Unter dem Motto „Gemeinschaft bereichert“ neue Gemeindediakonin Tanja Fock feierlich begrüßt und Sponsoren gedankt

Von links nach rechts Dekan Stefan Blumtritt, Diakonin Andrea Heußner und Diakonin Tanja Fock!
 
Die Leiterin der Diakoninnengemeinschaft, Frau Diakonin Andrea Heußner, beschreibt in ihrer Einführungsansprache Frau Diakonin Tanja Fock.

Meitingen: Evangelische Johanneskirche Meitingen | Am vergangenen Sonntag hatte die Meitinger Johannesgemeinde doppelten Grund zur Dankbarkeit. Erstens: Nach 18 Monaten ist Pfarrer Maiwald froh, als Hauptamtlicher nicht mehr hauptamtlicher Einzelkämpfer für die Sache Jesu zu sein. Vor allem hat die Meitinger Johannesgemeinde jetzt eine zweite ganze Stelle. Durch die Leiterin der Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg, Frau Diakonin Andrea Heußner, den Gersthofener Dekan Stefan Blumtritt und zwei Assistenten Frau Diakonin Doris Zenns und die stellvertretende Vertrauensfrau des Meitinger Kirchenvorstands, Frau Susanna Platz wurde Frau Diakonin Tanja Fock feierlich eingeführt.
Danach hielt sie ihrer neuen, ihrer ersten Kirchengemeinde als Gemeindediakonin die erste Predigt. In ihr lud sie die Menschen ein in das Reich Gottes. In Gemeinschaft mit ihm und im Namen seiner Liebe können wir eine gute, weil segensreiche Gemeinschaft bilden, in der es nicht heißt: "Liebe deinen Nächsten anstelle von dir selbst!, sondern: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Nur wenn ich mich selbst liebe und mir selbst den Respekt zukommen lasse, der angemessen ist, kann ich auch angemessen auf meinen Nächsten zugehen."
Nach dem gemeinsamen Schlußsegen durch Frau Diakonin Tanja Fock und Pfarrer Markus Maiwald richtete Bürgermeister Rudolf Helfert die Grüße der Marktes Meitingen aus und wünschte ihr, dass sie möglichst bald heimisch werden möge. Sie solle lieber zwei Mal nachfragen in der Gemeinde und bei den Menschen, als einmal etwas falsch zu verstehen. Im Namen der römisch-katholischen Pfarreiengemeinschaft St.-Clemens – St. Nikolas – St. Wolfgang und in langjähriger ökumenischer Verbundenheit wünschte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von St. Wolfgang, Herr Bernhard Härle, ihr für den Neustart Gottes Segen. Die Vertreterin der Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg und der Augsburger Regionalgruppe, Frau Diakonin Karin Brandmeyer schenkte ihr eine grüne Gießkanne und erinnerte sie daran, dass sie als Mitarbeiterin auf den Weinberg des Herrn berufen sei, aber dabei auf sich achten müsse, um nicht auszubrennen bei dieser sehr erfüllenden, aber auch sehr Kräfte zehrende Arbeit. Die Vertreter von Meitingens Evangelischen Jugend, MevJ, riefen ihr im Rahmen einer Sprechmottete ein „Herzlich, Ehrlich, Richtig Zum Liebhaben, Immer Cool, Heute Sowieso, Tanja!“, ein „herzlichst Willkommen“ entgegen – endlich wieder ein Hauptamtlicher bei MEvJ. Pfarrer Markus Maiwald weiß, dass es in der Johanneskirche viele herzliche Menschen gibt, die ihren Weg in Meitingen wohlwollend begleiten. Die Menschen müssen nur aufeinander zugehen, da können sie ganz leicht gemeinsam die gute Sache Jesu weitertragen zu allen Menschen. „Möge Sie stets darauf achten, dass sie als frisch gebackene Gemeindediakonin die rechte Balance zwischen Nähe und Distanz, Arbeit und Freizeit finde!“ Die Vertrauensfrau des Meitinger Kirchenvorstandes, Frau Ute Felgenträger, sprach den Wunsch aus, dass Frau Tanja Fock hier so fest Wurzeln schlage und dann wie ihre Vor-Vor-Vorgängerin Frau Gemeindehelferin Gerda Fischer bis zum Ruhestand bleibe. Sie war fast 35 Jahre in der Johannesgemeinde aktiv. Das könne sie auch schaffen. Dazu sagte sie ihr die feste Unterstützung zu.
Als zweites sagte Frau Felgenträger allen Sponsoren, allen Freundinnen und Freunden von „Komm bau mit!“ ein herzliches Vergelt´s Gott, die mit Rat und Tat, mit Herz und Hand, mit Geld und Gebet „unser Bauvorhaben“ unterstützt haben. Als letztes stellte Herr Architekt Wolfgang Obel verblüffende Parallelen zwischen dem Bauvorhaben der Evangelischen Johannesgemeinde Meitingen und dem Weg zur neuen Gemeindediakonin fest. Für beides brauchte und braucht die Kirchengemeinde einen langen Atem. Das Motto „Was lange währt, wird endlich gut!“ gelte schon für den Neustart von Frau Diakonin Tanja Fock, doch in Sachen neues Gemeindehaus habe sich das schon allen an vielen Stellen gezeigt. Er blicke da sehr zuversichtlich in die Zukunft. Er wünschte Frau Tanja Fock für den Neustart alles Gute und der Kirchengemeinde und sich weiterhin einen gesegneten Verlauf des Neubaus. Beim Gang auf die Baustelle sei keine Gefahr angesagt. Der Bau halte schon, aber man möge auf seine eigene Gesundheit achten, denn man bewege sich auf einer Baustelle. Nach diesem stellenweise kabarettistischen Vortrag durch den Donauwörther Architekten klang der Vormittag mit einem Sektempfang und einem Weisswurstfrühstück im neuen Rohbau Gemeindesaal aus.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 05.08.2011
myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 02.01.2012
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Kirsten Steuer aus Pattensen am 04.07.2011 um 21:09 Uhr  
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