Liederabend mit Falko Hönisch, Bariton und Ingo Dannhorn, Klavier am 17. Juli 2010 um 20 Uhr, Antonius-von-Steichele Grundschule Mertingen
Mertingen: Aula der Antonius-von-Steichele-Grundschule Mertingen | Falko Hönisch war bereits als lyrischer Bariton festes Ensemblemitglied an den Staatstheatern in Kassel und Darmstadt, sowie am Landestheater Eisenach, wo er bereits in wichtigen Fachpartien wie Wolfram von Eschenbach, Graf Almaviva, Papageno, Gabriel von Eisenstein, und Graf Eberbach gesungen hat. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Staatstheatern in Oldenburg und Cottbus, und zuletzt in Triest. In der Spielzeit 2009/2010 wird er als Gast am Theater der Stadt Koblenz als Il Conte Robinsone in Cimarosas "Il matrimonio segreto" zu sehen und hören sein.
Er studierte in der Solistenklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Gesang bei Frau Prof. Julia Hamari und Liedgestaltung bei Prof. Konrad Richter. Er debütierte bereits zu Studienzeiten in der Titelpartie von Mozarts “Don Giovanni” am “Wilhelma-Theater” in Stuttgart. Zuvor erhielt er eine breite musikalische Ausbildung an den Hochschulen in Karlsruhe und Lübeck, wo er neben Gesang bei Prof. Roland Hermann und Prof. Franz-Josef Einhaus, noch Dirigieren und Klavier in der Klasse von Frau Prof. Kaya Han studierte.
In privaten Studien bei Prof. Dr. Peter-Michael Fischer und auf verschiedenen Meisterkursen bei Kammersängerin Gundula Janowitz, Wolfgang Schöne, Gerd Türk, Barbara Schlick, Charles Spencer, Rudolf Piernay, Bernd Weikl, Richard Wistreich, Francisco Araiza und vielen anderen namhaften Künstlern erhält er wichtige Impulse.
Erst kürzlich gewann er beim „6. Internationalen Wettbewerb für Wagnerstimmen“ als Finalist den Publikumspreis, im Februar 2009 gewann er den ersten Preis des Richard Strauss-Wettbewerbes und wurde im Juni 2009 im Rahmen des Richard Strauss-Festivals mit der Richard Strauss-Medaille ausgezeichnet. Neben weiteren zahlreichen Preisen, u.a. beim Johannes Brahms-Wettbewerb 2008, beim Robert Schumann-Wettbewerb 2008, beim Mozart-Wettbewerb 2007 in Wiesbaden und beim Anneliese Rotheberger-Wettbewerb 2007, erhielt er Stipendien des Richard Wagner-Verbands, des Deutschen Musikrats und des "Blue Lake Fine Arts Camp" in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Er musizierte mit den Bochumer Symphonikern, dem Staatsorchester Kassel, dem “Neuen Bachischen Collegium Leipzig”, der “Deutschen Kammerphilharmonie Bremen”, der “Mitteldeutschen Barock-compagney”, der “Sinfonietta Köln”, dem “Bach Collegium Stuttgart”; sein Opern-, Konzert- und Liedrepertoire erstreckt sich vom Barock bis zu Werken der zeitgenössischen Musik. Eine rege Konzerttätigkeit, Opernaufführungen und Liederabende führen ihn ins In- und Ausland; Rundfunkaufnahmen belegen seine Tätigkeiten.
Pressestimmen:
"Schubert-Lieder, die die griechische Mythologie zum Thema haben, sang Falko Hönisch im ersten Teil und tat es mit einer großen Ernsthaftigkeit und Leidenschaft. Kräftig markant im Timbre fand er finstere, sonore Farben und steigerte sich hinein in die wilden Gefühlsausbrüche mit denen die mythologischen Gestalten von Schuberts Romantik übergossen wurden. Der Bariton hat die große Gabe, mit wechselnden Klangfarben Stimmungen zu erzeugen. Zwischen wilder Verzweiflung und stiller, todessehnsüchtiger Verklärung baute der Sänger fesselnde Spannungen auf. Lieder von Robert Schumann gab es im zweiten Teil: nach einem überschwänglich und chevaleresk gesungenen “Hidalgo”, durchweg Lieder der Verzweiflung, wobei sich der Sänger packend steigerte."
ARD-Wettbewerb 2009: …. Hönisch krönte am Ende des zweiten Durchgangs seinen Auftritt mit Mozarts Guglielmo ("Rivolgete a lui lo sguardo") und Brahms ("Wie soll ich die Freude, die Wonne denn tragen") durch eine aufregend gestaltete Schumann-Ballade ("Belsazar") und ein großartiges "Ich habe genug". Das Lachen des Publikums, als diese Arie aus der gleichnamigen Bach-Kantate als Schlusspunkt von zwei intensiven Tagen angekündigt wurde, wich am Ende mucksmäuschenstiller Aufmerksamkeit und schließlich donnerndem Applaus…“
Rhein-Neckar-Zeitung: 14. Februar 2009
Der "Margie Weidman-Preis für Liedinterpretation und der Preis für die niederländische Auftragskomposition “Querela Pacis” von Roel van Oosten ging an den deutschen Bariton Falko Hönisch, der eine besonderes Gefühl für dieses Genre an den Tag legte."
