Ja, so ist das mit den Fehlern - zu Guttenberg Teil 2
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Lichtgestalten braucht scheinbar unsere Zeit. Stern von Bethlehem, zieh Du uns voran und zeig uns den Weg!
Jeder Mensch hat Fehler.
Es kommt nicht darauf an,
wie er fälllt,
sondern wie er wieder aufsteht
und Verantwortung für die Gesellschaft
übernimmt.
Wichtig ist, dass jeder Mensch
überhaupt Verantwortung für die Gesellschaft
übernimmt, als sich vornehm in die private Ecke
- wie auch immer gestaltet
(zum Beispiel als Lästerecke)
- zurückzuziehen.
Würden mehr Menschen Verantwortung
für die Gesamtgesellschaft übernehmen,
wäre unsere Gesellschaft eine bessere.
{Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. (Joh 8,7)}
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dies sehe ich auch so. Jeder hat schon mal Fehler und Unrechtes in seinem Leben begangen, aber deswegen ihn gleich verteufeln ist nicht richtig und auch nicht nächstenliebend oder gar christlich.
Das was gerade mit Karl-Theodor zu Guttenberg veranstaltet wird, von seinen Gegner ist unterste Schubladen. Die Würde des Menschen sollte auch noch etwas zählen und der Anstand verlangt ein menschenwürdiges behandeln.
Mittlerweile ist es ein gezieltes Sabotieren der Medien und Politiker gegen die Person Karl-Theodor zu Guttenberg ohne dessen Würde als Mensch zu berücksichtigen. Mit Äußerungen wie Lügner und Verleumder sollte man etwas vorsichtiger umgehen, denn dies bezieht sich auf alle Handlungen des
Karl-Theodor zu Guttenberg.
Mehr als treffend ist Deine Aussage:
{Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. (Joh 8,7)}
Wie viel Schwarzarbeiter es wohl gibt? Wie viel haben schon bei der Steuererklärung den Staat betrogen? Wie viele der Großen haben Seitensprünge als Kavaliersdelikt angesehen?
Es stimmt
{Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. (Joh 8,7)}
Also ich diese Diskusion um Herrn Guttenberg nicht mehr hören...
Ich erinnere an den Fall verschiedener Kassiererin die für "kleinigkeiten" Ihren Job loswaren.... Und Herr Guttenberg ??? Der darf als Politiker mal wieder alles ???
Flickmillionen, von CSU- und CDU-Politikern hinterzogen
oder Stasi-Vergangenheit vom namhaftesten "Die Linke"-Politiker
oder im Alkoholrausch jemanden tod gefahren!
Und diese Männer sind noch in der Politik
oder kamen wieder in die Politik!
Wem hat denn der Herr zu Guttenberg geschädigt?
Am meisten sich selbst!
Ob einen Doktortitel hat oder nicht,
das ist mir egal!
Ich verstehe Sie nicht, werter Herr Thomas Skotarczyk!
Erklären Sie sich genauer,
denn ich kann Ihre Häme nicht nachvollziehen!
Wie viel Schwarzarbeiter es wohl gibt? Wie viel haben schon bei der Steuererklärung den Staat betrogen? Wie viele der Großen haben Seitensprünge als Kavaliersdelikt angesehen?
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein
Ist das jetzt die Ligitimation, dass jeder stehlen und betrügen darf, ohne das dies Konsequenzen für diese Menschen hätte? Es geht doch gar nicht darum, wieviele stehlen und betrügen oder andere Straftaten begehen. Es spielt auch keine Rolle, ob das "Große" oder "Kleine" machen (außer in den Köpfen der Leute). Wenn diese Leute erwischt werden, müssen sie bestraft werden. Aber nicht unterschiedlich, wie es leider derzeit immer wieder passiert, weil mit zweierlei Mass gemessen wird.
Er hat nun einmal betrogen und ist damit nicht mehr glaubwürdig. Sicher, man sollte auch seine Würde achten und manche Aussagen gehen unter die Gürtellinie. Möglicherweise macht er auch seine Arbeit als Minister gut, wobei ja auch das umstritten ist (liegt aber mehr daran, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden darf).
Aber auch er sollte behandelt so werden wie alle anderen Ottonormalbürger, die bei einem solchen Vergehen erwischt werden.
Sollte er zurücktreten, so kann er ja später auch wieder kommen. Wie es Markus treffend schreibt: Es kommt darauf an, wie er wieder aufsteht.
Nach den letzten Umfragen ist die Einstellung in der Bevölkerung im Allgemeinen nicht so, wie die der Medien. Und da muss man Markus Recht geben (1. Teil): Es ist hauptsächlich der Rummel der Medien und der der anderen Parteien, die das groß aufbauschen. Niemand hat bisher gefordert, dass diejenigen, die großen Schaden der Allgemeinheit zugefügt haben (Hypo Alpe Adria, Bankenbankrott) zurückgetreten sollen. Dreist fordern einige Herren im Nadelstreifen sogar noch ihre Boni. Und der Otto Normalsteuerzahler darf den Schaden bezahlen, mit Minderung von Sozialleistungen, etc. Da gibt es nur ein paar Reporter, die darüber berichten, deren Sendungen werden gekürzt und in die Nacht verschoben. Und eitel machen die Eliten weiter, als sei nichts gewesen. Hier müssten die Medien diesen Rabatz machen, wie mit Herrn zu Guttenberg, die Allgemeinheit ist schwer betroffen.
Nun, der Titel ist aberkannt, und der Verdacht kommt auf, dass es die Promotions-Kommission damals vielleicht auch gar nicht so ernst genommen hat. Das Titel gekauft werden, ist ein alter Hut. Wozu gibt es diesen Titel überhaupt noch? Eigentlich soll er ja wiss. Fähigkeiten nachweisen; diese brauchen aber tatsächlich nur jene, die in der Wissenschaft arbeiten. Weg damit! Dann werden die Universitäten und Hochschulen mehr Zeit haben sich um die wiss. Qualifikation der Wissenschaftler zu bemühen und das Land bekommt vielleicht wieder etwas mehr ab von den Nobelpreisen. Und die Politiker könnten sich, statt sinnloser wiss. Arbeit besser auf ihr Metier einlassen und - wie im Stuttgarter Rathaus geschehen - die Probleme besser angehen, um gute Lösungen zu finden!
Wer meckert soll es erst einmal besser machen.
Sicherlich ist es für einige unverständlich was gerade passiert ist und noch passieren wird.
Können wir uns erlauben alle Politiker die gelogen haben und noch weiter lügen in die Wüste zu schicken?
Ich werde oft gezwungen zu lügen.
Notlügen sind oft in dieser und sicherlich in anderen Gesellschaften notwendig.
Wer hat denn nicht schon alles von den Politpromis gelogen. Waren aber trotzdem gute Leute. Ich sehe was er kann, nur das ist für mich wichtig.
> Die Frage ist also nicht, ob ein Nicht-Doktor den Posten besetzen darf, sondern ein Nicht-Ehrlicher.
...und ob die Höhe der Verfehlung eine Weiterbeschäftigung rechtfertigt oder nicht welcher öffenlicher Schaden dadurch entsteht. Und eine derartige Verfehlung ist sicher anders zu bewerten als eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Straße.
> "Und eine derartige Verfehlung ist sicher anders zu bewerten als eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Straße"
Kann man so pauschal kaum sagen... einerseits ist so ein Betrug dreist hoch zehn... andererseits nimmt ein Raser Tote und Verletzte in Kauf... m.E. sollten beide nicht mehr solche Posten belegen dürfen...
ja, es geht nicht darum, wie einer fällt, sondern wie er wieder aufsteht. Und wie er sich dann verhält.
Im Falle Guttenberg ist der Protagonist gefallen weil er gestohlen und getäuscht hat. Und wie ist er aufgestanden und hat weitergemacht?
Mit Lügen. Er hat die Öffentlichkeit belogen. Zuerst hieß es "abstrus", dann, dass es da Fehler gab, dann dass es gravierende Fehler gab und er den Titel zurückgibt. Bis heute hat er nicht zugegeben, was für alle die sich wirklich damit befassen (also mehr als BILD lesen) offensichtlich ist. Dass er vorsätzlich getäuscht hat. Das ist unumstößlich und darüber belügt er die Menschen weiter. Fehler in der Fußnotensetzung auf 70 % aller Seiten?! Wer soll das denn Glauben?
Er macht weiter wie vorher. Und erneut springt ihm die Uni Bayreuth zur Seite indem sie seinen taktischen Winkelzug der Rückgabe des Titels aufgreift und aufgrund des EInvernehmens in der Frage den Titel aberkennt. Der Hütchenspieler hat erneut zugeschlagen. Hätte er den Titel nicht zurückgegeben, hätte die Uni intensiver prüfen müssen und die Täuschung nachweisen müssen. Das wäre auch kein Problem gewesen. So kann er weiterhin ungestraft erzählen, er hätte nicht vorsätzlich getäuscht.
Nun schreiben hier manche, von Christlichkeit und Vergebung. Nach meinen Informationen hat der christliche Gott vor die Vergebung das anerkennen der eigenen Schuld und die Reue gesetzt. Und nicht ein "Lüge darüber, dass du gestohlen und getäuscht hast.".
Markus, korrigiere mich bitte wenn ich mich täusche.
Hätte er von vornherein alles zugegeben, hätte das nicht nur seinen viel propagierten Werten entsprochen, er hätte wahrscheinlich mit deutlich weniger Remmidemmi im Amt bleiben können. So ist er bei der nächsten Kleinigkeit, ob dann gerechtfertigt oder nicht, weg.
Im letztgenannten Szenario hätte ich zumindest keinen Rücktritt gefordert.
Mir geht gegen den Zeiger, dass er immernoch weiter lügt. Deshalb muss er weg.
Würden Sie alle Kommentare, die Sie bis jetzt, in verschiedenen Beiträgen, gegen Guttenberg abgegeben haben, dies auch über einem SPD Politiker schreiben. Ich möchte es bezweifeln.
