Eine Pfarrei auf den Beinen

Besinnliche Wanderung durch die Lechauen

Westendorf (lil)

Auch im vergangenen Jahr veranstaltete die Pfarrei St. Georg Westendorf eine Wanderung im Advent, bei der die Besucher mit Fackeln und Laternen in und um Waltershofen unterwegs waren.

An drei Stationen wurden in stimmungsvoller Atmosphäre besinnliche Texte vorgetragen und weihnachtliche Lieder gesungen. Diese vom Pfarrgemeinderat organisierte Veranstaltung, die in diesem Jahr den Namen „Lechauenweihnacht“ trug, fand bereits zum vierten Mal statt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, wie die knapp 300 Besucher belegten.

Engel werden in den abendlichen Himmel geschickt


Das Motto der Lechauenweihnacht lautete: „Die Botschaften der Engel“. Engel spielen in der Weihnachtsgeschichte eine wichtige Rolle und den dreien, die besonders wichtige Botschaften bringen, begegneten den Besuchern in den drei Stationen. „Gott ist mit dir“, so begrüßte der Verkündigungsengel Maria und ab diesem Zeitpunkt war für sie nichts mehr wie es vorher war. Auch heute erleben Frauen diese Situation, zum Beispiel in einer ungewollten Schwangerschaft. Für alle werdenden Mütter und Väter, die sich nicht in der Lage fühlen, ein Kind zu bekommen und für diejenigen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben, wurden die ersten Fürbitten gesprochen. Dazu wurde ein an einem Luftballon befestigter Engel aus Papier mit Sternwerfer in den abendlichen Himmel geschickt. An der zweiten Station wurden all die Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die Angst haben, weil sie Eheprobleme oder Sorgen um oder mit ihren Kindern haben, für Menschen, die an schweren Krankheiten leiden, die finanzielle Sorgen haben oder die zu zerbrechen drohen, weil in der Arbeit immer noch mehr verlangt und gefordert wird. Wie den Hirten ruft der Engel auch heute diesen Menschen zu: „Fürchtet euch nicht“. Auch diese Bitten wurden mit einem Engel zum Himmel geschickt.

Selber Engel sein


Die dritte Station der Fackelwanderung zeigte unter der Botschaft „Friede auf eurem Weg“ – selber Engel sein, dass jeder für seine Mitmenschen ein Engel sein kann. Es gibt viele, die in ihrem Beruf für andere da sind – ob als Krankenschwestern, Ärzte, Feuerwehrleute, Polizisten oder Altenpfleger. Doch jeder kann für andere zum Engel werden durch ein gutes, aufbauendes und tröstendes Wort, und durch Aufmerksamkeit, die wir einander schenken. Mit Fürbitten für alle, die für andere Engel sind, wurde der dritte Engel zum Himmel geschickt.

Kleine Stärkung für alle Teilnehmer


Zum Abschluss der stimmungsvollen Wanderung, die von einer Abordnung der Musikkapelle Westendorf musikalisch umrahmt wurde, dankte Pfarrer Andreas Jall allen Beteiligten, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Am Bürgerhaus gab es dann für alle Punsch und Glühwein zum Aufwärmen und als Stärkung Würstchen und Gulaschsuppe.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 01.02.2014
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