TVW – Trio in Hamburg am Start. Wiedersehen mit Sebastian Schneider in der Hansestadt
5. Hamburger Sprint Cup
TVW – Trio in Hamburg am Start
Wiedersehen mit Sebastian Schneider in der Hansestadt
Zum fünften Sprintcup hatte der Hamburger Schwimmclub am Wochenende geladen. In der neu sanierten Halle am Olympiastützpunkt Hamburg kamen 26 Vereine aus drei Nationen zusammen. Mit Weltrekordler Steffen Deibler(Hamburg) und dem Deutschen Meister Marco di Carli (Frankfurt) sowie die internationalen Teilnehmern aus Dänemark und Russland war der Wettkampf sehr gut besetzt. Auch der TV Wetzlar 1847 schickte zwei Sportler in die Hansestadt, ein dritter ist vor Ort mittlerweile.
Im Sommer hat sich der Marburger Sebastian Schneider vom TV Wetzlar zu einem Wechsel in die Nordeutsche Metropole entschieden. Der Deutsche Jahrgangsmeister von 2009 über 50m Freistil hatte lange überlegt, ob er diesen Schritt wagt. „Ich bin jetzt in der Oberstufe, mache mein Abitur. Dazu kommt das Training und die viele Fahrerei von meinem Wohnort zum Schwimmbad nach Gießen und Wetzlar – das war alles sehr viel“ erläutert der 18-jährige. „Hier am Olympiastützpunkt ist Schule, Training und Wohnen aufeinander abgestimmt und ich habe kurze Wege, das macht es, gerade jetzt in der Oberstufe, viel leichter alles unter einen Hut zu bekommen!“ Trainer Uwe Hermann hatte seinen Sportler bei der Auswahl seiner neuen „Heimat“ beraten. „Ich persönlich hatte Berlin favorisiert, Sebi hat sich beides, Berlin und Hamburg, angeschaut und probiert, sich dann aber für Hamburg entschieden, was bestimmt keine schlechte Entscheidung ist, ich drücke Ihm die Daumen dass er sich weiterhin gut entwickelt!“ In Hamburg ging Sebastian Schneider (Jg.93) nun das erste Mal für seinen neuen Club, die SG HT 16 an den Start und bot schon ordentliche Leistungen mit dem Finaleinzug über 100m Freistil. Für den TV Wetzlar gingen in Hamburg Leonard Schneider (Jg.95) und Svea Boßerhoff (Jg.93) an den Start. Leonard Schneider wollte seinen großen Bruder in Hamburg besuchen und stellte seine gute Form mit sieben neuen Bestzeiten unter Beweis. 200m Freistil in 2:07,11 Minuten und 100m Schmetterling in 1:06,23 Minuten sind besonders erwähnenswert. Svea Boßerhoff freute sich ebenfalls auf das Wiedersehen mit Sebastian Schneider und bot über 50m Freistil (29,71) und 200m Lagen (2:35,54) gute Leistungen.


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