Schnelles Fahrwasser für Marburger Schwimmer beim Frühjahrsschwimmfest in Wetzlar

Die Mannschaft des Marburger SV: u.v.l. Fynn Pfeiffer, Nathalie Richter, Jacob Horn, Raik Zeppel - oben v.l. Nils Becker, Sabrina Försterling, Xenia Herrmann, Robin Wolf, Wladimir Petri
 
Tolle Wettkampfstätte ... das Europabad
Wetzlar. Am Wochenende lud der ausrichtende TV Wetzlar 1847 in der achten Auflage zum Frühjahrschwimmfest in die Domstadt Wetzlar ein. Zu dem dreitägigen Mamutevent, das im neu sanierten Europabad auf der 50-Meter-Bahn ausgetragen wurde, meldeten 41 Vereine aus sieben Bundesländern und Belgien 556 Teilnehmer zu knapp 3000 Starts.

Mit neun Schwimmern aus den Leistungsgruppen nutzte der Marburger SV 1928 eine weitere Testmöglichkeit auf der Langbahn als Standortbestimmung, u.a. für die im Mai bzw. Juli anstehenden Hessischen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften. Im Vorfeld rechnete Trainerin Nathalie Richter bei dem stark besetzten Wettkampf nicht mit Platzierungen in den Medaillenrängen, allerdings gab es im jungen Marburger Team einige vielversprechende Überraschungen.

Sabrina Försterling schafft Norm für Hessische Meisterschaften


Die Durststrecke ist nach ihrer krankheitsbedingten 4-monatigen Wettkampfpause noch nicht überwunden, allerdings lieferte die 16-jährige Sabrina Försterling über 50 m Rücken in einer guten Zeit von 36,30 Sekunden ab, und sicherte sich damit die erste Qualifikation für die diesjährigen Hessischen Meisterschaften. Auf der für sie eher ungewohnten Brustlage machte Sabrina eine technisch gute Figur und setzte in 43,66 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. „Da ist noch viel Luft nach oben“, sagte Trainerin Nathalie Richter nach den Rennen ihres Schützlings Fynn Pfeiffer (Jg. 99), der nach einer Knieoperation langsam zu seinen Stärken zurückfindet. Beim zweiten Wettkampf nach der Verletzungspause bot Fynn sowohl auf den Sprintstrecken über 50 m Freistil (29,44) und 50 m Rücken (37,28), als auch über 100 m Freistil (1:07,12/14.) und 100 m Rücken (1:22,89/11.) sein ganzes Know-how auf, so dass er sich teilweise um mehrere Sekunden in den einzelnen Disziplinen steigerte. Dem stand Vereinskamerad Nils Becker (Jg. 2000) in Nichts nach. In zwei stilistisch einwandfreien Rennen über 50 m Brust (41,91) und 50 m Freistil (31,21) präsentierte er sich mit deutlicher Leistungssteigerung.

Sarah Oßwald und Xenia Herrmann (beide Jg. 98) behaupteten sich in starken Teilnehmerfeldern. Zwei neue Bestmarken über 100 m Freistil (1:12,29/16.) und 100 m Brust (1:32,02/9.) nahm Sarah mit nach Hause. Xenia verbesserte sich über 100 m Brust (1:38,30/11.), 50 m Schmetterling (43,96) und 50 m Freistil (36,72).

Im schnellen Fahrwasser des mit allen Raffinessen ausgestatteten Europabades, fühlten sich die Youngster des Marburger SV sichtlich wohl. Unbeeindruckt von der großen Kulisse, spulten Wladimir Petri (Jg. 2000), Robin Wolf (Jg. 2001) sowie Raik Zeppel und Jacob Horn (beide Jg. 2002) ihre Starts ab. Dabei verpasste Jacob über 50 m Brust und 50 m Freistil nur knapp seine Bestzeiten. Raik setzte sich auf beiden Strecken jeweils mit Bestmarken vor seinen Vereinskameraden. Der rote Faden spinnt sich bei Wladimir Petri und Robin Wolf weiter. Die Grundlagenarbeit ist getan, jetzt kommt das „Feintuning“, so Trainerin Nathalie Richter sichtlich beeindruckt von der Performance ihrer Jüngsten. Während Wladimir über 50 m Brust (44,35) und 100 m Brust (1:41,69) punktete, setzte Robin mit einer Steigerung von zwei Sekunden einen weiteren Glanzpunkt auf seine erst „frische“ Zeit vom letzten Wettkampfwochenende über 50 m Brust (41,47).

von Ines Peters-Försterling,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger Schwimmverein 1928


Bildnachweis: Ines Peters-Försterling
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