Erfolg für die Jugendsozialarbeit an Grundschulen
Das Bayerische Kabinett hat im Juni 2009 die Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) beschlossen. Ziel ist, künftig auch Grundschulen, die einen Migrantenanteil von mind. 20% aufweisen, entsprechend der präventiven Schwerpunktsetzung und der finanziellen Möglichkeiten schrittweise ab September 2010 in das Förderprogramm einzubeziehen.
Der Landkreis Augsburg ist hier bereits in Vorleistung gegangen und hat gemeinsam mit mehreren Gemeinden im Landkreis die JaS an Grundschulen geschaffen. Dass bereits begonnene Projekte gemäß der auf-gelegten Förderrichtlinien bisher von der Förderung ausgeschlossen waren, wollten die CSU-Kreisrätinnen Carolina Trautner, Marlies Fasching und Ulrike Höfer so nicht akzeptieren. Nach einem Gespräch der Kreisrätinnen mit Staatssekretär Sackmann und MdL Max Strehle, wurde diese Thematik im Staatsministerium ausführlich diskutiert. "Wie wichtig Jugendsozialarbeit an Schulen ist, zeigen die bisherigen guten Erfahrungen in allen Haupt-schulen des Landkreises", betont Kreisrätin Fasching.
Nach intensivem Schriftwechsel mit Staatsministerin Haderthauer konnte erreicht werden, dass bereits begonnene Projekte der JaS nicht automatisch von der Förderung ausgeschlossen werden. "Wir konnten erreichen, dass Grundschulen mit nachweislich mind. 20% Migrationsanteil, an denen nur bis zu 15 Stunden pro Woche Sozialarbeit geleistet wird, einer besonderen Prüfung unterzogen werden", so Kreisrätin Trautner. Diese Zusage des Ministeriums werten die CSU-Kreisrätinnen als großen Erfolg, da somit das mustergültige Handeln des Landkreises Augsburg und seiner Gemeinden im präventiven Bereich anerkannt wird. Kreisrätin Höfer freut sich über diesen positiven Bescheid: "Das entspricht genau unserer Zielsetzung, denn wir haben bereits in den Haushalt 2010 Gelder für die JaS an Grundschulen eingestellt."




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