Schwimmen DMS-Bezirksliga: Beide VfL-Teams auf Rang zwei

Einmal ihre Attraktivität unterstreichen konnte die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen (DMS) beim Bezirksdurchgang im Marburger Aquamar. Aus dem heimischen Bereich waren der TSV Kirchhain und der Marburger SV mit je einer Herren-Mannschaft am Start, Ausrichter VfL Marburg mit einer Damen- und Herrenmannschaft am Start.
Der Giessener SV, TV Dillenburg, TSV Battenberg und der TV Wetzlar komplettierten das Feld.

Der diesjährige Durchgang war bis zum Schluss bei den Damen- und Herrenmannschaften spannend und erst die letzte Entscheidung über 100m Freistil gab den Ausschlag. Die Akteure, sonst mehr oder weniger als Individualsportler unterwegs, schwimmen für die Mannschaft und gehen über Strecken, die eher nicht zum persönlichen Standardprogramm gehören und somit kann DMS auch für „Das musst man sehen“ stehen. Bei den Damen ging mit 8.266 Punkten der Titel an den TV Dillenburg II, gefolgt vom VfL 1860 Marburg II mit 7.882 Punkten. Auf den Plätzen Gießen (7.415 Pkt.), TSV Battenberg (5.740 Pkt.) und TV Wetzlar III (5.616 Pkt.).

Sieger bei den Herren das Team des TSV Kirchhain, das mit 8.034 Punkten das Vorjahresergebnis deutlich steigern konnte. Deutlich zulegen konnte auch der VfL 1860 Marburg mit 7.997 Punkten. Der Marburger SV kehrte mit 7.927 Punkten und Rang drei in den Wettbewerb zurück.

Die Aufstiegsfrage ist noch offen, da zwei Bezirke noch die Durchgänge absolvieren müssen. Vermutlich reichen aber die erzielten Punktzahlen der heimischen Vereine nicht zum Aufstieg.

Das VfL Trainer Trio Peter Klotz, Volker Sonthoff und Manfred Hellmann dürften sich am Wettkampfende verwundert die Augen gerieben haben, als in der Endabrechnung beide Mannschaften die Punktvorgaben mit insgesamt 31 neuen Rekorden deutlich übertrafen. Beim Damen-Team lieferte Kristin Hemmers über 100m Brust mit 1:18,84 Min. das punktbeste Ergebnis der Veranstaltung ab. Bei den Herren lieferten mit jeweils 448 Punkten Matthias Jost und Lukas Plamper die besten Vereinsergebnisse ab.
Mit vier überzeugenden Bestmarken auf einen sehr guten Wettkampf zurückblicken kann Alexander Kunath, der die alten Marken formlich pulverisieren konnte. Trugen die Masterschwimmer Volker Sonthoff, Claudia Kunath und Ilka Herbener auch in diesem Jahr mit guten Leistungen zum Gesamtergebnis bei, so schoben sich mit Nils Koch, Jakob Schul, Loyan Balthasar, Emma Fischer, Hannah Klein, Jaqueline Hermann, Emily Schäfer, Alina Welk, Marlene Witt und Jannis Sonthoff Youngster eindrucksvoll in den Vordergrund. Die „altbewährten“ Johanna Groß und Albert Berberich trugen wertvolle Punkte zum Gesamtergebnis bei.
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