Von „A“ wie Aspirin bis „Z“ wie Zahnbürste – Schüler der Realschule Meitingen packen wieder Pakete für Kinder in Weißrussland

Ein Bleistift, ein Schreibblock oder Wasserfarben– was für uns eine Selbstverständlichkeit auf dem Schreibtisch darstellt, bedeutet für Familien in Weißrussland Luxus. Aus diesem Grund helfen Schülerinnen und Schüler der Dr.- Max-Josef-Metzger-Schule, indem sie Gegenstände des täglichen Bedarfs – ob Duschgel, Seife oder Pflaster – und Lebensmittel einsammeln. Viele Klassen bestückten jeweils ein Paket, das Frau Bentele und ihrem Helferteam übergeben wurde. Sowohl vonseiten der Schulleitung, der Eltern, Kollegen und vor allem vonseiten der Schüler war der Einsatz und der Ansporn groß, um möglichst vielen Familien in Weißrussland ein Paket übergeben zu können.

Frau Bentele kümmert sich seit Jahren um den Transport der Hilfsgüter nach Gomel, einer Region um Tschernobyl gelegen, in Weißrussland. Die Pakete werden an besonders schwerwiegend betroffene Familien verteilt. Die Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl (Ukraine) im Jahr 1986 sind tägliche Begleiter: Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen bestimmen das Leben vieler Familien in Weißrussland, das stark radioaktiv verseucht wurde. Durch die Anwesenheit Frau Benteles vor Ort wird gewährleistet, dass die Lebensmittelpakete auch wirklich dort ankommen, wo die Not am größten ist.

(Heike Felbermaier)
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