CSU nominiert Bürgermeisterkandidat

Michael Higl stellte im Bürgersaal Meitingen sich und seine Ideen für Meitingens Zukunft dar
 
Die CSU Meitingen nominierte Dr. Michael Higl (2. v. links) einstimmig als Bürgermeisterkandidaten. Amtierender Bürgermeister Alfred Sartor (2. v. rec

Für die Kommunalwahlen im März 2008 nominierte der CSU-Ortsverband Meitingen Dr. Michael Higl mit 100 Prozent als Bürgermeisterkandidaten. Nach seiner Vorstellungsrede stimmten alle der 56 anwesenden Stimmberechtigten für ihn. Ungefähr nochmals so viele Gäste waren bei der öffentlichen Veranstaltung im Bürgersaal zugegen, die auf die Präsentation des 32-Jährigen gespannt waren.

Doch bevor der Kandidat sich selbst vorstellte, ergriffen der CSU-Kreisvorsitzende MdL Martin Sailer sowie Bürgermeister Alfred Sartor das Wort für den Hoffnungsträger. „Meitingen hat allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken“, versicherte Sailer.

Sailer: Kompetenter Kandidat

Mit Higl stelle sich für die Marktgemeinde ein kompetenter, auf Sacharbeit konzentrierter Kandidat zur Verfügung, der zudem in der Vergangenheit bereits Führungsverantwortung übernommen habe. „Er ist jemand, der nicht große Töne spuckt, sondern leise und beharrlich arbeitet“, lobte Sailer Higls Stil.
Sartor verwies auf den beruflich erfolgreichen Werdegang des gebürtigen Meitinger und auf dessen fundierte kommunalpolitische Erfahrung.
Offiziell vorgeschlagen wurde Higl vom Meitinger CSU-Ehrenvorsitzenden und langjährigem ehemaligen Vorsitzenden Albert Rieger, nachdem der neue Vorsitzende Martin Jäger die Wahlregularien zügig und souverän-routiniert abgewickelt hatte.

Kommunalpolitik aus Überzeugung

Higl selbst erläuterte, warum er sich für das Bürgermeisteramt bewirbt und welche Ziele er für Meitingen hat. „Kommunalpolitik macht mir Spaß, weil man hier am nächsten am Bürger ist“, so Higl. „Außerdem trete ich nicht in irgendeiner Kommune an, sondern hier in Meitingen, weil es meine Heimat ist. Hier bin ich geboren und groß geworden, hier ist meine Familie.“
Für ihn sei es wichtig, dass eine Gemeinde lebendig sei. „Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Bürger einen Bezug zu ihrem Wohnort haben, wenn er nicht nur eine Schlafstadt ist, sondern Raum bietet für Aktivitäten in Vereinen, für die Gesellschaft.“ Deshalb sei es unabdingbar, dass es vor Ort Unternehmen und Arbeitsplätze gebe. Diese zu halten und auszubauen stelle eine Herausforderung für die Zukunft dar. „Eine weitere Herausforderung ist der demographische Wandel, der auch vor Meitingen nicht Halt macht“, so Higl. Familien zu fördern und passende Angebote für ältere Mitbürger bereitzustellen sei eine der Aufgaben, die zukünftig noch stärker anzugehen sei.

Muffins zum Abschied

Higl dankte den Anwesenden mit selbst gebackenen Schokoladen-Muffins für ihr Kommen und um ihnen „die Wahl zu versüßen“, was – wie die gesamte Rede – mit langem Applaus bedacht wurde.

Zur Person: Michael Higl

Dr. Michael Andreas Higl, 32 Jahre, verheiratet, eine Tochter
Ausbildung:
Abitur (1994) in Wertingen, Grundwehrdienst, Studium der Volkswirtschaftslehre (1995 – 2000) an der Uni Augsburg mit Abschluss Diplom-Ökonom, 2006 Promotion zum Dr. rer. pol., Thema der Dissertation: „Theorie der Genossenschaft: Eine industrieökonomische Analyse“.

Beruf:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (2000 – 2006) am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Uni Augsburg, seit 2006 Akademischer Rat an diesem Lehrstuhl. Forschungsschwerpunkte: Wettbewerbspolitik und Regulierung, kommunalpolitische Fragestellungen wie „Analyse regionaler Wirtschaftsförderungsprogramme“

Politische Arbeit:
JU-Ortsvorsitzender Meitingen (1993-2001), CSU-Ortsvorsitzender Meitingen (2003-2007), stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender seit 2005, seit 2002 Marktgemeinderat und stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

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