Freude liegt in der Luft

Ja, Herr, Dein Licht leuchte uns, denn Freude liegt in der Luft!

Ja, liebe Leserinnen, liebe Leser,
freuet Euch!
Ja, wahrlich, ich sage euch: Freuet Euch!
- Eine Aufforderung,
die uns Christus ins Gebetbuch geschrieben hat.
Immer wieder ruft er es uns zu:
„Freuet Euch!“

Ja, die Freude ist etwas,
das mir jetzt im Monat Mai leicht fällt.
Ich laufe an den Lech und alles blüht.
Das Leben ist im Aufschwung.
Alles, was vorher dürr und kahl war,
entfaltet spätestens in Wonnemonat Mai
seine volle Pracht und Blüte.

Aber es gibt noch mehr,
worüber ich mich freuen kann.
Ich freue mich über das Kind,
das mich anlacht,
das sich an seinem Leben freut.
Ich freue mich über die Melodie,
die nicht aus meinem Kopf verschwindet,
nachdem ich sie am Morgen gehört habe.
Ich freue mich über
das Wort, das mich tröstet,
die Hand, die mir hilft,
den Menschen an meiner Seite,
der für mich da sein will,
den Sohn, der wächst und gedeiht.

Vieles kann ein Grund der Freude sein.

Uns Christen ist eine Freude geschenkt,
die uns niemand nehmen kann.

Jesus Christus sagt über uns:
„Freut Euch aber darüber,
dass Eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.“

Jeder denkt jetzt bestimmt an den Tintenkiller.
Wie schnell kann ein Name wieder ausgelöscht werden?
Doch zur Zeit Jesu gab es keinen Tintenkiller.
Besser übersetzt man die Stelle:
Eure Namen sind im Himmel eingeritzt
wie bei einer Gravur,
die nichts und niemand mehr löschen kann.

Jesus sagt es jedem einzelnen von uns zu:
„Da oben, im Himmel, in der Ewigkeit,
steht Dein Namen drin – unauslöschlich, ewig.“

In meinen Gedanken erscheint oft
ein Wort des Propheten Jesaja:
„Fürchte Dich nicht,
denn ich habe Dich
bei Deinem Namen gerufen.
Du bist mein.“

Ich gehöre Gott und sonst niemandem.
Ja, diese Freude, Gottes Freude,
ist grenzenlos, ist ewig.
Nichts kann mich von der Liebe Gottes trennen,
die in Jesus Christus gegenwärtig ist.

Wenn ich meines Glaubens gewiss bin,
kann ich aus vollen Herzen singen:
„Schwestern und Brüder, singt ein Lied der Freude.
Ihr habt Grund zur Dankbarkeit.
Gottes Weg führt in die Weite aus der Hoffnungslosigkeit.“
Und das Allerbeste ist.
Diese Freude kann niemand von Euch nehmen.

Euch und Ihnen, diese Freude und Frieden im Herzen:
Machen Sie es gut!

Ihr Pfarrer Markus Maiwald
PS: Und ich freue mich auf den zweiten Ökumenischen Kirchentag, auf dass Ihr Hoffnung habt.

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Rashia Narih aus Langenhagen am 12.05.2010 um 10:37 Uhr  
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