Kein Sommer-, sondern ein Wintermärchen

Er streift allein herum!

Liebe Leserin, lieber Leser,
es war eine Katastrophe.
Und genau diese Katastrophe
ließ die Menschen unheimlich schnell an einem Strick.

Eine Einigkeit war da,
was keiner glauben konnte.
Über Nacht war das Unglück gekommen.
Niemand musste überlegen,
was in einer solchen Lage zu tun war.

Jeder schaute heraus aus dem Haus.
Jeder sah, was zu tun war.
Jeder packte an.
Gemeinsam waren wir stark.

Anstrengend war es,
aber jedem
ging die Arbeit leicht von der Hand.

Nachdem das Unglück beseitigt war,
sass man noch gemütlich beisammen.

Müssen immer Katastrophen kommen,
damit wir zusammenrücken,
damit wir zusammenhalten,
damit wir einander helfen?

Müssen immer wieder
neue Katastrophen kommen,
damit wir Menschen unsere Augen
für den Nächsten öffnen?

Eigentlich traurig, oder?
Und muß das wirklich
immer so bleiben?
Ich hoffe doch nicht.
Werden wir Menschen nicht klüger?
Ich weiß nicht.

Beispiele könnten Sie,
liebe Leserin, lieber Leser,
unzählige hinzufügen.
Es reicht schon ein Blick
in die Tagesschau oder Zeitung.

Und trotzdem war
die Schneekatastrophe
vor etwas mehr als 30 Jahren
ein Wunder.

Ihnen immer wieder das Wunder,
dass Menschen zusammenhalten,
und eine behütete Zeit:
Machen Sie es gut!

Ihr Pfarrer Markus C. Maiwald

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9 Kommentare zum Beitrag
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Hans-Friedrich Kubat aus Vöhl am 07.10.2009 um 23:02 Uhr  
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