langjähriger Geschäftsführer der Tele München Gruppe und Inhaber von Palatin Media sagte: "Dieses Produkt gibt es bisher so nicht, weder im Internet noch in gedruckter Form, deshalb unterstütze ich es gerne". Viele Ideen blieben erfolglos, weil sie zu früh kämen. Der Zeitpunkt für den Start von Fair Observer sei dagegen genau richtig gewählt.

Viele prominente Unterstützer

Was Facebook für soziale Kontakte ist, soll Fair Observer für Nachrichten werden. Bereits vor dem Start haben die Gründer die Werbetrommel gerührt und für große Aufmerksamkeit gesorgt. Fair Observer wird von Journalisten, Politikern, Akademikern, Philosophen und Wirtschaftslenkern unterstützt, darunter Prof. Klaus Zimmermann (ehemaliger Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaft), Jaswant Singh (ehemaliger Indischer Außenminister), Glenn Carle (ehemaliger Vize-Chef des CIA) und Prof. Annet Aris (ehemalige Leitern der Medien-Practice McKinsey, Professorin für Strategie an der INSEAD-Business-School).

Internet:
www.fairobserver.com
www.facebook.com/fairobserver
www.twitter.com/myfairobserver
www.youtube.com/myfairobserver

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