Halbtagesfahrt der KAB Meitingen nach Ursberg

Die Sonderausstellung „Verschiedene Jesuskinddarstellungen aus dem 18.-20. Jahrhundert und Weihnachtsschmuck“ war Anlass einer Informationsfahrt zur ehemaligen Prämonstratenserabtei Ursberg, der heutigen St. Josefskongregation der Franziskanerinnen. Mit dabei war die KAB Herbertshofen/Erlingen.

Mit Leidenschaft erzählte uns die Führerin Sr. M. Ellensint Kremer die Geschichte des Klosters. Während der Museumsführung erhielten die Teilnehmer viele Informationen sowohl aus der Zeit, als Ursberg eine Prämonstratenser-Reichs-Abtei war als auch aus der jüngeren Geschichte, seit Beginn des Wirkens von Dominikus Ringeisen. Sein Lebenswerk war die Pflege, Betreuung, Förderung und Bildung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dieses Werk wird heute noch weiter geführt.
In der Sonderausstellung bestaunten wir „Schöne Arbeiten“, also Klosterarbeiten und „Schöne Dinge“, von den Nonnen gefertigter Weihnachtsschmuck aus dem 18. bis 20 Jahrhundert: Fatschnkindl als „himmlischer Bräutigam“, Pergamentenminiaturen und Pergamentschnitte, sogenannte „Agnus Dei“ in Verbindung mit Filigranwerk.
Die noch verbleibende Zeit nach der Führung nutzten die Teilnehmer zu einem Spaziergang zum Klosterfriedhof und zur Klosterkirche. In der Friedhofskapelle befinden sich vier wunderbare Fenster des Priesterkünstlers Siger Köder. Zum Abschluss kehrten die Teilnehmer im Brauereigasthof des Klosters ein. Hier entwickelte sich manches Gespräche mit Menschen, die in Ursberg leben.
Es war eine rundum gelungene Fahrt, die die Teilnehmer als große Bereicherung empfanden.

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