Schwimmen: Emma Fischer holt Silber im Mehrkampf bei Hessenmeisterschaft

Emma Fischer (links) bei der Siegerehrung Rückenmehrkampf
Mit den Hessischen Meisterschaften auf der 25m Bahn im Gießener Hallenbad an der Ringallee ging das offizielle Wettkampfjahr zu Ende. Vom VfL 1860 Marburg hatten sich Emma Fischer, Alisa Padva, Nils Koch und Jakob Schul qualifizieren können. Insgesamt schickten 45 Vereine 337 Teilnehmer ins Rennen, mit satten 1758 Einzel- und 40 Staffelmeldungen. Mit insgesamt 14 persönlichen Rekorden trat das von Carolin Dietzsch und Philipp Bergmann betreute VfL Quartett die Heimreise an. Reichte es in den Einzelentscheidungen nicht für vordere Plätze, so konnte sich Emma Fischer als Zweite mit 940 Pkt. im Mehrkampf Rückenschwimmen eine Medaille abholen. Im Freistilmehrkampf verpasste sie als Vierte mit 15 Punkten den Sprung auf das Podest. Obwohl sie über 200m Rücken wegen eines Wendefehlers nicht in die Wertung kam, belegte Alisa Padva mit 552 Punkten immerhin noch Rang acht. Richtig knapp ging es in der Disziplin-Wertung Brust Jahrgang 2003 bei Jungen zu. Hier standen am Ende für Jakob Schul 733 Pkt. Und damit Platz 6. Ganze 30 Punkte fehlten somit zu Rang drei.

In den Einzelentscheidungen gab es für Emma Fischer 3 TopTen Platzierungen. Nachdem der Einstieg in den Wettkampf mit den 200m Freistil (3:01,13) nicht ganz nach Maß lief, langte sie über 200m Rücken gleich richtig zu. In 3:04,91 Min. schlug sie als Siebte an und unterbot dabei um satte 5 Sekunden die alte Marke. Richtig flott und neuen deutlichen Bestmarken unterwegs war sie dann jeweils als Achte auch über 100m Rücken (1:26,65) und 100m Freistil (1:17,92).

Nicht so richtig in den Wettkampf fand Alisa Padva. Der Fehler bei der Wende im 200m Rückenschwimmen zeigte Wirkung. Blieb sie über 400m Freistil mit 6:33,81 Min. über ihrer Bestzeit, so zeigte sie dann im 100m Rückenrennen Biss und setzte mit 1:29,98 Min. einen neuen Rekord.

Zwei Top-Ten-Platzierungen erreichte Jakob Schul (2003) über 100 und 200m Brust. Ging es in Rekordzeit von 1:31,63 Min. über 100m zu Rang acht, so lief es auf der doppelt so langen Distanz einen Tick besser. Mit der neuen Bestzeit von 3:20,00 Min. ging es auch Rang 6. Über 100 und 200m Lagen (1:24,86/3:01,63) sowie 100m Rücken (1:27,30) setzte er weitere persönliche Rekorde.

Einen Einstieg nach Maß zu verzeichnen hatte Nils Koch über 400m Freistil. Als Siebter, mit der Zeit von 5:34,44 Min. knackte er die alte Bestmarke um 10 Sekunden, ging es unter die TopTen der Wertung Jg. 2003. Fiel die Steigerung im 200m Freistilrennen mit 1,2 Sek auf 2:38,80 Min. noch moderat aus, so pulverisierte der VfLer über 200m Schmetterling die alte Marke um über 20 Sekunden. Mit der Endzeit von 3:20,51 Min. ging es ebenfalls auf Rang sieben. Mit Rang 15 im 400m Lagen beendete er die Titelkämpfe, mit der Zeit von 6:46,89 Min. setzte er auch hier einen neuen persönlichen Rekord.
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