Schwimmen: Volles Haus im Wiesenbad in Eschborn

Richtig eng wurde es beim diesjährigen Herbstpokal-Schwimmfest in Eschborn. Mit zunächst knapp 4000 Meldungen zog Ausrichter SCW Eschborn die Notbremse und verwies als Alternative auf andere hessische Veranstaltungen hin. Nach dem der ein oder andere Verein von dieser Option gebracht gemacht hatte, waren es dann letztlich immer noch stolze rund 3000 Einzelmeldungen. Eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die 14 Teilnehmer vom VfL 1860 Marburg nahmen die Herausforderung an. Klar, dass bei einem solchen Mammutprogramm schon einmal die Konzentration „baden“ geht. Die VfL-Betreuer Peter Klotz und Carolin Dietzsch waren im Hinblick auf die Meisterschaften insgesamt zufrieden, die Statistik mit 60 neuen persönlichen Rekorden und verschiedenen Pflichtzeiten bei insgesamt 100 Einzelmeldungen unterstreichen dies.

Scheinbar unbeeindruckt von den Gesamtumständen zeigte sich der VfL-Nachwuchs. Alina Welk, Julian Katebini, Nils Koch, Jakob Schul, Emily Schäfer und Alisa Padva gaben richtig „Gas“ und zeigten was sie drauf haben. Gar in die Siegerliste eintragen konnten sich Alisa Padva (Jg. 2004) und Jakob Schul (Jg. 2003). Siegte Alisa über 50m Schmetterling in ausgezeichneten 0:49,37 Min. so schlug Jakob über 50 und 200m Brust in 0:45,13 bzw. 3:30,85 Min. in persönlicher Rekordzeit als Sieger an. Sieben neue Rekorde, fünf Normzeiten für die „Hessischen“ die Ausbeute für Nils Koch. Der 11jährige Youngster rundete seine Leistungen mit Silber und Bronze über 50 und 100m Schmetterling (0:43,36/1:38,43) ab. Weitere Bronze-Medaillen gab es durch Emily Schäfer (Jg. 2004) und Alina Welk (Jg. 2003).

Mit vier neuen Rekorden sowie einer Bronzemedaille konnte Hanna Benenson (Jg. 1999) die Heimreise antreten. Nachdem sie über 400m Freistil als Vierte knapp an einer Medaille vorbeigeschwommen war, lieferte sie über 200m Schmetterling ein beherztes Rennen ab. Mit der Endzeit von 2:51,64 Min. unterbot sie die alte Bestmarke mehr als deutlich und kam in der Endabrechnung auf Rang drei.

Silber und Bronze die Ausbeute bei Diana Padva, die im Jg. 2000 für den VfL am Start war. Mit Bestzeit über 50m Freistil (0:31,97) und Rang 6 stieg Diana in den Wettkampf ein. Über 100 und 400m Freistil blieb sie mit 1:08,51 bzw. 5:03.64 Min. etwas unter ihren Möglichkeiten. Was sie draufhat zeigte sie dann allerdings am Wettkampfende. Über 100m Rücken kam sie mit 1:18,64 Min. ins Ziel. Über die halb so lange Distanz lief es dann noch einmal Top. Die Endzeit von 0:37,21 Min. reicht zu Bronze. Im abschließenden 100m Schmetterlingsschwimmen lief es dann wie geschmiert. Mit der neuen Rekordzeit von 1:17,44 Min. belohnte sie sich mit einer Silbermedaille.

Zerknirscht zeigte sich am Wettkampfende Sophie Kunath (Jg. 1999) die den Fokus total auf die Brustdistanzen gerichtet hatte. Leider ging damit die Lockerheit verloren und die eigenen Erwartungen erfüllten sich nicht. Neue Bestmarken über 100m Lagen, 50m Schmetterling und 100m Freistil, hier knackte sie mit 1:09,42 Min. erstmals die 1:10 Min. Marke, waren ein ausreichender Trost.

Zwei unterschiedliche Wettkampftage aufweisen konnte Matthias Jost. Ging am Samstag nach eigener Einschätzung nicht viel zusammen, so ging es am zweiten Wettkampftag mit neuen Bestmarken über 50m Brust, 100m Lagen, 50m Rücken und 100m Schmetterling besser.

Auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken können Tamara Völker (Jg. 98) und Martin Witt (Jg. 99). Beide belohnten ihren Trainingsfleiß mit guten neuen Bestzeiten. Erreichte Tamara als Fünfte über 200m Freistil (2:29,97) ihre beste Platzierung, so verpasste Martin über 50m Rücken trotz Bestzeit mit dem undankbaren Rang vier Edelmetall knapp.

Respektable Zeiten und Ergebnisse gab es für Johanna Groß und Dominik Plamper, denen ein voller Stundenplan in der Schule zu schaffen macht und sie deutlich ihren Trainingsmöglichkeiten einschränkt.
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