Frühjahrskonzert des Jugendblasorchesters Meitingen
Zahlreiche Zuhörer kamen in die Gemeindehalle in Meitingen, um sich das Frühjahrskonzert des Jugendblasorchesters Meitingen anzuhören. Nach wochenlangen Proben und einem Probenwochenende freuten sich die Musiker darauf, die Ergebnisse zu präsentieren. Eröffnet wurde der Abend von der Bläsergruppe unter der Leitung von Thomas Schulze mit der Susato Suite von T. Susato, einem Komponisten der Rennaissance.
Im Anschluss daran kam das Blasorchester auf die Bühne. In dem konzertanten ersten Teil des Abends präsentierte es zunächst das melodiöse Werk „Towards a new horizon“ von Steven Reineke. Dabei wird die Entstehung der Stadt Amsterdam mit eingängigen Rhythmen und in wunderbaren Farben beschrieben. Die erste Vorsitzende Ursula Reißner-Hoffmann begrüßte alle Gäste in ihrer Rede und dankte den Helfern. In dem traditionellen Stück „Großvaters Uhr“ präsentierte Michael Pliefke auf seinem Euphonium bravourös in den solistischen Abschnitten sein Können.
ASM-Bezirksschatzmeister Fritz Kraus freute sich, dieses Konzert in einer Halle mit hervorragender Akustik zu besuchen. Für das erfolgreiche Ablegen der D2-Prüfung erhielt Sebastian Kempter seine Urkunde überreicht.
„Hymn to red october“ aus dem Filmklassiker „Die Jagd nach dem rote Oktober“ wurde von dem zweiten Dirigenten des Blasorchesters, Ulrich Lutter, dirigiert. Für die Musik erhielt der Film 1991 sogar den Academy Award for Sound Editing. Vor der Pause hörte das Publikum noch das unter Musikern bekannte dreisätzige Werk „Tirol 1809“, das den Aufstand und den Sieg der Tiroler gegen die Truppen Napoleons eindrucksvoll beschreibt. Für dieses 1952 geschriebene Werk erhielt Sepp Tanzer den ersten Preis bei einem Kompositionswettberwerb
Im zweiten Teil des Abends präsentierte das Blasorchester unter der Leitung von Walter Möckl unterhaltsam verschiedene Werke von Orchestern mit ihren berühmten Dirigenten und Komponisten. Das „Henry Mancini Portrait“ stellt verschiedene Stücke aus dem Schaffen von Henry Mancini, einem der bekanntesten US-Komponisten dar, dessen Musik sich durch große Leichtigkeit und oft verblüffende Einfachheit und Klarheit auszeichnete. Die beiden folgenden Werke „It don`t mean a thing“ und „Caravan“ stammten aus der Feder von Duke Ellington, einem der einflussreichsten Jazzmusiker und Komponisten. „Tuxedo Junction“ von Hawkins, Johnson, Dash und Feyne handelt von einem Jazz-Club in Birmingham, Alabama. Zahlreiche Jazzgrößen führten dieses Werk, in geänderten Fassungen, mit ihren Orchestern auf. Als letztes offizielles Stück hörten die Zuschauer „James Last Golden Hits“. Mit den Hits Happy Music, Happy Heart, Morgens um Sieben und Happy Days Are Here Again begeisterten die Musiker die Zuhörer.
Mit den beiden Märschen „Fliegermarsch“ und „Augsburger Land“, der vom ASM-Bezirksschatzmeister dirigiert wurde, verabschiedeten sich die Musiker des Blasorchesters vom Publikum am Ende eines rundum gelungenen Abends.



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