Alt Calenberg ist ein idyllisches Fleckchen Heimat und historisch interessanter Ort.

Schneeglöckchen

Pattensen: Feste Calenberg | Am Burggraben Calenberg sprießen die Schneeglöckchen auch bei bedecktem Himmel. Zuletzt sah dieses idyllischen Fleckchen Heimat vor mehr als 50 Jahren. Damals, wie heute in der Absicht, etwas über die Bauwerke Alt-Calenbergs zu ergründen, mehr als aus der Literatur zu erfahren ist.

Jetzt ist das Interesse neu geweckt, und es stellte sich die Frage, ob Reste der einstigen Bastionen am nördlich Burgberg tatsächlich oder nur im meiner Erinnerung existieren. Also nichts wie hin!
Von der Landstraße aus durchquerte ich den Graben des Vorwerks, stand auf der „Insel“ und schon sah an der Nordwest-Ecke eine Unregelmäßigkeit in der Böschung der Burgwalls. Dann folgte ich dem nördliche Burggraben und zähle bis mindesten vier weitere Stellen, an sich einst denen Bastionen befanden. An manchen zeigten sich noch deutlich Mauern, nicht in ihren ursprünglichen Abmessungen allerdings, sondern lediglich ihr aus Bruchsteinen und Kalkmörtel bestehender Mauerkern. Von den aus Werkstein zu denkenden äußeren Schalen der Mauern blieb fast nichts erhalten. Nur zwei fand ich und werde sie bei Gelegenheit näher anschauen. Damit ich sie wiederfinde habe ich die geografische Position notiert, denn bereits in wenigen Wochen wird vieles unter frischem Grün verborgen sein.
Bekannt ist, dass mit dem Abbruch der Burg gegen Ende des 17. Jh. der Ausbau der Domäne Calenberg (Schulenburg) einher ging. Wahrscheinlich werden sich dort Spolien finden lassen. Etwa von der Art, wie sie über dem Türsturz des sogenannten Corvinius-Keller eingebaut worden ist. Ein gutes Foto davon ist hier zu sehen: http://www.myheimat.de/pattensen/der-calenberg-und...

Am Ende meines Rundgangs stand ich auch vor dem Kellereingang. 1964 wagte ich nicht ihn zu fotografieren, denn er war Teil des privat genutzten Wohngebäudes, das später abgebrochen wurde.
Heute ist der Keller offen, und niemand hinderte mich hinein zu schauen.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 27.02.2010 um 05:15 Uhr  
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Irene deSeke aus Burgdorf am 27.02.2010 um 10:49 Uhr  
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