Rosinen und Radiergummi statt Rosen zum Valentinstag! Unterstützung weißrussischer Familien mithilfe von Schülern der Realschule Meitingen
Marmelade, Spagetti, Gemüse- oder Fleischbrühe – was für uns eine Selbstverständlichkeit auf dem Frühstücks- oder Mittagstisch darstellt, bedeutet für Familien in Weißrussland eine große Besonderheit. Aus diesem Grund helfen Schülerinnen und Schüler der Dr.- Max-Josef-Metzger-Schule, indem sie Lebensmittel und weitere Gegenstände des täglichen Bedarfs – ob Zahnbürste, Seife oder Malstifte – einsammeln. Jede Klasse bestückte jeweils ein Paket, das Frau Bentele am 14. Februar 2012 übergeben wurde. Schulleitung, Eltern, Kollegen und vor allem die Schüler fühlten sich angespornt, den Paketeberg möglichst beeindruckend anwachsen zu lassen.
Frau Bentele kümmert sich seit Jahren um den Transport der Hilfsgüter nach Weißrussland, welche an besonders schwerwiegend betroffene Familien verteilt werden. Die Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl (Ukraine) im Jahr 1986 sind tägliche Begleiter: Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen bestimmen das Leben vieler Familien in Weißrussland, das stark radioaktiv verseucht wurde. Durch die Anwesenheit Frau Benteles vor Ort wird gewährleistet, dass die Lebensmittelpakete auch wirklich dort ankommen, wo die Not am größten ist.
Autorin des Artikels: Frau Heike Felbermeir


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