Johanniter suchen Fördermitglieder für Jugendarbeit - Hilfsorganisation baut ihr Angebot im Ostallgäu aus
„Immer mehr Menschen aus Marktoberdorf und dem Ostallgäu wünschen sich uns Johanniter in ihrer Nähe“, berichtet der gebürtige Marktoberdorfer Hubert Berger. Der 46-Jährige ist seit mehr als zehn Jahren bei den Johannitern, als Regionalvorstand leitet er die Geschicke des Verbandes im Allgäu und dem Landkreis Landsberg am Lech. „Natürlich freut es mich, wenn meine Nachbarn, Freunde und überhaupt alle Marktoberdorfer uns Johanniter immer mehr wahrnehmen, z. B. im Hausnotruf, in der Erste-Hilfe-Ausbildung und vor allem in der Jugendarbeit.“ Daher sucht Hubert Berger jetzt neue Räumlichkeiten in der Kreisstadt, um der Johanniter-Jugend mit über 50 Kindern und Jugendlichen eine neue Heimat zu geben. „Für die rein ehrenamtlichen Tätigkeiten im Ostallgäu sind wir auf die Unterstützung von Fördermitgliedern dringend angewiesen“, betont Hubert Berger.
Aber nicht nur in der Jugendarbeit unter der Leitung des Ortsbeauftragten Hermann Seifarth sind die Johanniter in Marktoberdorf aktiv. „Wir haben in den letzten Jahren auch immer mehr Hausnotruf-Kunden gewinnen können, die unserer Leistung vertrauen“, erklärt Hubert Berger. „Unser Qualitätsmanagement, das TÜV-Siegel und die Erreichbarkeit rund um die Uhr bei allen Fragen spielen dabei eine wesentliche Rolle.“ Auch diesen Kunden wollen die Johanniter, die neben ihrer Regionalgeschäftsstelle in Kempten auch mit einer Dienststelle in Kaufbeuren vertreten sind, „ein Stück näher rücken“, wie es Hubert Berger nennt.
Seit Anfang Juni bieten die Johanniter außerdem Erste-Hilfe-Kurse und Lehrgänge in den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen in der Marktoberdorfer Fahrschule Barnsteiner an. „Diese Kooperation ist für uns sehr wichtig, sie ist der erste Schritt, um unser Angebot für Marktoberdorf und das gesamte Ostallgäu zu erweitern“, so Hubert Berger. „Damit wir aber mit unserer Jugendarbeit und den vielfältigen Angeboten für Senioren richtig loslegen können, brauchen wir dringend Fördermitglieder, die unsere Arbeit für die Menschen in unserer Heimat unterstützen.“
Daher sind die Johanniter in den Sommermonaten ab 29. Juni in Marktoberdorf und im Ostallgäu unterwegs, um neue Fördermitglieder zu gewinnen. Die Johanniter tragen dabei einheitliche Dienstkleidung: Das Johanniter-Hemd und die rote Jacke mit dem Aufdruck „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie ihr Ausweis machen sie eindeutig erkennbar. Sie dürfen jedoch keine Barspenden entgegennehmen.




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