Wo: Evangelische Johanneskirche Meitingen
Wann: 30.04.2010 17:30 Uhr bis 30.04.2010 19:00 Uhr
Als Gott und die Welt schliefen - ein Jugendgottesdienst zum Holocaustgedenken
Meitingen: Evangelische Johanneskirche Meitingen | Am Freitag, den 30. April,
um 17 Uhr 30 begehen wir
einen besonderen,
einen ganz anderen Jugendgottesdienst,
einen Gottesdienst
zum Gedenken an die Opfer des Holocaust.
Den Titel des Gottesdienst hat uns
das gleichnamige Buch von Otto Schwerdt
geschenkt.
Dort verarbeitet er
seine Lebenserfahrungen
bis 1945.
1936
flieht er mit der ganzen Familie
aus Deutschland nach Polen.
Trotzdem entkommt
seine Familie
den Häschern des Nazi-Regimes
nicht.
1943
wird die ganze Familie
doch ins
Vernichtungslager
Auschwitz-Birkenau
deportiert.
Nur er selbst überlebt
zusammen
mit seinem Vater
den Holocaust.
Seine Mutter,
seine Schwester
und sein Bruder werden
von den Nationalsozialisten
ermordet.
Dieses eindrückliche Zeitdokument
gibt unserem Gottesdienst den Titel.
Wir wollen die Erinnerung
an den Holocaust wachhalten,
um daraus zu lernen.
Wir wollen wachen Auges
durch die Welt gehen und
jegliche Unterdrückung
der Menschenwürde
mutig und getrost
entgegentreten,
dabei an unseren Heiland
Jesus Christus orientieren,
der sich immer an die Seite
der Unterdrückten und Abgehängten,
an die Seite der Schwachen,
Ängstlichen und Mutlosen
stellt und für sie eintritt.
Wehret den Anfängen!
Traut Euch!
Das Jugendgottesdienst
lädt ganz herzlich
diesem Gottesdienst
in die Meitinger Johanneskirche ein.
Das ist eine gute und wichtige Aktion. Unsere Jugendlichen müssen sich damit auseinandersetzen und das in der richtigen Umgebung.
Die ganze Dimension wurde mir bei einem Besuch von Yad Vashem in Jerulalem bewußt. Die einzelnen Geschichten des Antisemitismus, die ihren unfassbaren Höhepunkt im Holocaust fand verknüpfen sich zu einem bedrückenden, emotionalen, nicht aber persönlich angegriffenen Gesamtbild.
Unvergessen die "Halle der Kinder" - ein einzeln stehender, dunkler Saal mit Kerzenschein - und eine Kinderstimme verliest die Namen, das Alter....
Ich würde mir eine engere Zusammenarbeit auch der Kirchen mit dem deutschen Freundeskreis des
Freundeskreises von Yad Vashem Jerusalem in Deutschland e.V. wünschen
http://www.yad-vashem.de/home.html
und hoffe daß der Einfluß aller, auch und gerade der Religionen und deren Angehörigen in Zukunft mehr dazu beiträgt einen neuen Holocaust - egal gegen welches Volk oder welche Religion auch immer zu verhindern und die Schulden der Vergangenheit an den Opfern eingestanden und getilgt wird.
Danke, Lizzy, danke, Edgard, für Eure wunderbaren Kommentare.
Und die Zusammenarbeit sollte in der Tat enger werden, Edgard.
Die Erinnerung daran soll wach gehalten werden. Das , was da geschah, darf niemals in vergessenheit geraten. Ich finde so einen Gottesdienst super.
Ich finde das ist auch ein sehr wichtiger Beitrag, denn kein Mensch wird das jemals vergessen können.






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