VfL-Schwimmer beim Weihnachtskriterium Top

  Ein richtig guter Jahresabschluss gelang den 23 Schwimmern des VfL 1860 Marburg beim Weihnachtskriterium des Lokalrivalen Marburger SV. Zusammen mit dem Eisenacher SSV führen sie mit jeweils 33 Siegen die Medaillenwertung an. Verständlich, das am Ende der Saison bei dem ein oder anderen langsam aber sicher der Akku leer ist. Aber dennoch schlugen am Ende 48 neue Bestzeiten zu Buche. Richtig gut lief es bei Matthias Jost, der mit Siegen und vier Bestzeiten die Saison abschließen konnte. Sein punktbestes Ergebnis erreichte er über 100m Freistil mit 1:00,40 Min. und 411 Punkten. Vier Siege und zweimal Gold die Ausbeute bei Hanna Benenson. Als Zweite im 50m Freistilsprint erzielte sie mit der Endzeit von 0:29,62 Min. 483 Punkte. Zu einem spannenden Familienvergleich kam es über 100m Lagen, hier forderte Isabel Sonthoff ihren Vater heraus. Volker Sonthoff hatte dann am Ende aber die besseren Karten und entschied mit 1:16,50 Min. den Familienvergleich klar für sich. Isabel hielt sich mit der Zeit von 1:17,70 Min. als Siegerin in der Jahrgangswertung schadlos. Vier Starts, viermal Bestzeit, so die Bilanz von Tamara Völker. Insbesondere auf der 50m Freistilstrecke konnte sie als Zweitplatzierte überzeugen. Als Siegerin ging sie über 100m Lagen und 50m Rücken hervor.

Im Jahrgang 2001 vertrat Marlene Witt die VfL-Farben. Kam sie als Zweite über 200m Freistil mit 2:53,25 Min. nicht ganz in die Nähe ihres persönlichen Rekordes, so lief es 50m Brust deutlich besser. In neuer Rekordzeit von 0:47,07 Min. ging es auf Drei.

Ein erstaunliches Comeback feierte Janis Sonthoff. Der zwölfjährige VfLer schwamm in Bestzeit über 100m Lagen (1:31,06) überraschend zu Bronze. Eine weitere Bestmarke gab es dann über 100m Brust, mit 1:40,49 Min. verpasste er als Vierter das Podest knapp. Ebenfalls im Jahrgang 2002 am Start David Lüdecke und Vincent Neeb. Erreichte David mit Rang im 50m Brustschwimmen seine beste Platzierung, so war es bei Vincent Rang 7.

Mit Jakob Schul, Nils Koch, Julian Katebini und Loyan Balthasar hatten die Schimmelreiter vier Starter in der Jahrgangswertung 2003 am Start, die mit insgesamt neunmal Gold klar den Ton angaben. Viermal in Bestzeit zum Sieg ging es für Nils Koch. Beim Sieg über 200m Freistil blieb er mit der Endzeit von 2:36,34 Min. über 2 Sekunden unter der alten Marke. Ging es über 50 und 100m Freistil in 0:32,89 bzw. 1:12,47 Min. ganz nach vorne, so lag im Schmetterlingssprint die Siegerzeit bein 0:38,70. Fünfmal auf Eins am Ende Jakob Schul. Ging es mit etwas schwächeren Zeiten in den Paradedisziplinen über 50 und 100m Brust (0:43,61/1:34,42) zum Sieg, so haute er über 100m Lagen (1:22,76) und 100m Schmetterling (1:28,77) als Sieger Klassezeiten raus. Eine fünfte Goldmedaille gab es dann im 100m Rückenschwimmen, hier reichten 1:27,90 Min. zum Sieg. Weitere acht Silber und Bronzemedaillen gab es für Loyan Balthasar und Julian Katebini. Zeigte sich Julian über 50m Freistil bzw. 50m Rücken stark verbessert, so setzte Loyan über 50m Brust, 50m Rücken und 200m Freistil neue Bestmarken.

Die Jahrgangswertung 2004 mischten Tim Höfer und Alisa Padva kräftig auf. Viermal Top am Ende Alisa Padva. Über 50 und 100m Rücken (0:41,09/1:31,68) war sie ebenso nicht zu schlagen wie 50m Freistil und 50m Schmetterling (0:37,53/0:48,20). Leistungsmäßig einen richtigen großen Sprung legte sie im 100m Lagenschwimmen hin. Mit 1:33,57 Min. schlug sie als Zweite an, unterbot hierbei aber ihre alte Bestmarke satte 3 Sekunden. Gar fünfmal zu Gold ging es für Tim Höfer. Seine punktbesten Ergebnisse hatte er 100m Brust und 100m Lagen (1:52,91/1:43,77) zu vermelden.

Im Jahrgang 2006 präsentierten sich Hanna Schmidt-Dege, Christopher Kunath, Lennardt Langenbach und Tobias Horn bestens. Mit den Siegen von Christopher Kunath über 50m Freistil (0:39,39) und 50m Rücken (0:46,17) sowie Lennardt Langenbach über 50m Brust (0:54,67) gingen alle möglichen Titel an den VfL. Das gute Abschneiden wurde durch die Bronzemedaille von Tobias Horn im 50m Rückenschwimmen komplettiert. Bei den Mädchen zeigte sich Hanna Schmidt-Dege deutlich verbessert. Gab es über 50m Rücken und 50m Freistil schon neue Rekorde, so ging es dann im Brustschwimmen in 1:02,99 Min. als Zweite zur ersten Medaille.
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