Selbstverteidigungs-Spezialisten zu Gast in Meitingen

Wieder einmal war Meitingen für einen Tag Hochburg für Karatekas aus ganz Bayern.
Doch warum treffen sich Karatesportler zu einem Selbstverteidigungs Lehrgang?
Sollte nicht alleine die Tatsache, dass man einen Kampfsport betreibt ausreichend Schutz
vor körperlichen Übergriffen bieten? Nicht zwangsläufig!
Karate wie es in den Sportvereinen betrieben wird ist Wettkampfsport der nach Regeln abläuft, diese Regeln haben das Ziel die körperliche Unversehrtheit der Wettkämpfer zu sichern.
Die Gesetze der Straße sind aber andere.
Mit Jürgen Kestner 6. Dan (früher beim SEK, heute Ausbilder bei der Polizei)
und Rudi Russ 5. Dan (SV Dozent des Deutschen Karateverbandes) konnten zwei hochkarätige Spezialisten in Sachen SV gewonnen werden.
Schnell mussten die Teilnehmer erkennen, dass Sportkarate für den Straßenkampf nur bedingt brauchbar ist. So wurden Techniken trainiert die möglichst reflexartig ablaufen und immer mit in ihrer Wirkung gut dosierbaren Konter abgeschlossen wurden. Da körperliche Auseinandersetzungen in aller Regel ein gerichtliches Nachspiel haben wurde auch großer Wert auf die Einhaltung der Verhältnismäßigkeit gelegt.
So muss die Reaktion auf einen aus dem Hinterhalt erfolgenden Angriff eine andere sein als die, die auf Handgreiflichkeiten eines angetrunkenen Festzeltbesuchers erfolgt.
Da nicht zuletzt auch die Kondition über den Ausgang einer Auseinandersetzung entscheidet bestand der letzte Teil des Lehrgangs aus einer Power Einheit die die Teilnehmer auch Körperlich nochmal an ihre Grenzen brachte. So ist es sehr wahrscheinlich, dass jeder der Teilnehmer etwas mit nach Hause nehmen konnte und sei es nur ein Muskelkater.
Interessierte haben immer montags von 19°° bis 20:30 in der Meitinger Grundschule die Möglichkeit den Karatesport kennenzulernen
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