Neuer Hort in Meitingen - Einweihungsfeier am 24. Mai 2014

  Meitingen: Hort Meitingen | Am 24. Mai 2014 folgten viele der Einladung um bei der Einweihungsfeier vom Hort Meitingen dabei zu sein: Bürgermeister Dr. Michael Higl, Vertreter des Marktes Meitingen, Pfarrer Jonson, Pfarrer Maiwald, das Lehrerkollegium der Grundschule Meitingen, und last but not least die Hortkinder mit ihren Familien.

Zum Auftakt sangen die Hortkinder das Lied „Was braucht ma in am Kinderhort“ und danach erläuterte Bürgermeister Dr. Higl, die „Geschichte“ vom Hort. Vor knapp 20 Jahren hat es ganz klein und überschaubar mit 5 Kindern in der Mittagsbetreuung bis 13 Uhr begonnen. Der Wunsch nach längeren Betreuungszeiten - möglichst mit Mittagessen entstand schnell. Deshalb wurde die damalige „Kombigruppe“ ins Leben gerufen (vormittags setzte sich die Gruppe aus Kindergartenkindern zusammen und nachmittags kamen die Hortkinder dazu). Die Anzahl der Kinder bzw. Familien, die dieses Angebot in Anspruch nahmen, stiegen ständig. Dadurch stieß der Hort an seine räumlichen Grenzen. Deshalb wurde an die Gemeinde die Anfrage gestellt den Hort auszubauen. Dr. Higl und die Gemeinderäte stimmten dem Beschluss zu, denn: Die Kinder sind unsere Zukunft!

Danach sangen die Hortkinder „Immer wieder kommt ein neues Hortkind“. Die Leiterin des Hortes Meitingen, Frau Georgia Kapfer, trat ans Mikrophon und bestätigte: Ja, es ist tatsächlich so, dass nicht nur zum Start vom neuen Schuljahr neue Hortkinder kommen, nein, auch unterjährig stoßen zahlreiche Kinder zu den Gruppen. Und deshalb freut sie sich mit ihrem pädagogischen Team, dass die schwierigen Monate der Bauphase, die viel Improvisation und Flexibilität von allen Beteiligten abverlangt haben, vorbei sind. Jetzt kann sich jede der drei Gruppen über einen eigenen Gruppen- und Hausaufgabenraum freuen! Außerdem bleibt zu erwähnen, dass zusätzlich ein Besprechungszimmer, eine Küche und eine Ruhenische zur Verfügung stehen. Denn: Was für Frau Kapfer ganz entscheidend ist: um eine gute pädagogische Arbeit zu leisten, genügt es nicht, Fachwissen und gute Ideen zu haben, man braucht auch Zeit und vor allen Dingen Raum um diese zu verwirklichen. Und das trifft auf den neuen Hort zu 100 % zu!

Mit dem Lied „Wir bau´n a Haus“ richteten die Hortkinder einen musikalischen Gruß an den Architekten Herrn Soppa. Dieser versuchte alle Wünsche (wenn ihm das auch so manches mal Kopfzerbrechen -wie er selbst zugab- bereitete) umzusetzen. Selbst ein Aufzug wurde integriert um Kinder, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, nicht auszuschließen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Nach dem „Segenslied“ segneten Pfarrer Jonson und Pfarrer Maiwald den neuen Hort und alle die dort gehen ein und aus. Die Hortkinder trugen 5 Fürbitten vor.

Danach wurde das Buffet eröffnet und die Eltern und der Elternbeirat sorgten für das leibliche Wohl.

Die Hortkinder zeigten das Theaterstück „ Aschenputtel - einmal ganz anderst“ und die Mädchengruppe eine Line-Dance-Vorführung. Beides mit so großem Erfolg, dass kurzfristig eine Zusatzvorstellung eingeschoben wurde.

Ab 13 Uhr öffnete die Experimentierstation und die Kinder konnten nach Herzenslust entdecken und experimentieren. Auch Mandala-Malen und Kinderschminken waren im Angebot.

Es war ein tolles Fest und danke an Alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!

Text: Heike Eberhardt-Ziegler
Bilder: Martin Kühn
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 07.06.2014
myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 17.12.2014
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