Man hört immer etwas Parteiisches bei Ihnen durch.
Wobei ich glaube, dass es da nur implizit war. Expliziter dann glaube ich in der Berichterstattung der Augsburger Allgemeinen allerdings nur im Lokalteil.
Ich habe in der Schule gemogelt, genauer gesagt: ich habe abgeschrieben!
Ich wurde im Nachhinein "verpfiffen" (erwischt...), die Arbeit (vorher: sehr gut!)
mit der "Höchstnote" zensiert.
Ich bin nicht von der Schule geflogen, musste auch das Schuljahr nicht
wiederholen und wurde von meinen Freunden weder gehasst, verurteilt
noch gemieden...!!!
Das Schlimmste war, ich habe mich fürchterlich geschämt...!
Dieses Gefühl der Scham werde ich nie vergessen!
Markus, ich teile deine Meinung voll und ganz.
Klar heißt das nicht, dass es okay ist, was er tat, aber nun vergessen die meisten, was er schon alles gut machte.
Ein Fehler und alles andere ist vergessen und aufgehoben?
Kann das so sein, darf das so sein?
Ich bin zwar nicht in seiner Partei , aber ich finde ihn als Politiker gut.
Wer hat denn eine Alternative zu ihm?
Wer kennt noch einen Politiker, der sich für das Volk mit seinem ganzen Herzen einsetzt und wer kennt einen Politiker oder eine Politikerin die noch nie log. Angefangen bei den Wahlversprechen, wobei ich auch weiß dass man das nicht mit einer Doktorarbeit vergleichen kann, die man abgeschrieben hat.
Aber ich denke auch dass er nicht alles abschrieb und außerdem hat er den Doktortitel niedergelegt und ich denke damit ist es auch gut.
Bei Herrn Minister Guttenberg kommt es den Gegnern gerade recht, denn er wird vom Volk gemocht und das ist vielen ein Dorn im Auge und vielleicht auch eine Gefahr für Politiker die an die Spitze wollen.
Ich habe auch schon Fehler gemacht, auch einige die hätten nie gemacht werden dürfen. Bin ich nun ein schlechterer Mensch als andere und muß ich nun ein Leben lang dafür büßen oder zählt auch das Gute und das Richtige, was man auch macht?
Wer von euch machte noch nie einen Fehler und ich bin mir sicher, wir sind alle auch nicht immer ehrlich, verwenden auch mal Schwindeleien um vorwärts zu kommen oder um Ausreden zu finden, warum man etwas gerade nicht tun kann.
Ich selbst bin leider auch nicht frei davon.
Das verstößt dann gegen das 8. Gebot.
Das achte Gebot lautet: "Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten."
Mir tut es dann zwar auch immer wieder leid, wenn ich am Abend noch mal Revue passieren lasse, wie der Tag war, aber manchmal weiß ich nicht weiter.
Bin ich deswegen jetzt ein schlechter Mensch und muß ich dafür auch an den Pranger?
Aber ich habe Glück, dass ich keine berühmte Persönlichkeit bin, so geht es nämlich im Alltag unter.
Und nun bin ich doch am Überlegen ob ich diese lange Antwort so rauschicke, aber ich mach es .
Manchmal mache ich auch Fehler, weil ich gefallen bin und nicht weiter weiß, aber auch ich stehe immer wieder auf und genau das ist es. Aufstehen und weiter machen ist wichtig.
> "Würden Sie alle Kommentare, die Sie bis jetzt, in verschiedenen Beiträgen, gegen Guttenberg abgegeben haben, dies auch über einem SPD Politiker schreiben. Ich möchte es bezweifeln. Man hört immer etwas Parteiisches bei Ihnen durch."
Also ich mag Bescheißen generell nicht - und für manche Posten ist mancher Betrüger einfach nicht geeignet - egal, welcher Partei der angehört und meiner Einstellung (irgendwo links-liberal) entgegen kommt oder nicht.
Und parteiisch erscheinen mir eher manche Schönfärber hier bei MH und anderswo. Eben noch angeblich Werte hochhalten und propagieren und plötzlich ist bescheißen nicht mehr so wild, nur weil es der gegelte Adlige gemacht hat.
Das erinnert mich extrem an den Käßmann-Skandal: Da waren auch alle mit ihr zusammen auf dem Anti-Säufer-am-Steuer-Trip und als sie dann selbst besoffen durch die Stadt und über rote Ampeln raste, war Suff-Kamikaze plötzlich was Harmloses ;)
Er ist sehr volksnah, ich habe ihn hier in Coburg schon erlebt und ich finde gut, dass er die Wehrpflicht abschafft.
Er setzt sich für seine Ziele ein und er ist ein Politiker mit Herz. So sehe ich das zumindest. Aber wenn ich jetzt schreiben soll, was er alles schon besser machte als andere oder was er macht was andere nicht können, dann muß ich doch glatt googeln und abschreiben. Aber dann werde ich hier vielleicht auch in der Luft zerissen.
Andreas, darf ich fragen welchem Politiker du noch dein Vertrauen schenken kannst?
Wer ist tatsächlich ohne Fehler?
"Klar heißt das nicht, dass es okay ist, was er tat, aber nun vergessen die meisten, was er schon alles gut machte.
Ein Fehler und alles andere ist vergessen und aufgehoben?"
Nein. Das ist nicht vergessen, falls er was Gutes geleistet haben sollte. Aber das Gute liegt ja auch wieder im Auge des Betrachters. Was hat er eigentlich Gutes gemacht?
Im Übrigen: was ist das für eine Theorie? Mal ganz krass ausgedrückt: Würde man einem Mörder seine Untat auch nachsehen, nur weil der irgendwann mal was Gutes geleistet hat?
Wie andere es auch schon bemerkten: Hätte er sofort und ohne rumzueiern zugegeben, dass er abgeschrieben hat, könnte man ihm jetzt noch glauben, was er sagt. Aber so?
Zu Martina: "Er setzt sich für seine Ziele ein."
Eben. Und das über Jahre hinweg mit unlauteren Mitteln, um zum Ziel (Doktor) zu gelangen.
"Aber wenn ich jetzt schreiben soll, was er alles schon besser machte als andere oder was er macht was andere nicht können, dann muß ich doch glatt googeln und abschreiben."
Hast du wirklich keine eigene Meinung und Erinnerungen, dass dies nötig wäre? Es wird dich auch mit Sicherheit niemand hier in der Luft zerreissen. :-)
Vielleicht haben Sie es noch nicht richtig verstanden um was es mir geht.
1. Es geht um die Art wie Guttenberg abgeschossen werden soll von
Politikern und Medien.
( Seinen geistigen Diebstahl und unredlich erworbenen Doktortitel
verteidige ich ja nicht)
2. Es geht um die Relativierung eines Rücktritts.
Nur ein Beispiel: Banker die Milliarden an die Wand gefahren haben, rücksichtslos Gelder verschwendet und veruntreut haben und dadurch Schaden an der Gesellschaft
angerichtet haben wurden nicht zur Rechenschaft gezogen, wo sind da die Rücktritte von den Verantwortlichen ?
da steht ja das Thema Doktortitel von Karl-Theodor zu Guttenberg in keiner Relation.
Lass Dich nicht verunsichern, jeder kann seine eigene Meinung haben, und wenn Du hinter Deiner eigenen stehst, kann sie garnicht verkehrt sein. Es wird immer verschiedene Meinungen geben.
Alles Liebe
Feuern sollte sich auch seine Chefin für die peinlich-arrogante Bemerkung, sie habe schließlich keinen wissenschaftlichen Assistenten eingestellt als Verteidigungsminister.
Ich habe vor 10 Jahren ein Fax-Angebot, einen Doktor-Titel kaufen zu können, im Firmendrucker gehabt. Leider wurde ich so erzogen, dass mein entsetztes Unrechtsbewusstsein mich dieses Blatt zerreißen ließ. Aber nun, nach Guttenberg, könnte ich mir diesen kleinen Fehler doch ruhig mal leisten. Kommt, schickt mir Angebote!
zu Angelika Huber: "Hat man ihn denn schon in Ruhe arbeiten lassen?"
K.-T. zu Guttenberg hat seit 2002 ein Mandat im Kreistag Kulmbach. Seit 2002 ist er Mitglied des Bundestages. Seit 2009 ist er Bundesminister.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Gutte...
Stand 25. Februar 2011, 02:05 Uhr
Erneute meine Frage aus echtem Interesse:
Was hat er als Politiker, inbesondere als Minister, bereits alles gut gemacht?
"Würden Sie alle Kommentare, die Sie bis jetzt, in verschiedenen Beiträgen, gegen Guttenberg abgegeben haben, dies auch über einem SPD Politiker schreiben. Ich möchte es bezweifeln.
Man hört immer etwas Parteiisches bei Ihnen durch."
Hätte sich Markus für einen SPD-Minister gleichermaßen stark gemacht?
Hättest Du, liebe Angelika, einen "grünen" Minister gleichermaßen verteidigt?
- Hand aufs Herz ! -
Was sagen die Betroffenen, sprich: die eigentlich Betrogenen und Getäuschten, nämlich die Professoren und Wissenschaftler dazu?
"
Wut über Guttenberg-Ausreden
Professoren gegen Plagiatsverharmlosung
...
In die politische Debatte um Guttenbergs Zukunft, sagt Robert Stockhammer, habe er sich gar nicht einmischen wollen. Aber irgendwann war dem Literaturwissenschaftler und Professor der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität dann doch der Kragen geplatzt: "Die Bagatellisierung des Abschreibens, die in den letzten Tagen betrieben wurde, hat mich unheimlich geärgert."
...
Im offenen Brief heißt es dazu: "Leider vertreten manche Politiker dabei die Position, es habe sich bei dem Verhalten des Promovenden um ein Kavaliersdelikt wie Falschparken gehandelt, das im Wissenschaftsbetrieb allerorten üblich sei, so dass dieser spezielle Fall überhaupt nur aufgedeckt worden sei, um eine 'Schmutzkampagne' oder gar einen 'politisch motivierten Angriff von ganz Linksaußen' gegen einen Regierungspolitiker zu führen."
