myheimat fragt nach: Wie kann man die zunehmenden Ausschreitungen im Amateurfußball aus Ihrer Sicht eindämmen?

Nach dem entscheidenden Relegationsspiel zwischen Meitingen und Stätzling ging die Siegesfeier der Stätzlinger in eine Rauferei über, nachdem ein stark alkoholisierter Stätzlinger Zuschauer den Meitinger Spieler Michael Wende ununterbrochen provoziert und angepöbelt habe. Der Spieler Florian Preißnitz vom TSV Meitingen ist der Meinung, diese Auseinandersetzung hätte vermieden können, wenn die Ordner früher eigegriffen hätten und an die Sache anders herangegangen wären. Auch bei anderen Begegnungen in den Amateurligen kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen gegnerischen Fanblöcken und Spielern.

Ich denke, das ist schwierig, weil es einfach Idioten gibt. So ist das im Fußball halt, da flippen die aus. Gerade bei jungen Leuten zeigt sich das mehr, habe ich das Gefühl. Ein Alkoholverbot wäre natürlich sinnvoll und macht sehr viel aus, jedoch denke ich, dass eine Kontrolle bei so vielen Leuten, gerade bei Großveranstaltungen, wie der Europameisterschaft, oft nicht möglich ist.
Manfred Ganz, Unterthürheim

Ich habe zwar mit dem Meitinger Sportverein nichts mehr zu tun, früher habe ich jedoch selbst auch gespielt und schon damals ist es oft zu Gewalt gekommen, aber nicht so häufig wie heute. Ein Alkoholverbot würde auf jeden Fall etwas bringen, da der Alkohol meiner Meinung nach das Hauptproblem ist, so war es früher auch schon.
Johann Schnitzer, Langenreichen

Ich bin der Meinung, das ist einfach eine Erziehungssache. Aber Erziehung gibt es ja heute nicht mehr. Zu meiner Zeit war das ganz anders. Es hat damals zwar auch schon Ausschreitungen und Gewalt gegeben, aber auf keinen Fall in diesem Ausmaß. Das lässt sich alles auf die Erziehung zurückführen und aus diesem Grund sehe ich negativ in die Zukunft. Das Ziel ist doch nur noch rücksichtlos weiterzukommen. Zudem müssten die Maßnahmen drastisch verstärkt werden und die Gewalttätigen sofort von den Spielen ausgeschlossen werden.
Detlef Kolb, Augsburg

Gerade bei Großveranstaltungen sollte man vorher mehr kontrollieren und die Hooligans und Gewalttätigen erst gar nicht ins Stadion lassen. Vereine kennen ihre Hooligans ja teilweise und sollten meiner Meinung nach rigoroser durchgreifen, zum Beispiel mit einer Geldstrafe oder einem Stadionverbot für ein Jahr. Selbst wenn man solche auf der Straße schon erwischt, finde ich, dass man hier schon verstärkt handeln soll. In kleinen Vereinen stellt sich natürlich die Frage, ob diese überhaupt in der Lage sind, härtere Maßnahmen zu ergreifen.
Werner Großhans, Nördlingen



+++ meitinger Stimmungsbarometer +++

Ich finde Meitingen super, weil alles zentral ist und man mit dem Kinderwagen überall hinkommt und nicht auf das Auto angewiesen ist. Für Kinder gibt es genug Einrichtungen, die Krabbelgruppe beispielsweise ist eine tolle Sache. Außerdem ist es schön, dass es viele Parks gibt und man einfach die Möglichkeit hat, mit den Kindern rauszugehen.
Sandra Savic, Meitingen

Die Unterführung, die von Langenreichen nach Meitingen reinführt und nun schon seit Monaten gesperrt ist, nervt ein bisschen. Sonst bin ich voll zufrieden mit der Gemeinde.
Norbert Kastl, Meitingen
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 02.07.2016
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Peter Hahn aus Kaufbeuren | 01.07.2016 | 11:36  
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