Ammen-Dornfingerspinnen-Biss tut weh

Ammen-Dornfingerspinne,
lateinisch Cheiracanthium puctiorum, ist zwar die giftigste Spinne Europas, eine Begegnung mit ihr aber relativ unwahrscheinlich. "Zum einen sind die Tiere in ihrem Lebensraum, naturnahen Wiesen, ziemlich gut geschützt. Zum anderen verlassen die Tiere ihre Behausungen nur zum Zwecke der Jagd",

Das Gift der Ammen-Dornfingerspinne bewirkt beim Menschen laut Zimmermann ein Anschwellen der Biss –S tellen bis hin zu einem lokalen Absterben von Gewebe (Nekrose). Das entzündete Gewebe verfärbt sich blau-rot. Die enthaltenen Nervengifte verursachen teils heftige Schmerzen, empfindliche Personen reagieren auch mit Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden auf das Gift von Dornfingern. Nach einem Biss soll jedenfalls umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Normalerweise klingen die Symptome nach wenigen Tagen zwar von selbst wieder ab. Beim Auftreten einer Nekrose ist allerdings rasche Therapie angesagt, um weitere Gewebeschäden zu vermeiden. Im Extremfall kann ein unbehandelter Spinnenbiss zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung führen.
Durch die höheren Temperaturen ist die ursprüngliche Mittelmeer-Bewohnerin zwischenzeitlich auch in Deutschland, in Österreich und der Schweiz zu finden.

Foto 2:
.....so kann sich ein Biss entwickeln:
Das Tierchen war mir in GR in den Gummistiefel gefallen und hat mich in den Unterschenkel gebissen
Der Schmerz war nicht so schlimm,
aber die Wundheilung dauerte über 8 Wochen
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3 Kommentare
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Silvia B. aus Neusäß | 02.10.2016 | 15:11  
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Eugen Hermes aus Bochum | 04.10.2016 | 13:06  
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Ariane Braun aus Zusmarshausen | 07.10.2016 | 20:58  
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