Main-Echo: 7. November 2007
"Der smarte Graf („Der ‚Wildschütz“) von Falko Hönisch, der durchaus eine Sünde wert wäre, breitet seinen verführerischen Bariton mit dem Bewusstsein des alles könnenden Verführers aus und singt in einer zündenden Parodie..."
Rems-Zeitung: 25. April 2007
"Falko Hönisch als Wolfram von Eschenbach: ein wunderschön strömender Bariton, intelligent gestaltend von anrührender Zartheit bis in dramatisch expandierten Ausdruck, einfach exzellent. Diesen Namen sollte man sich merken."
Deutschlandfunk Köln Musikjournal: 9. Mai 2005
"Alle übertreffend, der schlechthin perfekt spielende und vorzüglich singende Papageno (Zauberflöte) Falko Hönisch."
1974 geboren, wurde der Pianist Ingo Dannhorn bereits mit 9 Jahren in die Hochbegabtenklasse von Prof. Anton Czjzek, einem langjährigen Schüler des legendären Pädagogen Bruno Seidlhofer, am Salzburger "Mozarteum" aufgenommen. Internationale Wettbewerbserfolge, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den ORF, das holländische Fernsehen sowie Konzerte in Europa waren erste Höhe¬punkte in der jungen Karriere. Mit 14 Jahren Jungstudent an der Hochschule für Musik in München in die Klasse von Prof. Margarita Höhenrieder, schloss er bereits mit 23 sein Studium mit Beethovens Monumentalwerk, der »Hammerklaviersonate« und einstimmiger Auszeichnung mit dem Meisterklassendiplom ab und wurde als eines der jüngsten Mitglieder des Kollegiums mit einem Lehrauftrag betraut. Zeitgleich studierte er in der Meisterklasse bei Prof. Gerhard Oppitz in München, bei Prof. Noel Flores an der Hochschule für Musik in Wien und bei Prof. Gitti Pirner an der Hochschule für Musik in Winterthur.
Von 2002 bis 2006 lehrte er als Dozent für Klavier und Klavierkammermusik an den Hochschulen in Bremen und Augsburg und seit 2007 an der Musikakademie Wiesbaden.
Weit über 500 Liederabende und ebenso viele Kammermusikkonzerte mit fast allen Liedzyklen und Klaviertrios finden sich in seiner Vita. Produktionen, Konzertmitschnitte und Einspielungen für den bayerischen, österreichischen, ungarischen, dänischen, italienischen, englischen (BBC) und australischen Rundfunk, Fernsehaufnahmen für das ZDF, den ORF als Solist sowie auch als Kammermusikpartner dokumentieren das breite Spektrum seiner Aktivitäten zwischen Johann Sebastian Bach und Luciano Berio. "Sternstunden pianistischer Gestaltung – ein Künstler und Musiker, dem man zujubeln muss" (The Australian).
So oder ähnlich betiteln die Zeitungen seit Jahren begeistert seine Klavierabende. Er gehört zu den "bemerkenswertesten Pianisten seiner Generation, mit fabelhaften manuellen Fähigkeiten und einer idealen Kombination aus Intelligenz und ausgeprägter Sensibilität für klangliche Valeurs." (Gerhard Oppitz)
Wir danken herzlich allen Sponsoren, die durch ihre Großzügigkeit diese Veranstaltung ermöglichen.
Eintritt: 10,- €, Kinder frei; Karten im Vorverkauf bei der
Gemeinde Mertingen (Tel. 09078/9600-18) und an der Abendkasse
Mit freundlicher Unterstützung der Vereine „Mozart zwischen Donau-Ries“ und „Neue Meister der Liedkunst“ sowie der Sparkasse Donauwörth
Veranstaltungen 2010:
alle Veranstaltungen finden in der Aula der Antonius-von-Steichele-Grundschule in Mertingen statt, sofern nicht anders angegeben
20. August, open air: „Sous le ciel de Paris“
Chansons (E. Piaf), Tangos (Astor Piazzolla), Songs (K. Weill) und romantische Jazzballaden mit Isabell Münsch (Sopran), Mariana Beleaeva (Geige) und
Alexander Kuralionok (Akkordeon)
11. September, 20.00 Uhr: Veronika, der Lenz war da… Musical, Operette, Chansons mit Kerstin Descher, Andrea Berlet, Oliver Gilfert, Roman Payer, Oliver Scherer (Stadttheater Augsburg), Daniel Fiolky (Gärtnerplatztheater München), Klaus Straube am Klavier. (Bild: Kerstin Descher als Carmen von Georges Bizet)
08.Oktober, 20.00 Uhr: Maximilian Lika mit Sebastian Jacob am Klavier mit einem Liederabend
(Gabriel Faure, Robert Schumann, Franz Schubert)
29. Oktober, 20.00 Uhr, Brauereigaststätte:
„Singa und Tanza beim Wirt“ mit den Nördlinger Musikanten und Vortänzer Uwe Rachuth (Museumsverein Mertingen, Barbara Stempfle)
27. November, 19.30 Uhr: Klavierabend Alexander Schimpf
(Preisträger Deutscher Musikrat 2008, Gewinner des Beethoven-Wettbewerbs Wien 2009) mit Werken von Joh.Seb. Bach, L.v.Beethoven, Joh.Brahms, A.Scriabin
12. Dezember, 17.30 Uhr: Weihnachtskonzert mit Cantico/Kehlheim (Chor mit ehemaligen Regensburger Domspatzen) in St. Martin Mertingen





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