VfL-Schwimmer in Medaillenwertung in Front

 

Zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde die 30. Auflage des Otto-Springer-Gedächtnis-Schwimmfestes im Aquamar. Die subtropischen Außentemperaturen machten sich auch deutlich spürbar in der Halle bemerkbar. Der schönste Platz war diesmal wirklich im Wasser. Die Aktiven des VfL 1860 Marburg nutzten den Heimvorteil und legten eine erstklassige Bilanz hin. Mit insgesamt 166 Medaillen sowie 130 neuen persönlichen Rekorden gab es für den Trainerstab wenig zu klagen.


Dass es sein Tag sein würde zeigte Dominik Plamper (Jg. 97) bereits beim Staffeleinsatz, hier legte er als Startschwimmer in der 4x50m Freistilentscheidung eine neue Bestzeit hin. Es folgten 5 Siege jeweils in neuer Rekordzeit. Im 100m Freistil-Rennen steigerte er seinen Rekord auf 0:59,32 Min., Rang zwei dürfte hier eher nebensächlich gewesen sein. Langsam aber sicher aus dem Schatten des „großen“ Bruders schwimmt sich Lukas Plamper. Der 14jähre überzeugte bei allen Starts und schwamm über 50 und 100m Rücken sogar zu Gold.
In die Erfolgsspur zurückgefunden hat Sarah Ritter (Jg. 94). Im 50 und 100m Brustschwimmen erreichte sie mit 0:40,50 bzw. 1:24,96 Min. ebenso neue Rekorde wie über 100m Lagen. Teamkollegin Tamara Völker (Jg. 98) hingegen „schwächelte“ und konnte nur über 200m Freistil ganz nach vorne schwimmen.
Richtig einen „raushauen“ konnte Martin Witt (Jg. 99), der immer besser in Schwung kommt. Fünf Starts, fünf Bestzeiten und 5x Gold seine Bilanz im Aquamar. Sein punktbestes Ergebnis erreichte er mit 333 LEN-Punkten über 200m Freistil (2:28,52). Bei den Damen im Jg. 99 konnte sich Sophie Kunath gleich sechsmal ganz nach vorne schwimmen. Fiel über 100m Lagen mit 1:18,90 Min. und einer Steigerung von 1,86 Sek noch moderat aus, so pulverisierte sie über 200m Freistil und 100m Rücken mit 2:24,80 bzw. 1:19,01 Min. die alten Rekorde.
Diana Padva und Isabel Sonthoff starteten für den VfL im Jahrgang 2000. Trotz der drei neuen persönlichen Rekorde ging es bei Isabel Sonthoff allerdings nur über 200m Freistil mit 2:33,00 Min. zu Gold. Hoch motiviert ging auch Diana Padva in den Wettkampf. Überreizte sie mit Frühstarts über 200m Lagen und 50m Schmetterling und einer damit verbundenen Disqualifikation, so steigerte sich auf den anderen Strecken deutlich und kam 5x als Erste ins Ziel. Die punktebesten Resultate 100 und 400m Freistil ( 1:08,41 / 5:01,62) bzw. 50 und 100m Rücken (0:36,62 / 1:17,51).
Erst in den Wettkampf reinkämpfen musste sich Hanna Klein. Obwohl die 13jährige über 100m Brust und 50m Freistil nicht an die Bestmarken kommen konnte, reichte es trotzdem zu klaren Siegen. Über 400m Freistil und 50m Brust lief es dann deutlich besser, hier ging es dann in Rekordzeit zu Gold. Die Goldmedaille über 200m Freistil ging in der gleichen Wertung durch Marlene Witt ebenfalls an den VfL. Jeweils dreimal in die Siegerliste eintragen konnten sich Isabel Popelkin und Paula Korn (beide Jg.2002). Sicherte Isabel jeweils in Bestzeit über 100m Rücken, 50m Schmetterling und 100m Freistil dem VfL-Team Gold, so gelang dies Paula über 50 und 100m Rücken sowie 200m Lagen.
Nils Koch und Jakob Schul, beide wurden für den Hess. Kindervergleich in die Bezirksauswahl berufen, schwammen zusammen 5x Gold nach Hause. Den vereinsinternen Vergleich konnte mit drei Siegen Nils für sich entscheiden. Sein bestes Ergebnis erreicht er mit 3:20,55 Min. im 200m Lagenschwimmen. Jakob überzeugte über 400m Freistil (5:58,13) und 50m Brust (0:44,17). Richtig gut lief es für Alina Welk, die mit 6 neuen Rekorden jeweils zum Sieg schwimmen konnte.
Einmal mehr überzeugen konnten die jungen hoffnungsvollen Wilden der Schimmelreiter. Trugen sich im Jahrgang Liv-Grete Burg, Emma Fischer, Tim Höfer und Emily Schäfer mit neuen Bestzeiten in die Siegerliste ein, so gelang dies Amy Heinz, Felix Mankel und Sophie Wagner im Jahrgang 2005. In der Wertung 2006 gab der VfL mit 13x Gold klar den Ton an. Fischten bei den Mädchen Anne Koch, Nele Welk und Kim Wicklein Gold ab, so räumten Tobias Horn, Christopher Kunath, Justus Pausch und Philip Scherba bei den Jungen ab. Ein gelungenes Heimdebüt gelang jeweils mit Podiumsplätzen Denis Hlushkou, Elias Emrich und David Lüddecke.
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