Schwimmen: VfL gewinnt Mannschaftspokal in Kirchhain

  Beim 18. Sprinter- und Nachwuchs-Schwimmfest des TSV Kirchhain lief es für die 21 Starter des VfL 1860 Marburg mit 70 persönlichen Rekorde und 80 Podest Plätzen hervorragend. Die Krönung war dann allerdings der Sieg in der Pokalwertung, wo man mit 550 Punkten mit dem Vorsprung von 1 vor dem Gastgeber lag. Auch in den abschließenden Finals konnten die VfLer Hanna Benenson, Alexander Kunath, Emily Schäfer und Nils Koch VfLer überzeugen. Konnte Nils Koch das 50m Freistil-Finale mit persönlichen Rekord von 0:32,23 Min. gewinnen, so verpasste Hanna Benenson mit der neuen Bestzeit von 1:03,19 Min. den Sprung ganz nach vorne. Mit der Winzigkeit von 7/100 musste sie der Dillenburgerin Welsch den Vortritt lassen. Jeweils als Dritte ins Ziel kamen Alexander Kunath und Emily Schäfer. Steigerte „Alex“ Kunath seine Vorlaufzeit von 1:06,33 auf 1:06,06 Min., so viel der Sprung bei Emily Schäfer mit 0:39,07 richtig deutlich aus. Einen unglaublichen Lauf hat derzeit Lukas Plamper, der über 50m Freistil und 50m Rücken die Quali-Norm für die Hess. Meisterschaften buchen konnte.
Jahrgangsentscheidungen
11 Goldmedaillen räumten die VfLer in der Wertung Jahrgang 2006 ab. Fünfmal mit Bestzeit in der Goldspur Christopher Kunath, der über 100m Freistil mit 1:27,18 Min. sein punktbestes Ergebnis erreichte. Im 25m Rückenschwimmen gab es durch Tobias Horn einen weiteren Sieg. Richtig flott unterwegs Anne Koch, die dreimal auf Eins in Ziel kam. Über 100m Lagen (2:04,87) und 50m Freistil (0:45,47) war sie ebenso wenig zu schlagen wie im 25m Freistilsprint. Siegerin im 50m Brustschwimmen wurde Nele Welk mit neuer Rekordzeit von 1:02,19 Min. Auf der der doppelt so langen Distanz ging der Sieg durch Hanna Schmidt-Dege ebenfalls an den VfL.
Richtig große Leistungssprünge legte Amy Heinz hin. Im Jahrgang 2005 schwamm sie über 50 und 100m Brust (0:55,13/1:58,95) in Rekordzeit zu Gold.
In der Wertung Jahrgang 2004 puschten sich Markus Gelver, Emily Schäfer, Emma Fischer und Alisa Padva zu neuen Bestzeiten und insgesamt 17x Edelmetall. Blieb Emma Fischer beim Sieg über 100m Lagen mit 1:29,59 über 6 Sekunden unter der alten Marke, so setzte Alisa Padva als Siegerin im 200m Rückenschwimmen mit 3:05,02 Min. ein dickes Ausrufezeichen. Konnte sich Markus Gelver über 100m Lagen, 100 und 200m Freistil in die Siegerliste eintrage, so gab es für Emily Schäfer über 50m Freistil, 50m Brust und 200m Rücken jeweils Bronze.
Nils Koch, Annamaria Lühs und Alina Welk gingen im Jahrgang 2003 für das Schimmelreiter-Team an den Start. Mit 6 Siegen eine makellose Bilanz hatte Nils Koch, der insbesondere über 50 und 100m Schmetterling (0:37,33/1:25,87) überzeugen konnte. Seine punktbeste Leistung erreichte er im 50m Freistilfinale. Hier knackte er die erste wenige Stunden alte Marke mit 0:32,23 Min. um über eine Sekunde. Zweimal in der Siegerliste geführt wird Alina Welk. Über 100 und 200m Brust war sie mit 1:43,28 bzw. 3:41,49 Min. nicht zu schlagen. Eine weitere Medaille fügte Annamaria Lühs als Dritte im 100m Lagenschwimmen dem VfL-Konto hinzu.
Quasi Bestzeiten auf Ansage gibt es im Moment für Alexander Kunath (Jg. 2001). Über 100m Schmetterling blieb er als Dritter mit 1:20,10 Min. gleich 5 Sek. unter der alten Marke. Bei seinen neue Bestmarken über 100m Lagen (1:17,96) 100m Rücken (1:18,38) und 100m Freistil (1:06,33) wurde er jeweils mit Silber belohnt.
Einen schon fast unvorstellbaren Wettkampf lieferte Lukas Plamper in der Wertung 2000 ab. Über 50m Freistil buchte er mit guten 0:28,22 Min. ebenso das Ticket für die Hessenmeisterschaften wie im Sprint über 50m Rücken. Hier blieben die Uhren bei 0:33,03 Min. stehen. Das es sechsmal in Rekordzeit zum Sieg ging, war dann eher zur Nebensache.
Im Jahrgang 1999 räumten Hanna Benenson und Sophie Kunath mit 10 Siegen quasi alles ab. Erfreulich, dass die Leistungskurve bei beiden mit verschiedenen neuen Bestzeiten nach ob zeigt. So ist das „Hessenticket“ für Sophie Kunath über 50m und 100m Rücken mit 0:36,57 bzw. 1:18,49 Min. in Schlagdistanz. Richtig einen raushauen konnte Hanna Benenson im Freistilfinale. Als Zweite pulverisierte sie die alte Marke mit 1:03,19 Min. förmlich.
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