Erweiterung des Kindergartens Meitingen abgeschlossen - die neue Krippe wurde eingeweiht

Ende Oktober konnten die Krippenkinder in ihr neues Domizil im Anbau des Kindergartens Meitingen beziehen. Jetzt wurde mit dem Kindergartenteam, Eltern und Gästen Einweihung gefeiert. Pfarrer Markus Maiwald und Johnson Puthuva segneten die Räume.
In den vergangenen Monaten entstand nicht nur der Anbau für die Krippe. Auch im Kindergarten war kräftig gearbeitet worden. Nach dem Auszug der schulvorbereitenden Einrichtung, die nun in der alten Schule Erlingen zu Hause ist, waren auch hier einige Umbauarbeiten erforderlich, um Platz zu schaffen.
„So etwas möchte ich nicht jedes Jahr haben“, stellt Herta Mayr, Leitern der Kindertagesstätte, fest. Die vergangenen Monate haben ihr und ihrem Team einiges abverlangt. So musste der Umzug organisiert und nach Feierabend bewerkstellig werden. Doch alle Mitarbeiterinnen waren mit viel Eifer und Engagement dabei. Als die Krippenräume nicht wie geplant im September zur Verfügung standen - , galt es eine Übergangslösung zu finden. „Das Kindergartenteam war dabei sehr kreativ und flexibel“, lobte Bürgermeister Michael Higl. Kurzerhand wurde die Turnhalle umfunktioniert und die Kleinen hier betreut.

Raumangebot erweitert und pfiffige Ideen umgesetzt

Inzwischen haben sie ihr Domizil im Erdgeschoss des 755 Quadratmeter großen Anbaus bezogen. Hier gibt es unter anderem drei Gruppenräume, einen Ruheraum zum Schlafen, einen Elternwartebereich und eine Küche. Im Dachgeschoss entstand ein großer Mehrzweckraum. Außerdem ein Gruppen- und Intensivraum für die Mädchen und Buben des Kindergartens.
Pfiffige Ideen wurden bei der Einrichtung umgesetzt. So verbindet zum Beispiel ein auf rund zwei Meter Höhe angebrachter Tunnel drei Räume miteinander. Ganz Mutige können durch Bullaugen aus Plexiglas einen Blick nach unten werfen. Dank eines Podestes, dass entlang der Küchenzeile angebracht ist, kommen die Kinder an die Arbeitsfläche heran und können mithelfen. Auch im Schlafraum wurden zwei Podeste eingebaut. Man verzichtete hier auf einzeln stehende Bettchen und setzt auf ein „Bettenlager“; für die Kleinsten gibt es „Kuschelkörbchen“.

Mehr Kinder mit Integrationsbedarf

Die Baumaßnahme war auch eine Folge des gesellschaftlichen Wandels. „Die Nachfrage nach Plätzen in der Krippe, aber auch im Hort stieg in den vergangenen Jahren rasant an“, so Higl. Bislang unterhielt der Markt Meitingen eine Kinderkrippe im Wohnpark Laubenbach mit 24 Plätzen. Zuletzt reichte dieses Angebot nicht mehr aus. Auch im Kindergarten wurde der Platz knapp, unter anderem weil mehr Kinder mit Integrationsbedarf betreut und in kleineren Gruppen mit nur maximal 15 (statt 24 Kindern) speziell gefördert werden.

Kosten

Der Neubau der Krippe und der Umbau des bestehenden Kindergartens kosten insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Für die Krippe werden Fördergelder in Höhe von 783.000 Euro fließen, für den Umbau des Kindergartens sind Zuschüsse in Höhe von 376.000 Euro in Aussicht gestellt.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 07.12.2013
myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 17.12.2013
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