VfL 1860 Marburg belegt in der Pokalwertung Rang 4

Mit 1585 Einzelmeldungen kam man bei der 44. Auflage des Maischwimmfestes in Frankenberg nicht an die Rekordbeteiligung des letzten Jahres heran. Trotzdem war auch diesmal die Halle proppenvoll. Im Ederberglandbad mit ist man mit vier Bahnen schnell an der Grenze. In der Nachwuchswertung konnte man mit Rang 6 das Vorjahresergebnis nicht wiederholen. In der Gesamtwertung reichten 681 Punkte zu Rang vier. Die VfLer konnten mit 38 Medaillen und 79 persönlichen Rekorden die Heimreise antreten. Peter Klotz und Carolin Dietzsch als verantwortliche Trainer waren rundherum im ersten Wettkampf nach dem harten Trainingslager sehr zufrieden.


Einen wirklich guten Wettkampf lieferte die 15jährige Hanna Benenson mit drei neuen persönlichen Rekorden ab. Über 50 und 100m Brust (0:39,82/1:25,66) sowie 200m Schmetterling (2:54,26) unterbot sie die Hessennorm erneut deutlich. Als Dritte über 200m Lagen (2:42,89) erreichte sie mit 490 Punkten das beste VfL-Ergebnis. Gleich 6 Bestzeiten gab es für Sophie Kunath (Jg. 1999), die sich bei allen Starts deutlich verbessert zeigte. Richtig flott unterwegs war sie über 200 und 400m Freistil, mit 2:28,,04 bzw. 5:17,86 Min. pulverisierte sie die alten Bestmarken. Im Disziplinen Wettbewerb Rücken belegte sie Rang drei. Immer besser in Schwung kommt Martin Witt (Jg. 99), der den Aufwärtstrend von Kirchhainer Wettkampf mit 9 persönlichen Rekorden fortsetzen konnte. Seine beste Platzierung erreichte er mit Rang vier über 200m Lagen. Mit der Zeit von 1:26,27 im 100m Brustschwimmen blieb er einmal mehr unter der Hessennorm.

Obwohl sich Dominik Plamper (Jg. 97) nach den vielen schulbedingten Fehlzeiten nicht viel ausgerechnet hatte, lief es letztlich gut und über 50m Freistil (0:27,23) und 50m Rücken (0:33,49) konnte er gar Hessentickets buchen. Mit den gleichen Problemen im Vorfeld zu kämpfen hatte Sarah Ritter (Jg. 94). Neben dem Podiumsplatz im 50m Brustschwimmen standen am Ende überraschend neue Rekorde über die Bruststrecken. Neuen Schwung aus dem Trainingslager brachte Tamara Völker (Jg. 98) mit an die Eder. Über 400m Freistil ging es in neuer Rekordzeit von 5:12,14 Min. zu Gold. Weitere Bestzeiten gab es über 100m Brust, 200m Lagen und 200m Freistil.

Im Jahrgang 2000 hielt Lukas Plamper die VfL-Fahne hoch. Der „Spätstarter“ kommt immer besser in Tritt. Über 100m Lagen ging es in 1:28,57 Min. zu Silber, über 50 und 100m Rücken sowie 100m Brust verpasste er jeweils als Vierter den Sprung auf das Podest knapp.

Marlene Witt und Alexander Kunath starteten in der Wertung Jg. 2001. War Alex gleich von Beginn an mit Bestzeit über 50m Schmetterling und einem Podiumsplatz hellwach, so „schenkte“ Marlene die 50 und 100m Brust mit 0:49,42 Min. Im weiteren Verlauf legten beide eine Bestzeit nach der anderen hin. Mit jeweils zweimal Bronze und Silber belohnte sich Marlene auf den Freistil- und Rückenstrecken. Die guten Platzierungen in den Freistilstrecken brachten die junge Marburgerin in der Disziplinen Wertung auf Rang zwei.

Auch bei der ein Jahr jüngeren Paula Korn hat sich das Trainingslager ausgezahlt. Insbesondere auf den Brustdistanzen legte sie deutlich zu. Edelmetall gab es allerdings dann mit Bronze im 100m Lagenschwimmen.

Richtig heiß waren das VfL-Quartett in der Wertungsklasse 2003. Drei neue Bestzeiten standen am Ende für Julian Katebini, der mit Rang vier über 100m Brust seine beste Platzierung erzielte. Einmal Silber und dreimal Bronze die Medaillenausbeute bei Nils Koch. Seine punktbesten Resultate erzielte er über 50 und 100m Freistil. Mit 0:35,43 Min. im 50m Sprint blieb er satte 2 Sekunden unter der alten Marke. Auf der doppelt so langen Distanz konnte er mit 1:20,02 Min. die 1:20 Barriere allerdings nicht knacken. Viermal in der Goldspur unterwegs war Jakob Schul, der insbesondere in seiner Spezialdisziplin Brust überzeugen konnte. Ließ er im Sprint mit 0:45,02 Min. noch etwas die Spritzigkeit vermissen, so trumpfte er über 100 und 200m ( 1:38,75/3:23,13) auf. Leistungsmäßig den größten Sprung legte er dann mit 3:08,69 Min. im 200m Lagen hin, hier blieb er sage und schreibe 17 Sekunden unter der alten Marke. Einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen konnte Alina Welk. Ging es im 100m Lagenschwimmen zu Gold, so folgen über 50m Freistil bzw. 200m Brust Silber und Bronze.

Immer besser läuft es Emily Schäfer, dem Küken im VfL-Team. Mit Bestzeit und Bronze stieg sie über 50m Schmetterling (0:48,64) in den Wettkampf ein. Über 100m Lagen folgte dann Silber, mit 1:43,75 Min. blieb sie auch hier deutlich unter dem alten Rekord. Dann über die Rückenstrecken ging es dann noch einmal richtig zur Sache. Über 50, 100 und 200m schlug sie jeweils in Bestzeit als Dritte an und legte somit den Grundstein für die Bronzemedaille im Mehrkampf.

Zwei Bronze-Medaillen für die VfL-Staffeln gab es über 4x50 und 4x 100m Freistil. Schwammen Dominik und Lukas Plamper, Alexander Kunath und Martin Witt in 2:00,53 Min. über 4x50m Edelmetall nach Hause, so punkte das Damenquartett ( Sophie Kunath, Tamara Völker Sarah Ritter und Hanna Benenson) über 4x 100m.
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