myheimat fragt nach: Ist es aus Ihrer Sicht gerechtfertigt, dass Anwohner sich an den Kosten des Straßenausbaus beteiligen müssen oder sollten Alternativen für die Finanzierung gefunden werden?

Straßenausbaubeitragssatzung – dieser umständliche Begriff war Ende März Thema in der Marktgemeinderatssitzung. Kommunen können bei notwendigen Maßnahmen zur Straßenerneuerung die jeweiligen Anlieger zur Kasse bitten. Im Meitinger Ortsteil Herbertshofen trifft dies zunächst auch die Bewohner der Schubertstraße. Die Grundlage für diese Satzung bildet ein Landesgesetz.


"Die Stadt nimmt genug Steuern ein, Anwohner sollten nie für die Straßen zahlen müssen. Die meisten Hausbesitzer zahlen bestimmt auch noch ihre Kredite ab und die Lebenshaltungskosten steigen auch ständig, man hat das Geld für die Straßensanierung einfach nicht so locker."

Markus Huber, Erlingen

"Die Steuereinnahen der Stadt, der Länder oder Kommunen sind exorbitant hoch, also eigentlich ist es nicht gerechtfertigt, dass Anwohner sich an den Sanierungskosten beteiligen müssen. Die Infrastruktur ist eigentlich Aufgabe des Staates! Das entsprechende Gesetz sollte meiner Meinung nach geändert werden."

Herr Platz, Thierhaupten

"Es kommt darauf an, wie oft Arbeiten an der Straße durchgeführt werden. Ich finde es gerechtfertigt, dass die Anwohner mitbezahlen, wenn die Kosten nur einmalig anfallen."

Frau Pakowski, Meitingen

"Dass nur die Anwohner der Straße bezahlen sollen, finde ich nicht richtig, eine Straße wird ja von vielen Menschen genutzt. Eine gute Möglichkeit wäre es, wenn die Kosten auf alle Bewohner des Orts umgelegt werden könnten."

Frau Schröttle, Elgau
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2 Kommentare
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detlev ze-lah aus Peine | 30.04.2015 | 10:41  
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Mike Zehrfeld aus Schwabmünchen | 30.04.2015 | 14:52  
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