Schwimmen: VfL Nachwuchs trumpfte kräftig auf – Alexander Kunath buchte Last Minute Ticket für Hessenmeisterschaft

Heiß her ging es im wahrsten Sinne des Wortes im Hallenbad in Biebertal. 32° Außentemperatur machten sich auch in der Halle bemerkbar und so suchte man selbst hier etwas der Sonneneinstrahlung aus dem Weg zu gehen. 16 Vereine hatten zur 40. Auflage 657 Einzelstarts abgegeben. Mit 19 Teilnehmern und 75 Einzelmeldungen hatten die Marburger eines der größten Teams am Start.
Die Wettkampfstatistik kann sich mit insgesamt 67 Medaillen und 37 neuen persönlichen Rekorden sehen lassen.


Quasi auf der letzten Rille das Hessenticket buchen konnte Alexander Kunath (2001) über 100m Rücken. Mit 1:24,06 Min. unterbot er die Quali-Norm deutlich und kann somit am kommenden Wochenende bei den Landesmeisterschaften in Gelnhausen starten. Richtig gut überzeugen konnte auch sein Bruder Christoph, der insbesondere über 50 und 100m Freistil von 0:41,05 bzw. 1:33,58 Min. mit Top-Zeiten zu überlegenen Siegen im Jg. 2006 schwimmen konnte. In der gleichen Jahrgangswertung sorgte Lennardt Langenbach über 50m Brust (0:58,78) für einen weiteren VfL-Sieg. Philip Scherba komplettiert mit viermal Silber das tolle Abschneiden des VfL-Trios. Mit einer Bronzemedaille im Gepäck trat Denis Hlushkou (2005) die Heimreise an. Überraschend Rang drei der 4x50m Freistilstaffel in der Wertung 2002-2006. Das VfL-Quartett (Christopher Kunath, Philip Scherba, Lennardt Langenbach und Sophie Wagner) war mit Abstand das jüngste Team am Start.

Mit überzeugenden Ergebnissen zu Siegen schwammen USA-Heimkehrer Matthias Jost (1998) und Lukas Plamper (2000). Erzielte Matthias Jost über 100m Freistil mit 1:01,33 Min und 451 Pkt. Sein bestes Resultat zu vermelden, so gelang dies Lukas Plamper im 50m Freistilsprint mit der Endzeit von 0:30,16 Min.
Sechs mal die Eins wurde am Ende im Protokoll für Dominik Plamper (1997) vermerkt. Seine punktbesten Resultate erreichte er über 50 und 100m Freistil mit 0:26,90 und 0:59,61 Min. Einmal Gold sowie 3x Silber die Ausbeute bei Martin Witt (1999). Die deutliche Steigerung im 50 und 200m Brustschwimmen sowie 100m Lagen kommen für einen zufriedenen Trainer Peter Klotz nicht von ungefähr.

Julian Katebini (2003) ging beim Versuch über 200m Freistil die Hessennorm zu unterbieten auf den letzten Metern der „Sprit“ aus. Mit 3:06,80 Min. ging es in der Endabrechnung zu Silber.

Die 4x50m Lagen-Staffel schwamm in der Besetzung Lukas und Dominik Plamper, Martin Witt und Matthias Jost einen sicher Start-Ziel Sieg nach Hause.
Auch die VfL-Damen räumten mächtig Gold ab. Zur „Goldkönigin“ avancierte mit 5x Siegen Hanna Benenson (1999), die über 100m Freistil mit 1:06,73 Min. das punktbeste VfL-Resultat erreichte. Viermal Top Diana Padva (2000), die insbesondere über 200m Lagen mit 2:45,72 Min. zu gefallen wusste. Jeweils dreimal nach vorne schwimmen konnten Sophie Kunath (1999), Johanna Groß (1976) und Tamara Völker. Einmal Gold gab es für Amy Heinz im 25m Freistilsprint im Jahrgang 2005. Eine weitere Medaille in dieser Wertung gab es durch Sophie Wagner, als Dritte im 100m Freistilschwimmen.

Die VfL-Damen gingen ebenfalls über 4x50m Lagen an den Start. Das Quartett (Kunath/Benenson/Groß/Padva) machte es in überzeugender Art und Weise den Herren nach und kamen in guten 2:25,08 Min. ins Ziel.

Obwohl es sich nur um einen Einlagewettbewerb gingen die fünf Teams die „Generationenstaffel“ auch hier in die Vollen. Das VfL-Quintett (Christoph und Claudia Kunath, Sophie Wagner, Martin Witt und Johanna Groß) belegte den dritten Rang.
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