Aufgrund des hohen Sandverlustes bei der Hörnum-Odde/ Sylt tauchte folgendes Gebilde auf. Die Sylter Südspitze ist aufgrund der Tetrapoden massivst bedroht. Das Tetrapoden-Querwerk führt zu einem exponentiell gesteigerten Sandverlust, denn man jedes Jahr sehen kann. Der Weg um die Südspitze hat sich wesentlichst verkürzt und verkürzt sich jedes Jahr beträchtlich. Bald wird es Hörnum-Odde nicht mehr mehr geben. Experten rechnen mit 2 bis 3 Jahren. Deswegn tauchen manche Dinge auf, die vorher unter dem Sand vergraben waren. Unter anderem das hier dokumentierte Gemäuer. Ich würde gerne mehr wissen.
Wer weiß mehr über das aufgetauchte Bauwerk? Es soll ein alter Bunker aus dem zweiten Weltkrieges sein. Ich freue mich auf Kommentare und Informationen.
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Richtig, das sind alte Bunker aus dem "tausendjährigen Reich", die man gegen England baute. In den 50er Jahren gab es davon noch jede Menge auf Sylt. Die Engländer haben sie gesprengt. Einige sind wohl im Sand verschwunden, andere tauchen wieder auf. Anläßlich der damaligen Kinderverschickungen nach Sylt (Heim an der Düne, Hörnum) haben wir in diesen Bunkern gespielt, denn sie waren nicht eingezäunt. Man staune - wir haben's überlebt! Damals war die Insel Helgoland (nicht die Düne)immer noch Bombenziel (Übungsabwürfe) für der RAF Bomber, Typ Canberra.
Siehste der Hans-Rudolf weiß das, schon als Kind konnte er Sylt erforschen.
Schade um die Sylter Südspitze, der Weg wird immer kürzer und Sylt immer weniger, aber so ist das Leben! Gruß Wolfgang
Bereits im ersten Weltkrieg befanden sich an der Hörnum-Odde militärische Anlagen, die abgebildeten runden Betonreste deuten auf Teile der ehemaligen südlichen Küstenbatterie mit 4 - 15 cm-Geschützen hin.
Während des 'tausendjährigen Reichs' befand sich an der Hörnum-Odde einer der technisch modernsten Nachtjäger-Leitstände zur Ortung anfliegender Flugzeuge und Koordination der Luftabwehr rund um die Deutsche Bucht. Die Anlage trug den Namen 'Auster', sie wurde nach Kriegsende nach England verbracht. Reste der gesprengten Bunkeranlagen finden sich heute noch im Brandungsgebiet. Außerdem befand sich dort noch eine Flakstellung. Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, die Spuren zu deuten. Gruß Karl-Heinz
Reste einer sehr schlimmen Zeit. Diese "Überbleibsel", die ich persönlich als Mahnmale gegen das Vergessen betrachte, findet man sehr häufig; übrigens auch in Meitingen!
Schönes Wochenende,
Toni!
Da braut sich was zusammen
Den ganzen Tag über häften sich die Wolken am Himmel und nun ist es wohl doch so.
Das schöne Wetter verabschiedet sich erst einmal mit tollen Farben...
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