Vanessa Weinhauer, Deutsche Wakeboard Meisterín 2015

Vanessa Weinhauer holt 5. Meister Titel in Folge, Jürgen Zepp wird Deutscher Vizemeister.

Vergangenes Wochenende fanden die Deutschen Wakeboard Meisterschaften in Brühl bei Köln statt. Das Team des Hot Sport Seeparks aus Niederweimar war mit 9 Teilnehmern angereist.

Vanessa W. startete in der Kategorie der Junior Ladies (U20), das Starterfeld war breit aufgestellt und das Niveau so hoch wie noch nie.
Vanessa konnte sich in der Qualifikation durchsetzen und qualifizierte sich als beste für das Finale und sicherte sich dort den letzten Startplatz. Anders als in der Formel 1 bedeutet das, die Konkurrenz erstmal vorlegen zulassen und dann nur so viel zu riskieren wie nötig ist um zu gewinnen. Im Finale legte sie dann einen soliden ersten Lauf hin. Leider riskierte Weinhauer zunächst zu wenig und es reichte erstmal nur für den 2. Platz. Jetzt musste sie selber alles riskieren und vorlegen. Sie konnte dem hohen Druck standhalten und ihr gelang es, einen Trick zu stehen den noch niemand in ihrer Altersklasse je zuvor im Wettkampf gemacht hatte. Die zwischenzeitlich erstplatzierte Joelina Gerards aus Langenfeld konnte dies nicht mehr toppen und wurde zweite.

Noam Morad aus Gießen verletzte sich leider im Vorfeld und konnte nicht mit seinem Team Kollegen Marco Schmidt antreten. Marco aus Reddehausen konnte mit dem 11. Platz sein bisher bestes Ergebnis auf Deutschen Meisterschaften erzielen. Sieger wurde Liam Rundholz aus Wachtendonk von der Blauen Lagune.

Chantal Noack wechselte dieses Jahr von den Juniorinnen in die Offene Klasse und konnte dort alle Ihre Tricks (Railey, Frontflip, Krypt) auspacken und verpasste mit dem 4. Platz nur knapp das Podium und wurde Jahrgangsbeste. Mit deutlichem Abstand wurde die Brühlerin Julia Rick Deutsche Meisterin.


In der offenen Klasse der Herren gingen Moritz Petri aus Niederweimar und Felix Schneider aus Frankfurt für die Marburger Mannschaft an den Start. Felix verpasste in der Quali den Einzug ins Finale um nur einen Platz. In den Hoffnungsläufen (LCQ) riskierte er dann alles und stürzte beim Railey Backside 360 und wurde 21ter. Moritz Petri stürzte sogar zweimal in der Qualifikation konnte sich dann aber in der LCQ den Platz im Finale sichern. Im Finale stürzte er leider zweimal und landete auf Platz 13. Gewinner der Deutschen Meisterschaft wurde mit dem vermutlich bestem Lauf aller Zeiten und 99 von 100 Punkten Christopher Klein vor Frederic von Osten.

Bei den alten Herren (Veterans) in der Klasse über 40 starteten gleich 3 Marburger Team Fahrer. Reiner Kahle aus Wehrda, Oliver Rögner aus Karlstein und Stefan Raßner aus Mücke lieferten sich ein hartes Duell um den dritten Platz . Reiner Kahle, noch führend in der Qualifikation, stürzte leider zweimal im Finale und musste zusehen wie sich Stefan an Ihm vorbei auf Platz 4 schob und Oliver sich sogar auf dem Podium auf Platz 3 platzierte. Zweiter wurde Jochen Thiele aus Berlin und Gewinner wurde Lokalmatador Jan Schmiedel.

Jürgen Zepp aus Neu- Isenburg fuhr die beste DM seiner Karriere in der Kategorie der Herren über 30 (Masters). Nach zahllosen harten Trainingsstunden am Seepark konnte er seinen ersten Run im Finale stehen und platzierte sich schon auf Platz 2. Im zweiten Run stürzte er leider bei dem Versuch der Kombination Switch Mobe und Switch Frontflip und konnte so Mirco Langholz aus Hamburg nicht mehr einholen.

Nachdem die Marburger 2014 die Teamwertung das dritte Mal gewonnen hatten ging es dieses Jahr um die Titelverteidigung. Gewertet werden die 6 besten Ergebnisse wobei maximal zwei aus der gleichen Kategorie kommen dürfen. Mit 1929 Punkten trennten das Marburger Team nur 40 Punkte zum zweiten Platz. Vanessa (1. 400), Jürgen (2. 370), Oliver (3. 342) Chantal (4. 317), Stephan (4. 317), Marco (11. 183) punkteten ordentlich. Leider fehlten den Marburgern Noam der sicher unter die besten 5 bei den Boys gefahren wäre oder auch ein paar Nachwuchfahrer in den Boys, Girls oder Miniboys. Den ersten Platz sicherte sich der Ausrichter Köln / Brühl mit 2070 Punkten.

Der nächste große Wettkampf sind die Europameisterschaften in Italien Ende September. Neben umfangreichem Training steht in den nächsten Woche auch die Pflege der Fitness und der Gesundheit auf dem Programm. Vanessa Weinhauer wurde vergangene Woche schon im Uni Klinikum Marburg durchgescheckt und ist bis auf eine Rückenverspannung soweit fit. Nach einigen Stunden Physiotherapie und Rückenmassage kann es dann im September zur Titelverteidigung auf die EM gehen. Montagabends kann das Team beim Öffentlichen Training am Seepark von 19-20 Uhr beobachtet werden.
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