Veränderungen bei Meitingens Evangelischer Jugend - FSJler Felix Henkelmann wurde verabschiedet

Felix Henkelmann

Schon am Kirchweihfest im Juli wurde Felix Henkelmann, der in der Johannesgemeinde ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvierte, offiziell verabschiedet. Zum ersten September übergab er die Hauptverantwortung für die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde an die Religionspädagogin Claudia Arenz. Felix Henkelmann wird weiterhin noch ehrenamtlich in der Gemeinde tätig sein.

Im Gemeindebrief schrieb er ein paar Worte zu seinem Abschied:

Letzte Worte

Liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes!

Schon fast vor einem Jahr durfte ich das Erbe unserer Diakonin Kathrin Wittmann antreten. Seit meiner bestandenen Mittleren Reifeprüfung im September 2007 bin ich in unserer Johannesgemeinde im Freiwilligen Sozialen Jahr. Mein Einsatzfeld: Die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde.
In diesem Jahr hatte ich die Möglichkeit mich auszuprobieren.
Ich hatte in diesem Jahr die Möglichkeit selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, habe Aktionen unserer Jugend von der Idee über die Ausführung bis hin zum Abbau begleitet und geleitet. Ich durfte mit den Kindern in den Grundschulen unserer Gemeinde kleine Johanneskirchen basteln und sogar einmal Pfarrer Maiwald im Religionsunterricht vertreten. Ich habe miterlebt das nicht nur Pfarrer Maiwald und unsere Pfarramtssekretärin Frau Krumschmidt alleine den Laden Johanneskirche schmeißen. Ich habe mitbekommen, wer und was alles hinter unserer Johanneskirche steckt. Ohne das Engagement vieler Ehrenamtlichen wäre vieles nicht zu schaffen gewesen.
Ich durfte mit Pfarrer Maiwald im Gottesdienst die Einsetzungsworte sprechen, habe mit ihm zusammen unsere Jugendfreizeit in Ostheim und zahlreiche Konfisamstage geplant.
Die Highlights in meinem FSJ waren auf jeden fall der CTW, ein Dekanatsjugendgottesdienst den ich hier in Meitingen organisieren durfte, unser Ausflug mit dem Kinderprogramm in den Augsburger Zoo und der Autowaschtag im Juli zu Gunsten des Umbau unseres Gemeindehauses. Es war natürlich nicht immer einfach die Jugendlichen zu motivieren. Trotzdem bin ich dankbar für diese Erfahrung. Dankbar, dass ich mein FSJ in der Johannesgemeinde machen durfte. Ab September werde ich an der Montessorioberschule in Wertingen mein Fachabitur machen. Danach möchte ich Religionspädagogik studieren. Aber vielleicht haben Frau Krumschmidt und Pfarrer Maiwald ja recht und ich werde irgendwann selbst Pfarrer. Ich werde aber auch weiterhin der Johannesgemeinde treu bleiben und ehrenamtlich weiter in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde arbeiten.
Ich möchte hier im Gemeindebrief die Möglichkeit nutzen, den Leuten zu danken, die mir im Laufe meines FSJts zur Seite standen und mich unterstützten:
Danke Markus, dass du mir die Chance gegeben hast mich auszuprobieren, dass ich mein eigener Chef sein konnte und dennoch, wenn ich Hilfe brauchte immer auf die zählen konnte.
Danke, liebe Frau Krumschmidt, dass Sie mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen, mich immer gut beraten haben und immer wieder aufs neue Ihren Schreibtisch von meinen Notizen befreit haben.
Liebe Beate, liebe Familie Maiwald, danke für die vielen Liter Kaffee und die zahlreichen Weißwürste.
Liebe Ute Felgenträger, danke für deine ehrlichen Worte und kritischen Betrachtungen.
Liebe Helga Mauthe, danke für deine schnellen Auskünfte bei meinen zahlreichen Anrufen. Danke für deine motivierenden Worte.
Bedanken möchte ich mich auch bei den vielen Eltern, die mir ihre Kinder bei Kindernachmittagen, Konfisamstagen und Jugendveranstaltungen anvertraut haben und bei den Kindern und Jugendlichen, die mir immer wieder gezeigt haben, dass ich meine Arbeit gut mache.

Danke für dieses Jahr!

Ihr/Euer
Fezi

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2 Kommentare zum Beitrag
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Gertraude König aus Lehrte am 16.09.2008 um 09:50 Uhr  
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Ursula Schriemer aus Greifenberg am 27.09.2008 um 19:39 Uhr  
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