Ein fataler Eindruck, finden die Unterzeichner des Briefs. Sie möchten, schreiben sie, "weiterhin in der Lage sein, mit großer Strenge die Standards wissenschaftlichen Arbeitens" den Studenten zu vermitteln. Das gehe aber nicht, "wenn der Eindruck verbreitet wird, Plagiate im Wissenschaftsbetrieb seien ganz üblich und würden nur ausnahmsweise von Linksradikalen aufgedeckt". " http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,74...
Neue Entwicklung im Fall zu Guttenberg?
(Kürzungen durch den Rezitator)
"...
Die Universität entschied sich ... dazu, dem Politiker den akademischen Grad abzuerkennen. Da er ein hohes politisches Amt inne hatte, ermittelte die Staatsanwaltschaft im öffentlichen Interesse, berichtete die Zeitung. Im Januar 2010 wurde er zu 9000 Euro Geldstrafe wegen Urheberrechtsvertößen verurteilt.
Weitere Plagiate wurden ihm zur Last gelegt, für die er noch einmal 5000 Euro Schadenersatz und 10.000 Euro Bußgeld entrichtete. Das Ende der politischen Karriere....
"Getäuscht habe ich nicht"
Er hatte Mängel an seiner wissenschaftlichen Arbeit eingeräumt, so habe er gedacht, den Anforderungen genügt zu haben, seine Gutachter hätten keine Überarbeitung gewünscht, berichtete er der "Landes-Zeitung". "Getäuscht habe ich nicht", sagte er. Seine Partei ließ ihn trotzdem fallen."
Zu Guttenberg?
Nein.
"Nicht jeder Unionspolitiker kann auf die Rückendeckung seiner Partei zählen: Während Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sich wegen der Plagiatsvorwürfe gegen seine Dissertation reumütig zeigt, dessen Doktortitel inzwischen aberkannt wurde und die Affäre parteiintern damit erledigt scheint, wurde ein anderer Shootingstar der Christdemokraten für seinen Wissensklau bereits 2010 hart abgestraft. Der damalige CDU-Landesverbandsvorsteher im Kreis Lippe und Büroleiter im niedersächsischen Sozialministerium, Andreas Kasper, flog nach der Aberkennung seines Doktorgrades aus dem Amt." http://nachrichten.t-online.de/plagiat-affaeren-in...
Markus, und Dein Vorwurf der "Häme" ?
"Ich verstehe Sie nicht, werter Herr Thomas Skotarczyk!"
Ich Dich auch nicht.
Mein Eindruck der Einäugigkeit in Kirchenkreisen wird immer deutlicher.
DU verlangst NEUE Medien, NEUE Politik, NEUE Ehrlichkeit und Anstand.
Warum fasst Du Dich nicht erst einmal an die eigene Nase??
Deine Morgenandacht ist unglaubwürdig - denn zu Guttenberg hat nicht nur zufällig Gefundenes kopiert - nein, er hat lt. Ältestenrat Teile seiner Arbeit schreiben lassen!
So wird aus Grober Fahrlässigkeit VORSATZ....
Und seine bedingungslosen Verteidiger verkümmern zu reinen Parteigängern - Gift für unsere Demokratie..
Markus, wer ist den da verletzt?
Trittin, weil er sich herablassen angesprochen fühlt, oder zu Guttenberg weil Trittin ihn kritsisiert hat?
Mir scheint daß die Verletzung und Diskreditierung der Wissenschaftler und Bewerter der Dissertation niemanden interessiert!
Zu Guttenberg hat laviert - zunächst abgestritten, dann relativiert, dann "er werde seinen Dr-Titel ruhen lassen" (was garnicht geht), dann mit seinem "Verzicht" eine Untersuchung seiner Arbeit entgegengewirkt.
Hätte er sofort nach Bekanntwerden die Sache offen auf den Tisch gelegt und um Aberkennung und Entschuldigung gebeten - es hätte anders ausgesehen.
So war es ein entwürdigender Eiertanz.
Und gerade seine Freunde und Unterstützer hätten ihm dazu dringend raten müssen - allen voran Frau Dr. Bundeskanzler - die dieses Spiel in guter Kohl´scher Tradition mitgespielt hat.
"Ich wundere mich nicht um die zunehmende Politikverdrossenheit. "
Ich auch nicht - Ehrlichkeit (hat etwas mit Ehre zu tun), Glaubwürdigkeit und Anstand sehen anders aus.
Ehrlichkeit heißt für mich zuzugeben,
Fehler zu machen und gemacht zu haben.
Alles andere ist Verlogenheit.
Gerade deswegen ist Karl Theodor zu Guttenberg für mich glaubwürdig.
Alles andere wird dem Leben nicht gerecht.
Wer lebt, macht Fehler.
Wer lebt, verletzt - mal sich selbst, mal andere.
Oder in einer Tischlermetapher:
Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Wer ohne Fehl und Tadel ist, der werfe den ersten Stein.
Die Pharisäer dieser Welt machen es auch nicht besser.
Sie predigen selber Wasser und saufen Wein.
Und das darf nicht sein.
Er hat seinen Fehler eingestanden,
weswegen ich ihn auch nicht verurteile.
Aber selbstgerechte Pharisäer wird es immer geben.
{Jetzt bin ich mal gespannt, wer sich angesprochen fühlt.
Auf jeden Fall sind mir Pharisäer in extremo zuwider.}
er hat seinen Fehler nicht zugegeben. Er spricht von Fehlern, weigert sich aber, die Täuschung zuzugeben. Er versucht es als schludrige Arbeit aussehen zu lassen und ist nicht bereit, seinen Täuschungsvorsatz einzuräumen.
Es ist doch offensichtlich, dass er vorsätzlich getäuscht hat. Bei 270 Seiten die Plagiate enthalten ist das keine Schludrigkeit mehr.
Und über diesen Umstand lügt er. Und da sehe ich keine Reue und kein Bedauern und keine Bitte um Entschuldigung, sondern eine handvoll Hütchenspielertricks, mit denen versucht wird zu verschleiern, dass er vorsätzlich getäuscht hat und über diesen Umstand gelogen hat.
Deswegen bekommt er keine Vergebung von mir. Jeder hat eine 2te Chance verdient, aber davor sind Wahrheit und Reue gefragt, Dinge mit denen Guttenberg schon öfter im Konflikt stand.
Für die, die die Kritik an zu Guttenberg immer noch als gesteuerte Medienkampagne bezeichnen - und eine klare Antwort auf die Reaktion von Bundeskanzlerin Merkel:
"Offener Brief
"Verhöhnung aller wissenschaftlichen Hilfskräfte"
Der Nachwuchs ist sauer: In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin fordern Doktoranden aus ganz Deutschland Klartext in der Plagiats-Debatte. Guttenbergs Fehler seien "keine Kinkerlitzchen" - Angela Merkel soll endlich reagieren.
Jetzt melden sich auch die Doktoranden zu Wort: Im Internet sammeln Nachwuchswissenschaftler Unterschriften unter einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihre Forderung: Die Kanzlerin solle endlich den laxen Umgang mit den Plagiatsvorwürfen gegen ihren Verteidigungsminister beenden.
Die "Vielzahl von eindeutigen Plagiaten" in Guttenbergs Arbeit, schreiben die Doktoranden, müsse dazu führen, dass man gezielte Täuschung auch so benenne. Wenn die Kanzlerin sage, sie habe Guttenberg nicht als wissenschaftlichen Assistenten eingestellt, sei das "eine Verhöhnung aller wissenschaftlichen Hilfskräfte".
"...
So blieb es dem in Bayreuth lehrenden Staatsrechtler und Jura-Professor Oliver Lepsius überlassen, am Donnerstag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zum Fall Guttenberg zu erklären: "Wir fühlen uns getäuscht. Wir sind einem Betrüger aufgesessen." Und er zeigte auf, welcher Ruf für die Uni auf dem Spiel steht: "Wir gehören zu den zehn besten rechtswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland."" http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,74...
Nein, es sind nicht die politischen Gegner, auch nicht die Medien.
Es sind jetzt diejenigen die sich im selber Umfeld aufhalten in dem zu Guttenberg seine Dissertation angefertigt hat - und die im hohen Maße sauer sind - auf einen lavierenden Minister, eine abwiegelnde Kanzlerin und die Argumentationen der Verteidiger - die zum Teil genau das tun was sie den Kritikern zu Guttennbergs vorwerfen - persönliche Angriffe, Unterstellungen und Verzerrungen.
Und es geht um den angerichteten Schaden.
Den verteidigern fehlt entweder der Weitblick die Folgen dieses geschehens zu übersehen - oder sie ignorieren ihn.
Wie ich schon in einem vorhergehenden Kommentar schrieb :
Der Sache wurde ein Bärendienst erwiesen.
Und zu den Umfrageergebnissen von denen sich die verteidiger nur diejenigen herauspicken die ihnen genehm sind...
Votes zu Guttenberg
Guttenberg soll zurücktreten* Guttenberg soll bleiben* weiß nicht/egal*
sueddeutsche.de 81 19
FAZ.net 74 26
Tagesspiegel.de 74 26
Spiegel.de 70 25 5
Abendblatt.de 69 31
RTL.de 65 35
Focus.de 64 36
WDR 60 40
Bild.de 55 36
Brigitte.de 55 39 5
Radio Köln 53 39 9
SWR3.de 45 55
Infratest dimap (für "Hart aber fair") 24 72
Bild (Fax-Umfrage) 13 87
Stichprobe am 24.2.2011 um 15 Uhr
* in Prozent
In 11 von 14 Umfragen lautet das Credo "Rücktritt".
