Uralt-Rekorde beim VfL-Jugendschwimmfest geknackt

  Bei der 34. Auflage des Marburger Jugend-Schwimmfest des VfL 1860 Marburg gingen 14 Vereine an den Start. Mit knapp 1000 Einzelstarts verfehlte man das Vorjahresergebnis deutlich. Mit 50 Teilnehmern hatte Gastgeber VfL 1860 Marburg das größte Team am Start. Höhepunkte der Veranstaltung waren fünf neue Meetingsrekorde durch Anne-Katrin Peter (Raunheim) und Eva-Maria Pieck (Dillenburg). Unterbot die Raunheimerin mit 0:35,23 Min. die Bestmarke über 50m Brust, so unterbot die Dillenburgerin u. a. die 25 Jahre alten Bestmarken von Kirsten Beer und Dörte Bertscheid über 50 und 100m Freistil.
Rundherum das Trainerteam zufrieden das Trainerteam Peter Klotz, Volker Sonthoff, Philipp Bergmann, Carolin Dietzsch und Manfred Hellmann) des VfL 1860 Marburg. Sportlich lag man mit 209 neuen persönlichen Rekorden sowie einigen Normzeiten für anstehende Meisterschaften voll im Soll. Die guten Leistungen schlagen sich auch in der aktuellen Deutschen Jg.-Bestenliste nieder. So wird Jakob Schul über 400m mit 6:28,70 Min. auf Rang 7 geführt. Nils Koch mit 6:47,50 Min. auf Rang 17.

Die Wertung um den VfL-Pokal sicherte sich mit klarem Vorsprung der TV Dillenburg, gefolgt vom Berliner Team Berolina.
Pflichtzeiten für die Hess. Meisterschaften knacken konnte Hanna Benenson (Jg. 99) bei ihrem Sieg über 50m Schmetterling (0:33,45). Einen unglaublichen Run hatte Diana Padva (Jg. 2000). Nicht nur über alle Freistilstrecken pulverisierte sie ihre Bestmarken deutlich. Über 50 und 200m Schmetterling (0:33,67 / 2:54,09), 200m und 400m Lagen sowie 100 und 200m Rücken (1:14,64 / 2:36,56) geht es langsam in Richtung Vereinsrekorde.

Deutlich verbessert zeigte sich Sophie Kunath (Jg. 99), die insgesamt 5x in persönlicher Rekordzeit als Erste anschlagen konnte. Rund lief es auch für Matthias Jost (Jg. 98), der bei allen Starts in Bestzeit ganz nach vorne schwamm. Sein punktbestes Ergebnis fuhr der VfLer über 100m Freistil ein, hier verpasste er mit 1:00,49 Min. knapp die Minuten-Marke. Dreimal ganz nach vorne ging es Leah Buchholz über 50 und 100m Schmetterling sowie 100m Lagen. Ihre starken Auftritte krönten Dominik Plamper (Jg. 97) und Martin Witt mit Siegen im Lagenschwimmen. Drei weitere Goldmedaillen gingen durch Tamara Völker an den Gastgeber. Weitere Siege für die Gastgeber gab es durch Isabel Sonthoff und Lukas Plamper (beide Jg.2000). Siegte Isabel im 100m Brustschwimmen in neuer persönlicher Rekordzeit von 1:31,23 Min. so ging es für Lukas über 400m Lagen (6:30,59) zu Gold. Leistungsmäßig einen Riesensprung machte Alexander Kunath (Jg. 2001). Fünfmal pulverisierte seine alten Bestmarken deutlich und belohnte sich mit Gold. Zweimal Top Isabel Popelkin mit Siegen über 50m Brust und 100m Rücken.

Gaben bei den Jungen im Jahrgang 2003 Jakob Schul und Nils Koch den Takt an, so schwammen Alina Welk und Annamaria Lühs bei den Mädchen an der Spitze mit. Jakob, der alle Bruststrecken und Lagenstrecken für sich entscheiden konnte, buchte er damit weitere „Hessentickets“. Besonders stark der Auftritt über 400m Lagen, hier rangiert er in der bundesdeutschen Rangliste seines Jahrgang auf Rang 7. Auf Rang 17 geführt wird Nils Koch, der auf den Freistilstrecken und 50m Schmetterling die Nase vorne hatte.

Ebenfalls vier Siege schwamm „VfL-Küken“ Emma Fischer nach Hause. Die 10jährige ließ der Konkurrenz über 50m Rücken (0:40,52) ebenso wenig eine Chance wie über 50 und 100m Schmetterling (0:42,24 / 1:42,32). Richtig deutliche Steigerungen der Bestzeiten gab es auch für Alisa Padva, die über 50m Freistil mit der Topzeit von 0:36,74 Min. ihr punktbestes Ergebnis einfahren konnte. Viermal Gold die Ausbeute für Tim Höfer, ebenfalls im Jahrgang 2004 am Start. Mit einmal Gold und zweimal Silber die Heimreise antreten konnte Annamaria Lühs.
Schwamm in der Wertung Jahrgang 2005 Amy Heinz über 25 und 50m Freistil in Bestzeit zu Gold, so wurden am Ende für Sophie Wagner gar 5 Goldmedaillen im Protokoll vermerkt. Obwohl ihre Stärke eindeutig auf den Brustdistanzen liegen, legte sie leistungsmäßig den größten Sprung über 50m Rücken und 100m Freistil hin. Fünfmal Gold auch die Ausbeute bei Felix Mankel, der sich auch insgesamt stark verbessert präsentieren konnte.
Anne Koch, Nele Welk, Flirine Jassine Donfoue Nguena, Philip Scherba, Tobias Horn, Christopher Kunath und Lennardt Langenbach, die jungen Wilden im Jg. 2006 mischten kräftig im Kampf um die Medaillen mit. Am Ende gab 15x Gold, 14x Silber und 11x Bonze für die Youngsters.

Ebenfalls mit neuen Bestzeiten den Wettkampf abschließen konnten Johanna Groß, Sarah-Celine Ritter, Matthis Bieberle-Aumann, Marlene Witt, Emily Schäfer, Loyan Balthasar, Julian Katebini, Emma und Albert Berberich, Markus Gelver, Jonathan Elia Heitmann, Denis Hlushkou, Nur-Su Aydin, Liv-Grete Burg, Sabrina Nendel und Vincent Neeb sowie Samiya und Amira Id-Lefgih.
Weitere Ergebnisse sind auf der Website www.schwimmen.vfl1860marburg.de zu finden.
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