Mit "Ludmila" nach Meiningen zum Dampflokfest !

Mit "Ludmila" nach Meiningen zum Dampflokfest / am 5.9.2015 !
Meiningen: Manni57 | Die am 2.11.1858 eröffnete Werra-Bahn (Eisenach-Meiningen-Hildburghausen-Coburg) baute 1863 in Meiningen eine Lokwerkstatt.

Auch in diesem Jahr werden wieder Führungen durch das Werk angeboten. Eine Führung dauert ca. 90 Minuten.
Zu folgenden Zeiten werden die Führungen stattfinden:

01.01. - 31.03. jeweils am 1. und 3. Samstag im Monat
01.04. - 31.10. jeden Samstag im Monat
01.11. - 31.12. jeweils am 1. und 3. Samstag im Monat




Im Jahre 1902 wird die Eisenbahnwerkstatt Meiningen, die bisher Nebenwerkstatt der Eisenbahndirektion Erfurt war, zur Hauptwerkstatt erklärt.

Der erste Bauabschnitt umfasste die jetzige Kesselschmiede, die Zubringerwerkstatt, die Lokhalle, das Ersatzstücklager, die alte Gießerei, die Wagenhalle, Badeanstalt, Kantine und das Verwaltungsgebäude bis zum ersten Stock.
Im Jahr 1920 wird aus den Länderbahnen die Deutsche Reichsbahn gebildet und die Zentralwerkstatt bezeichnet man nunmehr als Eisenbahnausbesserungswerk (EAW), ab 1924 als Reichsbahnausbesserungswerk (RAW
Während des Krieges wurden auch Motoren für die Kriegsindustrie gefertigt, dennoch blieb das RAW von Bombardierungen und Reparationsleistungen verschont. Es konnte bereits am 23. April 1945 seine Arbeit wieder aufnehmen.
Am 4. Mai 1951 gegen 15 Uhr kam es im RAW zu einem schweren Explosionsunglück. 11 Menschen wurden getötet, 30 verletzt, darunter viele schwer. Der Kessel einer unter Dampf stehenden Lokomotive wurde aus dem Rahmen herausgerissen, zerstörte das gesamte Dach des Anheizschuppens und wurde unter Druck bis zur Ernststraße geschleudert, wo er auf der Straße aufprallte und im Garten des Krankenhauses schließlich liegen blieb.

Zwischen 1958 und 1962 wurden 58 Loks der Reihe 39 umgebaut, sie erhielten neue geschweißte Kessel mit Verbrennungskammer, neue Führerhäuser, Witte-Bleche, Einheitstender ( 2'2'T34) und die neue Baureihenbezeichnung "22".

Bis Ende der 70´er Jahre wird das Produktionsprofil des Werkes von der Dampflokinstandhaltung geprägt. Mit dem Auslauf der Dampflok als Streckenlokomotive verändert sich auch stufenweise das Profil des Werkes.


Mit der Instandsetzung von Diesellokomotiven der Baureihe V60 wurde seit 2003 ein neues Geschäftsfeld erschlossen.


Aufsehen erregten nicht zuletzt auch die Neubauprojekte der Jahre 2008 und 2009. In einer Bauzeit von weniger als 12 Monaten gelang es die Lok 99 324 für die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“ GmbH auf die Schiene zu stellen. Es war fast 50 Jahre her, dass die letzte Neubaudampflok für den Regelbetrieb eine Werkstatt in Deutschland verlassen hatte. Mit diesem Projekt konnte bewiesen werden, dass man auch heute durchaus noch in der Lage ist, komplette Dampflokomotiven neu entstehen zu lassen.

http://www.dampflokwerk.de/index.html
http://web179.webgo24-server13.de/dr-bahn/neu/v300...
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Reinhold Peisker aus Burgdorf | 07.09.2015 | 05:58  
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Roland Horn aus Dessau | 07.09.2015 | 09:37  
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