Realschule feiert 125. Geburtstag ihres Schulpatrons
Mit drei Aktionstagen Anfang Februar erinnerte die Schulgemeinschaft an Dr. Max Josef Metzger
Von Mittwoch bis zum 125. Geburtstag Dr. Metzgers am Freitag, den 3. Februar, war Festtagsstimmung in der Realschule. Die Lehrer konnten für ihre Klassen unter verschiedenen Aktionen wählen.
An allen Tagen lief der Dr.-Metzger-Film von Josef Gogl, der den Schülern ebenso wie den vielen jungen Lehrern und Referendaren das Leben und Wirken dieses Mannes für Frieden und Einheit der Kirchen verdeutlichte.
Auch das Archiv im Christkönigs-Institut in der St. Wolfgang-Straße in Meitingen besuchten mehrere Klassen. Die heutige Leiterin des von Dr. Metzger gegründeten Instituts, Annemarie Bäumler, zeigte den interessierten Schülern sämtlicher Jahrgangsstufen den Schreibtisch sowie diverse Schriften und private Gegenstände des Märtyrers, die dort liebevoll aufbewahrt werden.
Eine Ausstellung in der Realschule rund um die Bronzebüste von Max Josef Metzger war zum freien Besuch für alle Schüler gedacht. Als echter Hingucker entpuppte sich die übergroße Wandcollage aus Hunderten verschieden verpixelter Fotos aus dreißig Jahren Schulleben: Mit genügend Abstand betrachtet blickte einen dann der Ordensmann selbst an.
Zur weiteren Vertiefung nutzten viele das von den Religionslehrern zur Verfügung gestellte Arbeitsmaterial. Sogar zum Friedhofsgang bei eisigen Temperaturen mit dem Besuch des Grabes machte sich eine Klasse auf.
Am Freitag, dem eigentlichen Geburtstag, gedachten die fast 1000 Schüler und ihre Lehrer in einem gemeinsamen Morgengebet ihres Namenspatrons: Der Friedensstifter und Prophet ist durch seinen Mut und seine Modernität in vielen Bereichen des Zusammenlebens ein Vorbild für die Schulgemeinschaft.
Mittags lud die Schulleitung zu einer kleinen Feierrunde, zu der auch Alfons Wiedenmann, der ehemalige Rektor der Realschule und Initiator für die Namensgebung, Bürgermeister Werner Grimm, Vertreter des Christkönigs-Instituts sowie des Ökumenischen Arbeitskreises gekommen waren. Auch ehemalige Lehrer und Konrektoren zeigten durch ihre Anwesenheit ihre Wertschätzung für das Leitbild Max Josef Metzgers.
So gab es viele Möglichkeiten, diesen geistreichen und friedenstiftenden Mann wieder einmal ins Gedächtnis der Schulfamilie zu rufen.
Wie sehr die Schule ihren Dr. Metzger doch schon verinnerlicht hat, macht ein Beispiel deutlich: Auf der Suche nach den ehemals über dem Haupteingang prangenden Buchstaben des Schulnamens wurde bald klar, dass sie im Zuge der Sanierung mit eingemauert worden waren...
Die Autoren des Artikel sind: Angela Norys und Hilde Kell!




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