Er ist ja zum Rücktritt bereit - er hat da nur etwas falsch verstanden. Vermutlich ist er in seinem Reitstall und schaut, wie die Pferde das machen:-))
Mit Deiner Aussage bin ich konform. Wenn einer Fehler begangen hat, Unredlichkeit ausgeübt hat, und er sieht seinen Fehler ein, zeigt Reue, entschuldigt sich bei allen die davon betroffen sind und bei der Öffentlichkeit,
dann sollte man das anerkennen und die Entschuldigung annehmen, denn
es zeigt, dass er einsichtig ist, und zu seiner Verfehlung steht.
Ich finde, dass man dies auch auf Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg anwenden kann.
Wenn aber andere Menschen, (Politiker etc.) denen es im eigentlichen Sinne,
garnicht um den Verstoß geht oder um die Verfehlung, die sich aber damit ummanteln, in Wirklichkeit aber andere Ziele bezwecken, oder dadurch die Chance sehen, einen politischen Gegener, Feind oder Konkurrenten, einen Mann der Zuspruch in der breiten Masse des Volkes oder des Bürgertums hat, außer Gefecht zu setzen, ist das für mich auch eine Verfehlung aber eine ganz hinterhältige und perfide.
Wenn ich das mit politische Verdorbenheit assoziiere, dann ist das noch ein
harmloses Wort.
Zitat Markus-Christian Maiwald:
Aber selbstgerechte Pharisäer wird es immer geben.
Angelika, du hast noch immer nicht verstanden: Er sieht seinen Fehler eben nicht ein. Er hat ganz klar betrogen, will es aber als einen unwissentlich begangenen Fehler abtun, der angeblich durch Oberflächlichkeiten zu Stande gekommen sei.
Weiter oben habe ich schon mal eine Frage formuliert, die mir nicht beantwortet wurde:
"Würde man einem Mörder seine Untat auch nachsehen, nur weil der irgendwann mal was Gutes geleistet hat?"
Und jetzt komm' mir nicht damit, das sei ja was ganz anderes. Das beantwortet die Frage noch immer nicht, zumal ich ja auch hinzugefügt hatte:
"Hätte er sofort und ohne rumzueiern zugegeben, dass er abgeschrieben hat, könnte man ihm jetzt noch glauben, was er sagt. Aber so?"
Dann lass doch mal einfach weg, dass er Politiker ist und sehe ihn als Ottonormalbürger. Schon würde das Urteil anders ausfallen, nämlich dass er bestraft gehört.
Ach ja, eine noch viel provozierendere Frage, wenn man ihm einräumen würde, er hätte wirklich nur schlampig gearbeitet:
Hallo? Sieben Jahre schlampige Arbeit leisten und dann Minister sein wollen?
Deine Frage:
Erneute meine Frage aus echtem Interesse:
Was hat er als Politiker, inbesondere als Minister, bereits alles gut gemacht?
Gerne antworte ich Dir auf die Frage.
Schon allein, weil er für eine Abschaffung der Wehrpflicht ist, hat er meine Sympathie und meinen Zuspruch.
Wer freiwillig dienen will, aus freiem Willen - das ist für mich in Ordnung - aber nicht mit Zwang, auch wenn es die Möglichkeit einer Wehrdienstverweigerung gibt.
Auch wenn der 2. Weltkrieg schon 66 Jahre zurückliegt, wieviel Leid und Elend, Tod, Trauer und Verzweiflung hat er verursacht. Vier Wochen vor Kriegsende mussten die Mütter noch ihre jugendlichen Söhne hergeben ohne sie je wieder zu sehen. Ein Horrorszenario, dass man nie vergessen darf. Ganz egal, welche Nationalität die Mutter oder Ehefrau hat, die Angst und Empfindungen über den Verlust eines geliebten Menschen, sind die selben.
Ich zitiere:
Weiter oben habe ich schon mal eine Frage formuliert, die mir nicht beantwortet wurde: "Würde man einem Mörder seine Untat auch nachsehen, nur weil der irgendwann mal was Gutes geleistet hat?"
Ich weiß was Du meinst, auch wenn der Vergleich mit einem "Mörder" etwas zu hart gewählt ist. Ich denke, dass die Gesellschaft darauf keine Rücksicht nehmen könnte, denn wenn ein Kapitalverbrechen vorliegt, dann gibt es keinen Spielraum, für den Delinquenten.
Angelika, ob er was Gutes geleistet hat, liegt ja im Auge des Betrachters. Es gibt Leute wie dich, die auch der Meinung sind, dass es gut ist, die Wehrpflicht abzuschaffen (wenn auch aus anderen Gründen). Es gibt auch noch immer sehr viele Befürworter der Wehrpflicht. Das allein kann doch aber nicht entscheidend sein.
Du sagst "...denn wenn ein Kapitalverbrechen vorliegt, dann gibt es keinen Spielraum, für den Delinquenten...."
Nun, einen Doktortitel sich zu erschwindeln, ist ja nun auch keine Bagatelle, zumal man sich mit einem solchen so mache Hintertür öffnen lassen kann.
Naja, das ist ja nun kein Kriterium, nach dem man Politiker bzw. Minister bewerten könnte ;)
> "und ich finde gut, dass er die Wehrpflicht abschafft"
M.W. ist die nur ausgesetzt.
Nebenbei ist das ein Desaster für den Zivildienst, wenn ich nicht irre...
Ausserdem - was wäre daran so toll?
> "Er setzt sich für seine Ziele ein"
Seine Ziele, ja.
> "Aber wenn ich jetzt schreiben soll, was er alles schon besser machte als andere oder was er macht was andere nicht können, dann muß ich doch glatt googeln und abschreiben. Aber dann werde ich hier vielleicht auch in der Luft zerissen."
Naja, wenn du meinst, der hätte was geleistet oder besondere Fähigkeiten, kannst nur du das aufzählen ;)
> "Andreas, darf ich fragen welchem Politiker du noch dein Vertrauen schenken kannst? Wer ist tatsächlich ohne Fehler?"
Das ist doch nicht die Frage, sondern die Frage ist: Will man als Minister jemanden, der sowas macht?
Habe mir heute nochmal alle Kommentare und Meinungen durchgelesen,
zu meinem eigenen Beitrag mit dem Titel:
„Karl-Theodor zu Guttenberg – Ein Mann steht in der Kritik“
zum Artikel von Florian Kubsch:
„Für mehr Sachlichkeit beim Thema Freiherr Dr. zu Guttenberg“
und zum Artikel von Markus-Christian Maiwald:
„Ja, so ist das mit den Fehlern – zu Guttenberg Teil 2
und bin zu dem Fazit gekommen:
Was Karl-Theodor zu Guttenberg gemacht hat war nicht korrekt, es ist nicht vorbildlich und ehrenhaft. Es ist unfair, gegenüber den Menschen, die sich abmühen mit Ihrer Doktorarbeit, sich stunden- und nächtelang plagen und die dann zu Recht, stolz sind auf Ihren Titel. Für mich ist es nicht zu verstehen, dass man sich über einen unredlich erworbenen Doktortitel freuen könnte.
Dieses Denken und Handeln kann ich auch nicht zuordnen. Ich verteidige oder habe auch nicht sein Handeln verteidigt, sondern mir geht es nur darum, um die Art und Weise, wie man versucht ihn fertig zu machen, mit Spott und Hohn, Schimpfwörtern,
Beleidigungen, Angriffen auf seiner Person und alles wird in den Schmutz geredet. Das ist auch unterste Schublade, und gerade seine politischen Gegner, nützen das aufs Hinterhältigste und Perfideste aus. Sie nützen das für ihre eigenen Interessen. Um den unredlichen erworbenen Doktortitel von Karl-Theodor zu Guttenberg geht es ihnen doch garnicht . Es dient lediglich als Vorwand, um einen Politiker, der ihnen unbequem werden könnte aus dem Amt zu bekommen. Viele Personen vertreten die Meinung, dass die Politik ein ganz schmutziges Geschäft ist.
Nach all den vielen Kommentaren, die zu diesem Thema abgegeben wurde, bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass Karl-Theodor zu Guttenberg die Gesellschaft spaltet, man kann nur pro oder gegen ihn sein. Ich denke, dass nur die Person eine ganz objektive Meinung abgeben kann, welche parteineutral ist, sich mit keiner Partei oder politischen Ideologie identifiziert und seine Meinung, bei einem Vergehen eines Politikers oder einer anderen Person, die in der Öffentlichkeit steht, würde immer die selbe sein.
Ein grüner, roter oder linker Wähler bzw. Politiker, wird nie für Guttenberg sein, egal ob er gute oder schlechte Arbeit gemacht hat, ob er ehrlich oder unehrlich ist, es gibt keine Zugeständnisse in der Politik. Genauso ist es bei der CDU/CSU. Es wird nie neutral bewertet werden, weil auch politische Ziele da sind, und wenn einer so eine Steilvorlage gibt, wie Guttenberg sie liefert, wird er gnadenlos fertig gemacht.
Man sieht aber auch, dass er Rückhalt bei der Bevölkerung hat, weil viele Menschen politikverdrossen sind. Sie wünschen sich einen Politiker, der etwas anderen Art, der sich mehr für die Belange des Bürgers einsetzt, volksnah ist usw.. Aber durch die Hasstiraden der Gegner, das Aufbauschen der Medien - um die Leserquote hoch zu halten mit Schlagzeilen die polemisch sind und nur darauf abzielen, jemanden gezielt zu schaden, weil andere Interessen bestehen und Lobbyismus besteht. Es gibt in meinen Augen auch keine 100 %ige neutrale Presse mehr.
Wie es weiter geht, werden wir sehen und beobachten. Dann steht ganz bestimmt genügend Zündstoff zur Verfügung.
Von mir allen Diskutanten liebe Grüße.
Angelika Huber
"man kann nur pro oder gegen ihn sein."
Angelika, ich glaube das siehst Du falsch.
Ich habe ihn als Minister geschätzt ( dies Bild gerät aber immer mehr ins Wanken - wo nun von einer zweiten Arbeit und dem Schreiben-lassen die Wahrheit ans Licht kommt) aber sein Plagiat kritisiert.
Ich bin auch - wie viele andere - nicht mit parteipolitischen Scheuklappen versehen.
