Schwimmen: Diana Padva knackt Norm für Süddeutsche Meisterschaften

  Beim Frühjahrsmeeting des Gießener SV kam mit vier Vereinsrekorden und 67 neuen persönlichen Rekorden richtig viel Bewegung in die Rekordliste des VfL 1860 Marburg. Die letzte Chance zum Pflichtzeitennachweis für die Süddeutschen Meisterschaften nutzten viele Vereine aus dem Süddeutschen Raum und somit waren die über 2000 Meldungen keine Überraschung.

„Ihr habt einen sehr guten Wettkampf abgeliefert“, so kommentierte Trainer Peter Klotz die Rekordflut. Strahlende Miene auch bei Diana Padva (Jg. 2000), die mit überzeugendem Auftritt über 400m Lagen und 800m Freistil mit neuen Vereinsrekorden von 5:31,56 bzw. 9:58,97 die Normen für die Süddeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Offenbach unterbieten konnte. Einen weiteren Uraltrekord knackte Diana Padva über 400m Freistil mit 4:51,15 Min. „Da geht sicher noch mehr“ so ihre eigene Einschätzung unmittelbar nach dem Anschlag.
Alisa Padva (Jg. 2004) stand der „großen“ Schwester in nichts nach und unterstrich ihre derzeitige Topform. Jeder Start eine Bestzeit und am Ende dreimal die Fahrkarte zu den Hessischen. Als Zweite über 100m Rücken blieb sie mit 1:19,94 Min. sage und schreibe 8 Sekunden unter ihrer alten Bestmarke und wird damit in der deutschen Jahrgangsbestenliste auf Rang 14 geführt. Beim Sieg über 50m Rücken verpasste sie mit 399 LEN-Punkten das erste 400er Ergebnis nur knapp.

Einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen konnte Kristin Hemmers, die mit dem neuen Vereinsrekord von 1:20,47 Min. im 100m Brustschwimmen ein Ausrufezeichen setzen konnte.

Hanna Benenson (Jg. 1999) lieferte über 50m Freistil mit 0:29,32 Min. eine Top Zeit ab. Ärgerlich, dass sie die Norm für die Süddeutschen um 12/100 verpasste. Über 50m und 100m Schmetterling (0:32,87/1:18,56) sowie 50m Brust und 100m Freistil (0:38,77 / 1:06,34) knackte sie die Hessennormen. Weiter auf dem Weg nach oben ist Alexander Kunath, der im Jg. 2001 4x für den VfL erfolgreich war. Über 200m Freistil schlug er in 2:20,19 Min. als Dritter an und unterbot ebenfalls die Hessennorm. Im 50m Freistilsprint erzielte er mit ausgezeichneten 0:26,12 Min. nicht nur sein punktbestes Ergebnis sondern auch ein weiteres Hessenticket. Sein Bruder Christopher, im Jahrgang 2006 am Start, zog über 200m Freistil mit 3:01,68 Min. nach und holte noch so nebenbei Gold und Silber über 50m Freistil und 100m Rücken ab.

Mit Hessenzeiten über 50 und 100m Rücken die Heimreise antreten kann Lukas Plamper (Jg. 2000). Blieb er im Sprint mit 0:31,44 Min. knapp unter seiner Rekordmarke, so ging es mit 1:09,60 Min. auf der doppelt so langen Distanz erstmals unter 1:10. Steil nach oben zeigt die Formkurve auch bei Jakob Schul (Jg. 2003), der mit dreimal Gold dekoriert die Heimreise antreten konnte. Die größte Überraschung waren die 100m Rücken. Mit 1:19,94 Min. blieb er satte 6,4 Sekunden unter der alten Bestmarke und unterbot damit Hessennorm. Eine weitere Norm fiel über mit 1:21,90 Min. im 100m Schmetterlingsschwimmen.
0:34,03 Min. so lautet die neue Bestmarke im 50m Schmetterlingssprint für Isabel Sonthoff, die damit auch für die Landesmeisterschaften teilnehmen kann.

Die Qualifikationsnorm in Schlagdistanz haben Sophie Wagner (Jg. 2005) und Lennardt Langenbach (2006). Kam Sophie als Zweite mit guten 3:40, 93 Min. über 200m Brust dicht an die Norm, so fehlen Lennardt über 100m Freistil mit 1:31,03 Min. winzige 3/100.

Mit neuen persönlichen Rekorden zu gefallen wussten auch Loyan Balthasar, Vincent Neeb, Hanna Schmidt-Dege, Lea und Amy Heinz sowie Tobias Horn.
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