Auf dem Weg nach Ostern Teil 7 - Christus ist unser Friede.

Alle sind hier um ihn versammelt.

Vielleicht ist es ja eine Meditation, die ganz gut zum Abschluß paßt, nachdem jetzt alle Stichwahlen rum sind. Ich hoffe, es kühlt alles wieder ab und findet zur Normalität zurück. Es wurden hoffentlich bei aller Auseinandersetzung keine zu großen Gräben aufgerissen. Jedenfalls war es in Meitingen ein heißer Wahlkampf.
Das oben geschriebene könnte ich zu allen menschlichen Auseinandersetzungen schreiben - sei es der Meinungsstreit, der Ehestreit, der Streit zwischen Familien, zwischen Stämmen und Nationen und vieles mehr. Die Bibel macht uns mit Jesus Christus ein besonderes Angebot - nicht nur an Weihnachten. Auch auf dem Weg nach Ostern machen Sie sich immer wieder auf, um Frieden zu stiften. Also frei nach Karl May: Begraben wir das Kriegsbeil und rauchen zusammen eine Friedenspfeife ;- ) ! Lesen Sie selbst:


Liebe Leserin, lieber Leser!
Er sitzt neben mir in der Bank. Ich sehe seine Hände: Große, schwarze Hände, innen überraschend hell, nur die Handlinien dunkel. Wie anders er ist, denke ich: seine Haare, sein Profil, seine Lippen. Wir haben nur ein Gesangbuch. Seine schwarze Hand und meine weiße Hand halten es gemeinsam. Wir singen - er in seiner Sprache, ich in meiner. In beiden Sprachen ein Loblied: Er singt “Dschiesäs”, ich “Jesus”. In unserem Lob meinen wir denselben. Er ist schwarz, ich weiß, wir aber haben denselben Herrn.
Irgendwie verändert das meine Einstellung zu ihm. Er ist mir nicht mehr so fremd. Wir sind Brüder, weil wir durch Christus Kinder eines Vaters im Himmel Vater sind. Wir sind gleichwertig und gleichberechtigt. Die Unterschiede sind noch da, aber das Gemeinsame hat ihnen den trennenden Charakter genommen. Wir haben Gemeinschaft durch Christus.
Mann und Frau, Alt und Jung, Rechts und Links, Nord und Süd, Arm und Reich - alle Gegensätze dieser Welt können uns nicht trennen, wenn Christus unser Herr und Bruder ist. Er ist unser Hoffnung auf Frieden. Er ist unser Frieden. Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, immer wieder friedvolle Momente in Ihrem Leben: Machen Sie’s gut!

Ihr Pfarrer Markus Maiwald aus Meitingen

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4 Kommentare zum Beitrag
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Irene Rung aus Aichach am 17.03.2008 um 22:17 Uhr  
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