Und ich vermisse eben dieses Differenzieren bei den Kritiker-Kritikern.
"sondern mir geht es nur darum, um die Art und Weise, wie man versucht ihn fertig zu machen, mit Spott und Hohn, Schimpfwörtern,
Beleidigungen, Angriffen auf seiner Person und alles wird in den Schmutz geredet. Das ist auch unterste Schublade, und gerade seine politischen Gegner, nützen das aufs Hinterhältigste und Perfideste aus. Sie nützen das für ihre eigenen Interessen. Um den unredlichen erworbenen Doktortitel von Karl-Theodor zu Guttenberg geht es ihnen doch garnicht ."
Schade - Du tust das was Du zu Guttenbergs Kritikern vorhältst - Du unterstellst ihnen - und damit auch mir niedere Beweggründe.
Diejenigen, denen zu Guttenberg am Meisten geschadet hat - die kommen überhaupt nicht vor...
Angelika, ich habe auch alle Beiträge gelesen und nur ganz selten mal etwas gefunden, was unterste Schublade ist. Die Presse und das, was andere Bundestagsabgeordnete von sich geben, lasse ich mal außen vor.
Mir stellt sich nunmehr die Frage: Was willst du eigentlich mir deinem letzten Kommentar aussagen?
Ich gehöre keiner Partei oder sonstwas an, war am Anfang auch noch skeptisch, ob was dran ist an den Plagiatsvorwürfen. Da dies nun aber erwiesen ist und er nach wie vor uns erklären will, er hätte bei seiner Doktorarbeit lediglich geschludert, ist er nun einmal unglaubwürdig geworden. Andere Leute, die nicht solch einen Posten haben, würden gefeuert, wenn die ihren Doktor oder Ingenieur auf solch eine Art und Weise ergaunert hätten.
Noch etwas: Ich möchte keinen Politiker der etwas anderen Art. Was ich will, sind Politiker, die ehrlich sind. Sie dürfen auch durchaus Fehler machen, sollten dann aber auch dafür gerade stehen. Im Übrigen gilt das nicht nur für Politiker, Manager und anderen Staatsdienern, welche mit Steuergeldern finanziert werden, sondern für alle.
In den beiden Fallbeispielen meines Berichtes habe ich Zweierlei mal gegenüber gestellt.(als Link )
Das war schon vor dem eigentlichen ;Fall: vom Herrn von Gutenberg.
Er hat einen Schritt gemacht bei dem er eine, so glaube ich, gute Rechtsberatung hinter sich hatte: es war der Schritt bevor man Schritte eingeleitet hat.
Wir haben in der unmittelbaren Vergangenheit Menschen (z.B. Frau Käsmann) mit Verfehlungen erlebt. Menschen die von einem sehr hohen Stand herabgestiegen sind, sich in Demut klein gemacht haben und wirklich sichtlich bereuen. Diese Menschen können wieder erhobenen Hauptes aus ihrer verbrannten Asche aufstehen. Sie haben bereute sind geläutert haben ihre Betrachtungsweise verändert.
Dazu sieht man jedoch keinen Ansatz bei Herrn von Guttenberg.
Er hat weitehin die Arroganz seiner weiteren taktisch Schritte vorweg im Auge behalten. Mein Gefühl sagt mir hier ich werde in seiner Nähe um die Wahrheit betrogen. Ich erde getäuscht. Ist das Bürgernähe . . . .
Das ist somit der Stein den er selbst aufhebt!
Ich bin immer noch für gleiches Recht und Strafe für alle, ohne Ansehen der Person - bei vorsätzlicher Haltung.
Wäre dieser Herr in Not geraten ohne diesen Titel? Mußte dafür eine Ausrede der amtlichen Zeitnot, der jungen Familie der kleinen Kinder herhalten? Irgendwie lächerlich - oder?
zu Angelika Huber aus München am 25.02.2011 um 19:08 Uhr
Merci, Angelika, für Deine Reaktion.
Zu „Schon allein, weil er für eine Abschaffung der Wehrpflicht ist, hat er meine Sympathie und meinen Zuspruch.“:
Für die Aussetzung der Wehrpflicht (nicht deren Abschaffung) hat sich Bundesverteidigungsminister K.-T. zu Guttenberg eingesetzt. Sicher ein Akt, der – egal wie man inhaltlich dazu steht – Durchsetzungskraft erfordert.
Ich werde seinen Verantwortungsbereich weiterhin interessiert verfolgen. Z.B. die Bundeswehrreform, die mit der Aussetzung der Wehrpflicht sicher noch nicht zu Ende ist. Zu den Vorschlägen aus dem Verteidigungsministerium hat sich das Kanzleramt ja offensichtlich bereits eine Meinung gebildet:
„Ein vierseitiger Vermerk aus Angela Merkels Regierungszentrale kam bereits im Dezember zu einem vernichtenden Urteil: Guttenbergs Vorschläge seien eine "nur sehr rudimentäre und unausgewogene Grundlage für Entscheidungen zur Reform der Bundeswehr", heißt es in der Expertise. Demnach vermisst das Kanzleramt in dem Konzept eine "als zwingend erachtete sicherheitspolitische Herleitung". Außerdem fehlten Aussagen darüber, welche strategischen Zielsetzungen ("level of ambition") die neue Bundeswehr erfüllen solle.
Hinzu kommt der Vorwurf, Guttenberg reduziere "politisch unzulässig" die Debatte über Kosten der Reform auf den Personalumfang der Truppe; stattdessen müsste er auch auf die "Notwendigkeit der Finanzierung von Fähigkeiten und Einsätzen" eingehen. Ferner werde das Ausmaß des "finanziellen Mehrbedarfs gegenüber den Einsparzielen" gar nicht erwähnt. Merkels Experten verlangen in dem Papier eine Neuformulierung der guttenbergschen Eckpunkte.“
Aus SPIEGEL online vom 26. Februar 2011, 11:15 Uhr, Stand: 26. Februar 22:09 Uhr http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,7...
zu Deinem Beitrag
„Ich verteidige oder habe auch nicht sein Handeln verteidigt, sondern mir geht es nur darum, um die Art und Weise, wie man versucht ihn fertig zu machen, mit Spott und Hohn, Schimpfwörtern, Beleidigungen, Angriffen auf seiner Person und alles wird in den Schmutz geredet.“ in Angelika Huber aus München am 26.02.2011 um 19:47 Uhr
Ja. Es ist schade, wenn ist einer Debatte der gute Stil unter die Räder kommt. Das hat Andreas Fischer-Lescano auch erfahren müssen. Der Jurist und Direktor am Zentrum für Europäische Rechtspolitik in Bremen hatte mit der Rezension der Doktorarbeit des K.-T. zu Guttenberg den Stein ins Rollen gebraucht:
Aus „Die Zeit“ vom 24. Februar 2011 (Ausgabe Nr. 9), Stand: 26. Februar 2011 21:54 Uhr
Plagiatsaffäre "Ich wollte es nicht glauben"
Ein Gespräch mit dem Juristen Andreas Fischer-Lescano, der zu Guttenberg entlarvte.
…
ZEIT: Nach der Veröffentlichung Ihrer Vorwürfe waren Sie tagelang für die Medien nicht zu erreichen. Warum?
Fischer-Lescano: Ich wurde mit extrem emotionalen Reaktionen konfrontiert. Manche beschimpften mich als Denunzianten, andere bezeichneten mich als Teil einer kommunistischen Weltverschwörung. Ich wollte, dass dieser Fall unabhängig von meiner Person diskutiert wird, und habe mich darum auf die Diskussion über meine politische Zugehörigkeit nicht einlassen wollen, zumal ich mich zu keinem Zeitpunkt – weder vor noch nach der Veröffentlichung des Plagiatsvorwurfs – mit einer politischen Partei, einer politischen Stiftung oder einem politischen Institut abgestimmt habe.“ http://www.zeit.de/2011/09/Interview-Fischer-Lesca...
Ergänzend ein Interview des Bayerischen Fernsehen mit Professor Oliver Lepsius, Staatsrechtler an der Uni Bayreuth. Für ihn "steht ausser Frage, dass Herr Zu Guttenberg ein Betrüger ist."
Quelle: Videobeitrag auf www.br-online.de Stand 26. Februar 2011, aufgerufen am 26. Februar 2011 u, 22:56 Uhr:
Meine, von Dir zitierte Passage, bezieht sich auf die Politiker und die Medien.
Warum fühlst Du Dich dadurch angesprochen, lieber Edgard.
Ich bin auch der Meinung, dass wenn man nicht der Partei von KTG angehört, es ganz besonders schwer ist, objektiv für ihn zu sprechen. Es ist doch in der Realität so, dass es Befürworter und Gegner gibt und das ist auch ganz legitim.
Jedenfalls bezog sich dieser Absatz nicht auf die Kommentatoren und ich bitte darum, richtig verstanden zu werden - und möchte nicht das es anders ausgelegt wird.
Bitte nochmal meinen Absatz zu den Kommentaren lesen und auch richtig
verstehen:
"Nach all den vielen Kommentaren, die zu diesem Thema abgegeben wurde, bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass Karl-Theodor zu Guttenberg die Gesellschaft spaltet, man kann nur pro oder gegen ihn sein. Ich denke, dass nur die Person eine ganz objektive Meinung abgeben kann, welche parteineutral ist, sich mit keiner Partei oder politischen Ideologie identifiziert und seine Meinung, bei einem Vergehen eines Politikers oder einer anderen Person, die in der Öffentlichkeit steht, würde immer die selbe sein.
Vielleicht sollte ich zum besseren Verständnis doch etwas differenzieren.
Natürlich nicht jeder abgegebene Kommentar. Also, dann... das ALLE Kommentare in EINZELNE Kommentare, zu lesen ist.
@ Claus, Deinen letzten Link, als Vodeo-Beitrag, habe ich eben einige Male angehört.
