Schwimmen: Wahrer Medaillenregen für die VfL-Schwimmer beim 17. Sprinter und Nachwuchsschwimmfest in Kirchhain.

 

Mit 35 Teilnehmern hatte der VfL 1860 Marburg beim 17. Sprinter- und Nachwuchsschwimmfest die größte Mannschaften am Start. Der VfL-Nachwuchs glänzte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schlug sich mit sage und schreibe 153 persönlichen Rekorden und insgesamt 137 Medaillen hervorragend. Emma Fischer, Alisa Padva, Emily Schäfer, Nils Koch, Jakob Schul und Tobias Mankel buchten Tickets für die anstehenden Hess. Jahrgangsmeisterschaften. Die von Philipp Bergmann und Carolin Dietzsch betreuten jungen Wilden vom VfL lieferten reihenweise Bestzeiten ab und pulverisierten hierbei die alten Marken deutlich. Richtig flott unterwegs auch Isabel Sonthoff und Martin Witt, die ebenfalls „Hessentickets“ buchen konnten. Über 100m Schmetterling mit 1:18,49 Min. explodierte Isabel förmlich und knackte die Norm um mehr als 3 Sekunden. Ebenfalls richtig einen raushauen konnte Martin über 100m Brust, die Endzeit von 1:28,14 Min. dürften nicht das letzte Wort gewesen sein.



Viel Betrieb machte der VfL 1860 Marburg auch in den Jahrgängen 2005 und 2006. Sorgten Ewald Engelmann und Felix Mankel im Jahrgang 2005 für Goldmedaillen, so räumten in der Wertung 2006 Christopher Kunath, Anne Koch, Lennardt Langenbach, Philip Scherba und Nele Welk Gold ab. Weitere Medaillen gab es durch Sophie Wagner, Amy Heinz und Dennis Hluskou (Jg. 2005) sowie Justus Pausch und Kim Wicklein (Jg. 2006).

In der Jahrgangswertung 1999 gingen Sophie Kunath und Martin Witt für den VfL an den Start. Viermal Gold die Ausbeute für Sophie über 50, 100 und 200m Rücken und 100m Freistil. Ihr punktbestes Ergebnis erzielte sie als Startschwimmerin der 4x100m Freistilstaffel mit 1:07,33 Min. und 484 DSV-Punkten. Fünfmal top Martin mit Siegen über 50 und 200m Brust, 100m Lagen, 50m Schmetterling und 100m Freistil. Mit der Endzeit von 1:06,84 Min. im 100m Freistilrennen erreichte mit 348 Punkten sein punktbestes Resultat.

In der Wertung Jg.2000 war das VfL-Duo Lukas Plamper und Isabel Sonthoff mit unterschiedlichen Zielen am Start. Testet Lukas, erst seit wenigen Monaten beim Schwimmen, sein Leistungsvermögen mit 2x Silber und einmal Bronze erfolgreich, so hatte Isabel die Normzeiten für die Hessischen im Visier. Mit dem Sieg über 100m Schmetterling in 1:18,49 Min. über 100m Delphin gelang ihr dies eindrucksvoll.

Richtig hellwach waren auch Alexander Kunath, Hannah Klein und Marlene Witt im Jahrgang 2001 erfolgreich am Start. Den vereinsinternen Vergleich entschied mit Siegen 50 und 200m Freistil (0:32,02/2:38,61) Alexander Kunath für sich. Mit 1:39,81 Min. blieb Marlene über 100m Brust fast 7 Sekunden unter ihrer alten Marke. Hannah holte sich in 0:46,74 Min. Gold über 50m Brust. Was sie allerdings wirklich drauf hat zeigte sie im Staffelrennen wo sie die Marke gleich noch einmal deutlich unterbieten konnte.

Die 12jährige Isabel Popelkin konnte einmal mehr stilistisch überzeugen. Über 100m Rücken schwamm mit 1:26,53 Min. ebenso zum Sieg wie im 100m Lagenschwimmen (1:27,53). Für Trainer Volker Sonthoff einmal mehr die Bestätigung, dass da noch deutlich mehr möglich wäre.

Mit 13x Gold richtig rocken ließen es die VfLer im Jahrgang 2003. Jakob Schul, Nils Koch und Tobias Mankel kamen bei jedem Start mit Bestzeit ins Ziel und knacken darüber hinaus noch Pflichtzeiten für die Landesmeisterschaften. Sorgte Nils über 200m Lagen mit 3:21,41 min. für sein punktbestes Resultat, so schlug Jakob mit 3:37,80 Min. über 200m Brust zu. Richtig gut lief es bei Alina Welk, die Hessischen dürften dieses Jahr allerdings noch nicht in Reichweite sein. Mit viermal Silber und dreimal Bronze sorgten Loyan Balthasar und Julian Katebini für weitere gute VfL Medaillenplatzierungen. Noch nicht ins Medaillengeschehen eingreifen konnte bei ihrem Debüt Annamaria Lühs.

Im Jahrgang 2004 war Emma Fischer mit vier Siegen eine Bank. Die 10jährige schwamm über die Rückenstrecken mit 0:43,57 und 1:34,13 bzw.3:25,56 Min. mit persönlichen Rekordzeiten souveräne Siege nach Haus und buchte damit die entsprechenden „Hessentickets“. Beim Sieg über 100m Freistil blieb sie mit guten 1:25,19 Min. fast 6 Sekunden unter der geforderten Normzeit. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Emily Schäfer über 200m Rücken. Sie kam zwar „nur“ als Dritte ins Ziel, aber mit der Endzeit von 3:340,04 Min. darf sie auch bei den Hessischen starten. Zweimal auf Hessenkurs auch Alisa Padva, die sich auf der Rückenstrecke stark verbessert zeigt. Mit den Zeiten von 1:40,63 Min. bzw. 3:32,32 Min. über 100 und 200m kann sie dann am Disziplinen Mehrkampf teilnehmen. Ein volles Programm absolvierte Tim Höfer mit Bravour. Seine Leistung krönte er mit dem Sieg im 50m Schmetterlingsschwimmen, seine Siegerzeit hier 0:50,74 Min. Weitere Sieg für die Marburger sicherte Kevin Priemer über 25m Freistil bzw. 50m Rücken. Markus Gelver und Elena Freitag komplettierten das sehr gute Jahrgangsergebnis.

Das emotionale Highlight waren die Staffelentscheidungen über 4x50m Freistil Jahrgang 2002 und jünger sowie 4x100m Freistil Jahrgang 2001 und älter. Das Quartett (Emma Fischer, Jakob Schul, Nils Koch, Alisa Padva)machte es im 4x50m Freistilsprint spannend. Nach dem dritten Wechsel noch deutlich in Führung liegend kamen die Dillenburger noch mächtig auf, trotzdem konnte man noch einen knappen Vorsprung ins Ziel bringen.

Umgekehrte Vorzeichen bei den Älteren, wo auch beim letzten Wechsel schon alles klar auf einen Dillenburger Sieg hinauslaufen würde. Sophie Kunath übergab mit 1:07,33 Min. an Isabel Sonthoff und Dominik Plamper. Martin Witt auf der Vier witterte nach wenigen Metern Morgenluft und konnte auf den letzten Metern die Dillenburgerin Johanna Keßler abfangen und den zweiten Pokal an die Lahn entführen.
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