Volles Haus für Johannes: Eine bewegende Botschaft, die keine Palme kalt lässt

Meinersen: Tagungscenter "Gotteshütte" | Gott geht außergewöhnliche Wege – wie an diesem Mittwoch im Tagungscenter „Gotteshütte“ in Meinersen-Ohof. 450 Zuschauern erlebten einen Abend voller Dramatik, den schließlich hat Johannes mit dem Beinamen „der Täufer“ nicht nur Kopf und Kragen riskiert. Der Adonia-Teens-Chor nahm die Anwesenden mit in diese alte Bibel-Geschichte, mit modernen Inhalten. Wo gibt es schon Teens, die Unrecht beim Namen nennen. Wo gibt es Menschen, die es anders machen und ihre Umkehr mit durch die Taufe öffentlich machen?
Die Life-Band mit Saxophon, Querflöte und Geige als Soloinstrumenten untermalte die Solostücke gekonnt. Vater Zacharias schaukelte Baby-Johannes auf dem Arm. Seine Frau stellte fest, das sie schon ein richtiges Ehepaar wären: Sie putzt während er schweigt. Und dann die beiden geschwätzigen Palmen, die humorvoll die wartende Menge in der Wüste auf Johannes einstimmen. Später waren sie für einen Umzug per Navi bereit – was so seine Schwierigkeiten hatte.
Und dann der Star – Johannes. Fest und sicher spricht er die deutlichen Worte - kein Blatt nimmt er vor den Mund. Er will seine Zuhörer auf die neue Zeit vorbereiten – die andere Wirklichkeit. Aufwachen sollen die Soldaten, die frommen Schriftgelehrten und auch die allseits unbeliebten Zöllner. Während sich einige taufen lassen, sind andere schon auf dem Beschwerdeweg unterwegs.
Die musikalische Demonstration erfolgt mit Tanzeeinlagen und gängigen Rythmen. Und das Publikum ging mit: Klatschend wurden die Songs untermalt und die Gags rund um die Palmen belächelt. Betroffenheit verbreitete sich, als die Ketten klirrten - es wurde ernst. Johannes im Gefängnis – ein Zweifelnder. Ob das alles so richtig war – und ob es reicht. Kein Licht im Gefängnis – eine bange Frage überzeugend vorgetragen.
Neunzig bewegende Minuten voller deutlicher Worte, überzeugender Theaterstücke und begeisterter Teens. Das Licht der Welt bildete den Rahmen. Eine gute Botschaft, die von vielen Adonia Projektchören in ganz Deutschland transportiert wird. Jahr für Jahr gibt es ein neues Thema und viele Begeisterte junge Menschen.
Ein Dank gilt allen Gastfamilien, die nach dem Abend die übermüdeten Akteure aufnahmen und gut versorgten. Am nächsten Morgen traf man sich zur Manöverkritik und zur Ausrichtung für das nächste Konzert. In diesem Jahr werden 2.800 Jugendliche in 29 Adonia-Projektchören das Musical „Johannes der Täufer“ deutschlandweit 116 Mal aufführen. Veranstalter sind die Jugendorganisation Adonia e.V. und der Ohofer Gemeinschaftsverband e.V.
Seit mehr als zehn Jahren steht Adonia für ganz besondere Konzerterlebnisse: Dieses Jahr sind in ganz Deutschland 42 regionale Adonia Projektchöre mit mehr als 2800 Kindern und Jugendlichen und 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern, Musikern und Betreuern unterwegs.
Adonia e.V., Windelbachstr. 9, 76228 Karlsruhe, info@adonia.de, www.adonia.de
Ohofer Gemeinschaftsverband e.V., Ilseder Str. 3, 31226 Peine, info@ohofer-verband.de
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