Ich muß sagen: Die ganze Angelegenheit Guttenberg erhält in der Aussage, von einem Fachmann der Uni Bayreuth, zur Dr.-Arbeit einen gezielt vorsätzlich und hinterhältigen Charakter. Hier ist sogar ja ein pathologischer Hintergrund in Frage gestellt, was natürlich zu prüfen wäre. Dieses wäre sogar die Pflicht der Regierung, die den Mann für ein solch verantwortliches Amt betraut hat.
Welche Betreuung/ Kontolle/Verantwortung hat bei dieser Arbeitsvorbereitung/ Arbeitsvorlage eigentlich ein Doktor-Vater??? Kann mir DAS jemand beantworten?
Hallo Angelika!
Zu Deinem Beitrag vom 26.02.2011 um 19:47 Uhr: "Ein grüner, roter oder linker Wähler bzw. Politiker, wird nie für Guttenberg sein, egal ob er gute oder schlechte Arbeit gemacht hat, ob er ehrlich oder unehrlich ist, es gibt keine Zugeständnisse in der Politik. Genauso ist es bei der CDU/CSU. Es wird nie neutral bewertet werden, weil auch politische Ziele da sind, und wenn einer so eine Steilvorlage gibt, wie Guttenberg sie liefert, wird er gnadenlos fertig gemacht."
Hier das Ergebnis einer infratest-dimap Umfrage:
"Wenn es aber nach den Medien geht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Freiherr zurücktreten muss. Doch sehen das die Bürger auch so?
In einer Blitzumfrage von Infratest dimap für report MÜNCHEN zeigen sich 73 Prozent der Bürger mit seiner politischen Arbeit zufrieden. Nur 21 Prozent sind unzufrieden:
Und was sagen die Anhänger der Oppositionsparteien. Sind sie zufrieden mit zu Guttenbergs Arbeit? Ja, sagen 61 Prozent der Grünen-Anhänger, 71 Prozent der SPD-Anhänger und 89 Prozent der Unions-Anhänger."
Quelle: br-online aus dem Fernsehbeitrag von Jens Kohn und Mike Lingenfelser für die Sendung "report aus München"
Stand: 21.02.2011
von der (eher konservativen) Alma Mater des Herrn Minister kommen nun eindeutige Worte.
Der Täuschungsvorwurf soll nun doch dezidiert untersucht werden und in dem Video nach dem zweiten Absatz spricht ein Professor Lepsius die Wahrheit offen aus. "Für mich steht außer Frage, dass Herr zu Guttenberg ein Betrüger ist."
"Wie wollen sie etwas bewerten, jemand schreibt eine Arbeit von 400 Seiten und das ist eine Collage. Das ist von Anfang an als Collage geplant. Das ist doch kein Versehen. Hier geht jemand bewusst vor. Der Mann hatte einen bewussten Vorsatz des plagiierens. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie er diesen Vorsatz bestreiten kann. Mich würde, darf ich ehrlich sein, die Einschätzung eines Psychologen interessieren. Was ein Psychologe zu einem solchen Fall von Wirklichkeitsverdrängung meint."
Prof. Dr. Oliver Lepsius im o.g. Interview mit dem BR.
"Ich wünsche mir Minister, die wissen was sie tun und ein Verantwortungsgefühl für ihre eigenen Handlungen haben. Und die Art und Weise wie der Minister in der letzten Woche mit der Causa umgegangen ist, lässt, bei mir als Staatsbürger, erhebliche Zweifel an seinen charakterlichen Fähigkeiten zur Selbsteinschätzung seiner Handlungen erkennen."
Angelika, es geht doch gar nicht um seine politische Arbeit, sondern darum, dass er betrogen hat. Womit wir wieder bei der etwas krass ausgedrückten Frage wären: Würde man auch einen Mörder ungestraft oder im Amt lassen?
Claus, in der Umfrage wurde ja auch danach gefragt, ob sie mit der politischen Arbeit zufrieden sind.
Florian, nicht immer bin/war ich deiner Meinung, aber diesmal stimme ich dir in allen Punkten zu. :-)
@ Floian und Thomas, das Schlimme an der Sache ist, so finde ich persönlich, das dieser Mann mit dieser gespaltenen Persönlichkeitswahrnehmung in der engen Wahl zum BUNDESKANZLERAMT stand.
Das Amt, das die Führungsspitze für ganz Deutschland in allen Fragen bedeutet.
Hier ist nicht von Häme von uns Kommentatoren zu sprechen. Hier ist eine umsichtige, kritische Betrachtung, die wie man sieht, auch von Nöten war und noch ist.
@ Markus so solltest auch Du das sehen.
Trotz Deines kirchenbezogenen Amtes bist auch DU von einer glaubwürdigen Führungsperson hier in Deutschland abhängig.
Manchmal darf der Bürger nicht die Augen zumachen und alles entschuldigen. Es gibt, wie Du siehst, Menschen die das in ihrer Art des Vorankommens schon im Voraus mit einbeziehen.
Unsere Deutsch Vergangenheit (vor Deiner Lebenszeit) beweißt wie wichtig das Mitbetachten von Recht und Ordnung des mündigen Bürgers ist.
@ An alle hier. Die Antwort auf meine Frage steht noch aus. Deshalb habe ich mich mal informiert:
Da ist doch dann schon mit keine ORDENTLICHE , diesbezügliche Betreuung, Beratung, Korrektur (- lesen) verlaufen.
Hätte so ein Professor, dieses Fehlverhalten, nicht schon im Voraus bemängeln können?- von der Abgabe dieser Doktor-Arbeit abraten müssen?
Also nun bleibt nur noch übrig diese STRAFTAT so zu behandel wie für jeglichen Staasbürger.
Bei Durchsicht der vielen Artikel und Meinungen, die im Internet kursieren, bin ich auf einen Artikel von Welt-Online gestossen:
Plagiatsvorwürfe
27.02.2011 11:56 Welt-Online
Gabriel erklärt Fall Guttenberg zum Fall Merkel
in einem Leser-Kommentar zu diesem Artikel schrieb ein Leser:
wi immer, links vor 1 Stunde:
Mit KEINEM Wort wurde bisger erwähnt, dass der angeblich neutrale Professor Fischer-Lescano, der duch Zufall auf v. G. aufmerksam wurde, zusammen mit Ypsilanti von der SPD, mit den grünen Attac-Mitglied und der Vizechefin der Linkspartei Katja Kipping, ein Denkfabrik für Rot-Rot-Grüne Zusammenarbeit und Zukunftsentwürfe gründete.
Ja, so ein Zufall, aber wie immer, typisch links.
Zitat Ende:
„Institut Solidarische Moderne“
Ypsilanti schafft rot-rot-grüne Denkfabrik
Eine Gruppe von Politikern und Wissenschaftlern um die frühere hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti will die Debatte um Rot-Rot-Grün befördern. Nach Informationen der Sonntagszeitung wird sie einen Verein unter dem Namen „Institut Solidarische Moderne e.V.“ gründen.
Andrea Ypsilanti setzt sich für ein rot-rot-grünes Projekt einAndrea Ypsilanti setzt sich für ein rot-rot-grünes Projekt ein
30. Januar 2010
Eine Gruppe von Politikern und Wissenschaftlern um die ehemalige hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti wird am Sonntag in Berlin nach Informationen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Verein unter dem Namen „Institut Solidarische Moderne e.V.“ gründen, mit dem eine gesellschaftliche Debatte für ein rot-rot-grünes Projekt befördert werden soll.
In den Vorstand des Vereins sollen Ypsilanti, die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping und der Europa-Abgeordnete der Grünen Sven Giegold gewählt werden. Zu den Initiatoren gehört auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer. Ypsilanti hatte ihn als Wirtschaftsminister vorgesehen, wäre eine von der Linkspartei tolerierte rot-grüne Regierung 2008 in Hessen zustande gekommen.
Politische Kompetenz
Im Gründungsaufruf des Instituts fordern die Autoren ein „neues linkes Projekt“, das sich gegen die Ideologie des Neoliberalismus wendet. Aus einer gesellschaftlichen Mehrheit, die eine Alternative zum Neoliberalismus suche, solle „wieder eine politische Mehrheit in demokratischen Wahlen“ werden. Bisher unterstützen rund 20 Personen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft das Projekt. Zu ihnen gehören der Soziologieprofessor Stephan Lessenich aus Jena, der Rechtswissenschaftler Andreas Fischer-Lescano aus Bremen, der Sozialrichter Jürgen Borchert aus Darmstadt, die Soziologin Sonja Buckel aus Frankfurt, der junge Grünen-Politiker Arvid Bell und der ehemalige Journalist und Fernsehmoderator Franz Alt.
In diesem Jahr will der Verein zwei Tagungen veranstalten und ein erstes Memorandum veröffentlichen. In einem „effizient organisierten arbeitsfähigen Institut“ wolle man „politische Kompetenz für wirkungsvolle parlamentarische und außerparlamentarische Umsetzungsstrategien“ entwickeln.
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Da ich Mitglied beim ISM bin, könnte ich das schon erklären, aber ich habe den Eindruck sie wollen es gar nicht verstehen, es ist ihnen ganz recht ein in ihren Augen kommunistisches Feindbild zu haben, das den armen Guttenberg gestürzt hat. Erleichtert das eigene Weltbild, versteh ich.
Ich erkenne jedoch ihre Kapitulationserklärung in der Sache Guttenberg an.
Sie haben einfach kein Argument und deshalb muss jetzt eben der Überbringer der schlechten NAchricht dran glauben. Jetzt soll dessen Motiv, nämlich die standardmäßige Rezension einer Doktorarbeit für eine juristische Fachzeitschrift umgedeutet werden in politischen Kampf.
Selbst wenn es so gewewsen wäre, spielte es keine Rolle! Denn wir sind über die dunklen Zeiten der Dummheit hinweg, in denen der Überbringer der Nachricht geköpft wurde.
Oder etwa nicht.
Ich werde niemals kapitulieren, lieber Herr Kubsch.......lächel.... aber
um das geht es auch garnicht.
