Schwimmen: "Chrissi" Kunath holt in Berlin Silber und Bronze

Mit 871 Teilnehmern aus 49 Vereinen unterstrich das Internationale Schwimmfest des SC Berolina Berlin einmal mehr seine Attraktivität. Insgesamt wurden mit rund 3500 Einzelstarts die Zahlen aus den Vorjahren übertroffen. Die riesige Halle des Europasportparks, mit 10x 50m Bahnen mit großer Anzeigetafel sowie am Ende noch einen 10m Sprungturm, beeindruckt und motiviert zugleich. Vielleicht macht gerade dies den Unterschied aus. Die siebenköpfige VfL-Mannschaft schlug sich mit zwei Medaillen und insgesamt 18 persönlichen Rekorden bestens.

Ein besonderes Bonbon war die Anwesenheit von Box-Weltmeister Axel Schulze, der nicht nur alle Autogrammwünsche mit großer Gelassenheit absolvierte sondern auch die ein oder andere Siegerehrung vornahm.


Christopher Kunath, jüngster VfL-Starter, gelang gleich beim ersten Auftritt in Berlin der große Wurf. In der Jahrgangswertung 2006 sprintete er über 50m Freistil mit der neuen Rekordzeit von 0:34,60 Min. auf Rang zwei. Reichte über 200m Lagen die Bestmarke von 3:29,39 Min. „nur“ zu Rang 7, so lief es dann über 100m Schmetterling (1:51,46) als Dritter noch einmal auf das Siegerpodest.

Eine richtige gute Vorstellung lieferte Bruder Alexander Kunath mit drei neuen Rekorden ab. Verpasste er über 50m Freistil in 0:27,29 Min. den Rekord noch knapp, so pulverisierte über 200m Lagen mit 2:35,93 Min. die alte Marke förmlich und erreicht mit Rang 8 in der Doppelwertung 2000/2001 eine Topplatzierung. Beim 50m Rückenstart rutschte er ab und kam nicht richtig in Tritt. Trotz der „Startschwierigkeiten“ kam mit 0:34,59 Min. knapp an seine Bestmarke.

Mit drei TopTen-Platzierungen lieferte Hanna Benenson (Jg. 99) einen soliden Wettkampf ab. Jeweils als Achte kam sie über 100m Brust (1:28,14) und 200m Lagen (2:54,04) ins Ziel. Obwohl sie beim Auftritt über 100m Schmetterling ziemlich platt war, reichten 1:19,81 Min. zu Rang neun.

Nach längerer Pause wieder auf der Wettkampfbühne zurück ist Alisia Ludwig (Jg. 99). „Das hat richtig Spaß gemacht und ist auch nicht so langweilig“ so der Kommentar zu Rang 9 im 200m Lagenschwimmen (2:54,31). Über 50m Freistil gab es mit 0:31,15 Min. ebenso einen Rekord wie über 50m Rücken (0:39,36).

Erstmals in Berlin am Start die Youngster Kim Wicklein, Hanna Schmidt-Dege und Tobias Horn. In der Jahrgangswertung kamen sie trotz Bestzeiten allerdings nicht über Plätze im Mittelfeld hinaus.
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