Abschied mit Banner, Tracht und Blasmusik

Altbürgermeister Alfred Sartor blickt auf eine 24-jährige Amtszeit zurück

Ganz im Zeichen des Abschieds von Altbürgermeister Alfred Sartor durch die Meitinger Vereine stand in diesem Jahr das traditionelle Bürgerfest. Alles, was die Marktgemeinde ausmache, habe sich heute auf die Beine gemacht, sagte Bürgermeister Dr. Michael Higl im Festzelt. Und so drängten sich vor der Bühne denn auch zahlreiche Vereinsvertreter, die mit Banner, Tracht und Blasmusik aufmarschiert waren. „Ich bleibe einer von euch, herzlichen Dank“, rief Sartor ihnen am Ende seiner Rede zu.

Zuvor hatte er erklärt, dass das gute Miteinander eine wichtige Leitlinie seiner Politik gewesen sei. Sicherlich habe er nicht zu denen gehört, die es immer allen Recht gemacht hätten. Aber: „Ohne Ecken und Kanten ist man abgeschliffen und wird nichts voranbringen“, so Sartor. Er freue sich, dass sich die Marktgemeinde sehen lassen könne und die Weichen für die Zukunft Meitingens gut gestellt seien.

Anton Kraus hob im Namen aller anwesenden Vereine die Verdienste des Altbürgermeisters für das Gemeinschaftsleben in den 24 Jahren seiner Amtszeit hervor. Sartor habe die Vereine nicht nur mit Zuwendungen und Zuschüssen finanziell unterstützt, sondern sich oft selbst vor Ort überzeugt, dass die Zuwendungen gut angelegt waren. Bei Schwierigkeiten sei er mit Rat und Tat zur Seite gestanden. „Im Gegenzug standen die Vereine auch immer Gewehr bei Fuß, wenn es galt, eine gemeindliche Veranstaltung auszurichten.“

Die weiteste Anreise hatte eine Delegation aus der französischen Partnerstadt Pouzauges auf sich genommen. Deren Bürgermeister Michel Roy sagte, man habe es sich nicht nehmen lassen, heute Abend bei der Verabschiedung des Altbürgermeisters dabei zu sein. Denn schließlich habe er sich mit seinen französischen Bürgermeisterkollegen und den Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees unermüdlich für die Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden eingesetzt. „Herzlichen Glückwunsch, ganz Pouzauges zollt Ihnen und Ihrer Mannschaft Respekt für die geleistete Arbeit“, sagte Roy.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Ursula Schriemer aus Greifenberg am 11.08.2008 um 10:41 Uhr  
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Rosmarie Gumpp aus Ellgau am 11.08.2008 um 12:02 Uhr  
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