Bin ein Mensch der auch Ensicht zeigen kann. Was Herr Guttenberg gemacht hat ist nicht in Ordnung, es ist unredlich und den Betroffenen gegenüber mehr als Verwerflich. Das steht außer Frage.
Das Recht, zum Verstehen des Handelns von Karl-Theodor zu Guttenberg, und die Recherche dazu, sollte aber legitim bleiben.
Im Übrigen: was ist das für eine Theorie? Mal ganz krass ausgedrückt: Würde man einem Mörder seine Untat auch nachsehen, nur weil der irgendwann mal was Gutes geleistet hat?
Hallo Thomas,
ich hatte am Freitag 50igsten Geburtstag und das Haus voll. Ich glaube da ist es verständlich dass ich nicht am Pc war, sondern mich um meine Gäste kümmerte. Aber nun kommt meine Antwort auf deine obige Frage.
Thomas, ich mache da Unterschiede. Zu Recht, oder zu Unrecht, das weiß ich nicht, aber ich kann doch eine abgeschriebene Doktorarbeit nicht mit einem Mord vergleichen. Wobei man auch unterscheiden kann, warum einer mordet, aber eine abgeschriebene Doktorarbeit ist dagegen harmlos.
Und wie gesagt, ich bin mir sicher dass Herr von Guttenberg nicht der einzige ist, der so handelte.
Außerdem hat er den Doktortitel abgelegt.
Danke Angelika,
Ich weiß ja wirklich nicht alles, über Herrn Guttenberg, aber ich habe von ihm eine gute Meinung und ich finde den Mann einfach sympatisch und volksnah.
Hallo Herr Eutin,
Herr von Guttenberg hat sich für die Abschaffung der Wehrpflicht eingesetzt und er reiste zu den Soldaten in Afganistan um ihnen Mut zu machen und Beistand zu geben.
Das mag auch nicht jeder gut finden, aber ich persönlich finde es gut.
Ich weiß natürlich nicht alles, was er bisher getan hat.
Ich kann nur für mich sprechen und ich schätze ihn als Politiker sehr.
Übrigens bekam ich auch keine Antwort, als ich nach einer Alternative fragte und welchen Polikern ihr Glauben und Vertrauen schenkt.
mir ist ein Mensch, der auch mal Fehler macht, lieber als ein Mensch der perfekt ist, wobei ich glaube dass es niemanden gibt, der keine Fehler begeht.
"Andreas, darf ich fragen welchem Politiker du noch dein Vertrauen schenken kannst? Wer ist tatsächlich ohne Fehler?"
Das ist doch nicht die Frage, sondern die Frage ist: Will man als Minister jemanden, der sowas macht?
hallo Andreas,
stimmt, es war nicht die Frage bei Minister Guttenberg und in der Nachricht die sooooooooo viele Antworten und Meinungen freisetzt.
Aber es ist meine Frage, an dich .
Ausflüchte, Erklärungsversuche, "es gibt doch wichtigeres"-, "so schlimm wars doch nicht"-,"er ist doch so nett"- und "wir machen alle Fehler"-Parolen, Generaldiskreditierung aller PolitikerInnen uvm. sind Ausdruck dessen, dass es keine Entschuldigung für die Tatsache gibt, dass er das Volk, dem er doch so nahe zu sein scheint, nach Strich und Faden belogen hat und immernoch belügt. Am Ende des Tages wir man immer wieder zu diesem Schluss kommen, das ist unausweichlich, die Tatsachen lassen keinen anderen zu.
Aber viele wollen es eben nicht wahrhaben und dazu kann ich mch nur wiederholen.
"Psychologen können dieses Phänomen wunderbar erklären.
Er ist so beliebt und die Menschen wollen nicht, dass ihr Held Fehler macht und strauchelt. Deshalb wird ihm alles erlaubt.
Die Oma, die nicht einsehen will, dass der Lieblingsenkel ein Drogendealer ist.
kann es nicht möglich sein, dass man die Meinung anderer Menschen auch akzeptiert, ohne dass man sie versteht?
Hier geht es doch nur noch drum, wer recht hat und wer nicht.
Es gibt nun mal Menschen mit unterschiedlicher Meinung und das ist auch gut so.
Ich schreibe meine Meinung , zu dem Thema und ich lese die anderen Meinungen.
Ich werde aber deswegen nicht drauf pochen, dass andere Schreiber ihre Meinung ändern, aber meine Meinung werde ich dennoch behalten, weil ich sie in dem Fall für richtig halte.
Ich bin gern bereit dazuzulernen und ich ändere auch meine Meinung, wenn ich merke dass ich total falsch liege, aber jetzt ist meine Meinung für mich , gut so, wie sie ist.
Und das hat nichts mit Trotzig zu tun, bei den Schreibern hier.
Ansonsten müßte ich das auch bei ihnen annehmen, dass sie trotzig sind, weil sie so fest an ihrer Meinung festhalten.
Wir haben nun mal alle eigene Gedanken und eigene Meinungen und langsam habe ich es nun leid, über das Thema zu schreiben.
Darum wird das meine letzte Nachricht dazu sein.
Das mit unterschiedlichen meinungen geht schon in Ordnung, nur bitte ich darum, dass eine Meinung mit Argumenten unterfüttert wird, die über ein "Ich mag ihn" hinausgehen.
Martina, du schreibst: "...aber eine abgeschriebene Doktorarbeit ist dagegen harmlos."
Sage das mal einem, der dabei erwischt wurde und bereits eine mehrjährige Haftstrafe verbüsste (wobei ich nicht mich damit meine, da ich nie eine Doktorarbeit geschrieben habe).
"...Und wie gesagt, ich bin mir sicher dass Herr von Guttenberg nicht der einzige ist, der so handelte.
Außerdem hat er den Doktortitel abgelegt."
Nein, mit Sicherheit nicht. Aber deshalb ihn vor Strafe schützen? Was ist mit jene, welche erwischt und bestraft wurden?
Weshalb soll ich einen Ladendieb bestrafen, wenn der erwischt wird? Das machen doch so viele andere auch.
Ich kann diese Logik einfach nicht nachvollziehen.
Und den Doktortitel hat er nicht abgelegt, der wurde ihm aberkannt. Man kann einen Doktortitel nicht einfach ablegen.
@Florian: Die SPD will scheinbar mit der "Schmutzkampagne gegen zu Guttenberg" punkten. Bei der Politik interessieren mich die Inhalte und Ziele. Selten habe ich Herr Gabriel so inhaltsschwach erlebt.
Politiker sind auch keine bessere Menschen wie wir.
Mit wie vielen Ausreden leben die Menschen in unserem Land.
Was würde Menschen in unserem Land ungern zugeben:
- Den Partner betrogen zu haben (53 %)
- Einem parkenden Auto den Spiegel abegfahrehn zu haben (32 %)
- Mein Kind geohrfeigt zu haben (30 %)
- Bei der Steuererklärung gemogelt zu haben. (23 %)
Machen Fehler einen Menschen nicht sympathischer?
Doch wer mag schon gerne eigene Fehler eingestehen?
Vorbilder sollten sie in der Ehrlichkeit sein. Da finde ich - ganz persönlich -
zu Guttenberg authentisch. Das macht ihn erst recht sympathisch.
Mein Appell bleibt: Eine neue Politik braucht das Land. Die Politik muß aus ihren Lagerkämpfen, aus ihren Verkrustungen, aus ihrem Populismus, aus ihrer Binnenorientierung erwachen und Politik für die Menschen dieses Landes machen.
@ Martina, "Und wie gesagt, ich bin mir sicher, dass herr von Guttgerg nicht der einzige ist, der so handelt."
Hast Du gestern mal gesehen wie die vielen Studenten und Doktoranten demonstrierend auf die Staße gegangen sind um. Sie wollen nicht mit solchen Machenschaften verglichen werden.
Natürlich greifen auch sie auf vorhandenes Wissen zurück, benennen aber die Quellen.
Herr von Guttenberg hat sich aber damit hervorgetan, daß es auf seinem sogenannten Mist enstanden ist.
Er hat nicht nur und Bürgern etwas vorgelogen. Nein, er steht so im weltweiten Fokus das er den deutschen Bürger damit in aller welt unglaubhaft gemacht hat.
Recht hat dann die Welt, wenn sie Deinen Satz noch ließt, den ich da zitiert habe.
So einfach kann man eine so gekonnte und vorsätzliche Täuschung nicht abtun.
Da kommt ja nicht mal ein gesamtes Bedauer rüber, sondern nur ein hilfloses stammelm von Unwissenheit. Ist das bei herrn von Guttenberg etwa glaubhaft?
Mit diesen beiden Seiten ist dieser Mann kein Mensch von dem ich in der Öffentlichkeit vertreten sein möchte.
Also soll der schlechte Zustand unserer Demokratie Herrn Guttenbergs Verfehlungen wieder ausfgleichen?
Ich verwahre mich gegen de Eindruck, es sei allein die SPD, die Gutttenberg zum Rücktritt auffordert, die Wissenschft hat die ganze Causa aufgeworfen und fordert auch den Rücktritt.
Und eben weil die Politik weniger Populismus dringend nötig hat sollte Guttenberg, der oberste Populist dieses Landes gehen.
> "Er ist so beliebt und die Menschen wollen nicht, dass ihr Held Fehler macht und strauchelt. Deshalb wird ihm alles erlaubt.
Die Oma, die nicht einsehen will, dss der Lieblingsenkel ein Drogendealer ist.
Oder kurz gesagt:
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Trotzig.
Und keinerlei Argument zugänglich."
Als die Enkel ca. zehn Jahre alt waren stitten sie sich schon mit ihrer Oma. Sie hielt nämlich immer noch daran fest: so schlecht wie man sagt war DER im dritten Reich gar nicht. Der hat bis zu Letzt für Arbeit gesorgt! Er war auch belieb . . .
Hier hat sich ein ganzes Volk blenden lassen.
Die erste Stelle im Staat hatte auch Herr von Guttenberg mit seinem gestörten Gefühl zu bestehendem Recht und Eigentum schon angesteuert. . . .
