Ökumenische Sozialstation Meitingen – ein Zentrum der Pflege
Entstanden aus den Vereinen für ambulante Krankenpflege, stellt die Ökumenische Sozialstation Meitingen seit 1979 die Pflege für Alte und Kranke im nördlichen Landkreis sicher. Aus den Anfängen mit einer Krankenschwester entwickelte sich ein leistungsstarkes Pflegezentrum, das heute rund 80 Mitarbeiter beschäftigt. Das umfangreiche Leistungsangebot ist inzwischen einmalig in der Diözese Augsburg.
Zur häuslichen Versorgung kamen im Laufe der Jahre Kurzzeit- und Tagespflege, sowie vollstationäre Pflege am Wohnpark Laubenbach und im St.-Martha-Heim. Hier wird auch eine Wohngruppe für an Altersdemenz erkrankte Patienten angeboten. Menschen, die noch in den eigenen vier Wänden leben, können telefonisch oder über ein spezielles Hausnotrufgerät rund um die Uhr Hilfe finden. Sicherheit bieten auch betreute Wohnungen in Meitingen und Langweid.
Für die Mitarbeiter ist es selbstverständlich, umfassend zu beraten und bei Anträgen aller Art zu helfen. Hauskrankenpflegekurse, Essen auf Rädern und die Koordination einer Vielzahl von ehrenamtlichen Gruppen runden das Angebot ab.
Die Einschränkungen im Gesundheitswesen machen sich jedoch auch hier bemerkbar. Es ist nicht immer leicht die Balance zu halten zwischen gesetzlichen Auflagen, festen Pflegesätzen, vorgeschriebenen Personalschlüsseln und steigenden Kosten einerseits sowie dem Anspruch der Hilfsbedürftigen auf die bestmögliche Pflege und dem Recht des Personals auf angemessene Arbeitsbedingungen und Bezahlung andererseits. Auf Veränderungen in der alternden Gesellschaft mit entsprechenden Angeboten zu reagieren ist eine tägliche Herausforderung. Ständige Wachsamkeit, Planung und Anpassung an die Gegebenheiten sind hier gefragt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dennoch: Als ökumenischer und somit kirchlich orientierter Einrichtung ist es der Sozialstation Meitingen ein besonderes Anliegen, auch mal zu helfen, wenn es sich finanziell nicht rechnet.


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