Ich zitiere:
Ich verwahre mich gegen den Eindruck, es sei allein die SPD, die Gutttenberg zum Rücktritt auffordert, die Wissenschft hat die ganze Causa aufgeworfen und fordert auch den Rücktritt.
Am weitesten macht allerdings Herr Gabriel seinen Mund auf!!! Er wird schon wissen warum.
Ich zitiere:
Und eben weil die Politik weniger Populismus dringend nötig hat sollte Guttenberg, der oberste Populist dieses Landes gehen.
Da wären noch Andere da, die vor ihm den Hut nehmen sollten.
Aber ich will ja keinen Populismus betreiben.
Liebe Bärbel,
Deinen ominösen DER indirekt mir Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg zu vergleichen, das sind schon einseitige und krasse Gedanken.
Wenn man kein positives Feedback bekommt, auf seine Meinung, dann kann man schon auf solche Gedanken kommen. Denke, du solltest die Kirche im Dorf lassen.
Liebe Grüße
Warum will Ursula von der Leyen nicht mehr neben Guttenberg am
Kabinettstisch sitzen? Weil der immer abschreibt.
Ein Monteur kommt ins Verteidigungsministerium. An der Pforte wird er
vom wachhabenden Soldaten gefragt, was er will. “Ich soll hier den
Kopierer reparieren”, sagt der Monteur. “Oh”, entgegnet der Soldat, “das
geht heute nicht, der Minister ist in Afghanistan.”
Schlagzeile in der Bunte: “Guttenberg greift hart durch – Ghostwriter
vom Dienst suspendiert!”
ich empfehle zum Thema "Mund aufmachen" die Befragung der Bundesregierung im Bundestag sowie die die Aktuelle Stunde des Bundestages zum Thema Guttenberg. Beides vom Mittwoch letzter Woche, Herr Gabriel war in der Sitzung gar nicht anwesend, wenn ich nicht irre.
Eine Frage stellt sich mir allerdings noch:
Hat Gabriel die Menschen über seine Doktorarbeit belogen? Wenn man ihre Kommentare so liest, geht es immer um die Schuld der anderen.
ich zitiere:
Wenn man ihre Kommentare so liest, geht es immer um die Schuld der anderen.
Ihre Aussage ist nicht richtig. Es geht nicht um die Schuld der anderen, der Schuldige ist Karl-Theodor zu Guttenberg, habe nie anderen die Schuld dafür gegeben, da müssen Sie schon richtig lesen.
Was ich kritisiert habe, ist der Umgang der Medien und gegnerischen Politiker,
die Art und Weise, die Beschimpfungen etc.
Betrüger? Dagegen ist er bislang juristisch nicht vorgegangen und er wird es auch nicht, weil es die Wahrheit ist und damit keine Beschimpfung mehr ist.
Eben... und nun können seine Anhänger sich auch wieder anderen wichtigen Themen zuweden, wie Papst hustet, Gottschalk geht, Lena kommt, Wetter ist, usw. ;)
Tina, das hatte ich schon anderswo geschrieben:
...wusstest du z.B. dass sie Physikerin ist und aber in Chemie promoviert hat und eben diese Dissertation als verschollen gilt?
Wird schwer nachzuweisen sein, wer die geschrieben hat... :-))
Ach ja, und auch das steht noch bei Wikipedia:
"Nach der damaligen Promotionsordnung musste dem Antrag auf Promotion der Nachweis beigefügt werden, dass die während des Studiums erworbenen Kenntnisse des Marxismus-Leninismus („ML“) wesentlich vertieft und erweitert worden waren."
"Eben... und nun können seine Anhänger sich auch wieder anderen wichtigen Themen zuweden, wie Papst hustet, Gottschalk geht, Lena kommt, Wetter ist, usw. ;)"
Hahahahahaha, ja genau!
Und übrigens: 104% der BILD-Leser wollen, dass zu Guttenberg weiter als Arzt praktizieren darf. ;-)
Autoren: Andrea Böll, Chris Humbs und Caroline Walter
Dieser Text gibt den Sachstand vom 24.02.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
> "Ach ja, und auch das steht noch bei Wikipedia:
"Nach der damaligen Promotionsordnung musste dem Antrag auf Promotion der Nachweis beigefügt werden, dass die während des Studiums erworbenen Kenntnisse des Marxismus-Leninismus („ML“) wesentlich vertieft und erweitert worden waren.""
> "BILD-Leser sind nicht ausnahmslos blöd. Ich kenne z. B. gute Juristen, gute angehende Juristen und Ass., die bei Weitem nicht blöd sind - und - ja genau - ab und an auch mal die Zeitung mit den vier großen Buchstaben lesen."
Nicht jeder Bildleser ist blöd.
Nicht jeder Akademiker ist klug.
Johannes Schwinger, Nordendorf 7.3.11
Es geht nochmal um Karl-Theodor zu Guttenberg
Eigentlich habe ich sehr viel zu sagen, aber ich habe eben wieder gesehen wie weit sich die Diskussion hinzieht, will ich es kurzmachen. Gut heiße ich die Beiträge von Markus Christian, natürlich auch von Angelika Huber, von beiden bin
das ja gewöhnt, den Beitrag von Christl Fischer muß ich auch loben, ebenso von
Thomas Jacobi, den ich außerdem noch bitten möchte, meine Urheimat (Cranzahl)
zu grüßen. Dann habe ich ja noch Sigrid Wagner auf meinen Zettel stehen ( in der Kürze liegt die Würze) mit einer für mich positiven Meinung.
Die Beiträge von Florian Kubsch kann ich überhaupt nicht akzeptieren, das ist reines Parteiengezänk ala Bundestag Trittin,Künast,Gabriel und Oppermann.
Übrigens ich bin nie ein Freund von exBischof Mixa gewesen, aber den alten Bischof, ein Zweimannzelt als Geschenk zu vermitteln, halte ich bei der herrschenden Kälte für unmöglich. Das hat unser Genosse Juso getan.
Guttenberg wird in der kommenden Woche mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet. Ich bedauere nach wie vor das Ausscheiden des Minister. Nach
meiner Meinung ist die Dissertation eine persönliche und private Angelegenheit. Ich habe das nach meinem Staataexamen auch überlegt, ob ich das mache und bin davon abgekommen.
schwierigkeiten gekommene Mixa mit einem Zweimannzelt
Übrigens habe ich neulich den "kleinen" Bruder Philipp Guttenberg in Aachen
bei einem Vortrag und der Verleihung des Ordens gesehen bzw. gehört.
Das war ein Supervortrag, der mit sehr viel Applaus versehen worde.
Ich würde mir wünschen, dass dieser Bruder eines Tages in den Bundestag
gewählt würde, wenn er dies wollte. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen
und im TV von vielen gehört, dass Karl-Theodor irgendwann wieder kommen
würde. Das ist auch meine Meinung.
Johannes Schwinger
Lieber Johannes,
habe gerade Ihre Meinung zum Thema Karl-Theodor zu Guttenberg gelesen
und finde Ihre Aussage sehr gut gewählt.
Zu Ihrem letzten Kommentar, der "kleine" Bruder Phillip zu Guttenberg, kann ich sagen, dass im TV sein Auftritt gezeigt wurde, und er hat in guten Worten, gepaart mit Witz und Ironie, eine gute Rede gehalten. Dort hat er auch erklärt, warum sein Bruder die Haare gegelt hat, weil er sonst krause Haare hätte.
Jetzt ist dieses Geheimnis auch gelüftet und die Neider brauchen sich nicht mehr abartig über die gegelten Haare von Herrn zu Guttenberg lustig zu machen.
So eine einfache Erklärung gibt es und es hat garnichts mit Arroganz oder Überheblichkeit zu tun.
> "KTzG stand - und steht - es jedenfalls sehr gut."
Es passt zu seiner Gesamterscheinung, ja ;)))
Ich fand den auch als Person schon immer eher "ölig".
Und ein Blender war er eh schon immer (Leistungen oder Fähigkeiten gabs nie).
Insofern überrascht mich dieser Beschiss mit dem Doktortitel auch nicht sonderlich.
Und auch das Gejammer seiner Jünger ist nicht überraschend nach all dem Anbeten dieser Lichtgestalt...
Ich schätze, der kommt wieder und wird 2017 Kanzlerkandidat, um Rotrotgrün abzulösen ;)
> "ganz abgesehen von seiner Doktorarbeit, die ganz sicher ein Fehler war"
Mir ist egal, ob einer sowas hat. Sein Thema habe ich auch als langweilig in Erinnerung. Und ob so ein Titelchen nun erschlichen wird... ausserdem hat es mich bei einem wie dem nicht überrascht... insofern finde ich DAS gar nicht mal so schlimm. Aber sein Verhalten, nachdem man ihn erwischt hat, war unter aller Sau - bis hin zur ekelhaften Rücktrittsherumwinderei-Rede.
Aber auch das passt wieder wie Faust aufs Auge ;)
> "Für mich ist und bleibt er jemand, dem keiner "von denen da oben" auch nur ansatzweise das Wasser reichen kann. Wer sind die denn alle? Merkel, Schwesterwelle & Co.! Hör doch auf!"
Bezüglich was denn "das Wasser reichen"!? Sich als Lichtgestalt von den Medien aufbauen lassen? Show machen? Als Blendwerk blenden? Klar, da ist er prima - und das gehört ja auch leider zum politischen Geschäft.
Aber sonst???
Was für Fähigkeiten hat er denn für die bisherigen Posten mitgebracht???
Welche Leistungen hat er auf diesen Posten erbracht???
(Das frag ich ständig, wenn jemand davon schwärmt, wie gut Gutti ist und krieg nie eine halbwegs ausfüllende Antwort ;))
(BTW, was die Gorch Fuck betrifft, hat er wohl etwas spät etwas vorschnell "gehandelt"!? ;) Was aber auch egal ist, denn das ist banales Tagesgeschäft)
(BTW2, und dass andere Politiker auch nix bringen, ist auch kein Argument ;))
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