Neustart mit Heimspiel

Marburgs Kapitän Maggie Skuballa will wieder an Oberhausen mit Christina Krick vorbeiziehen. (Foto: M. Schneider / belichtbar.net)
Marburg: Georg-Gaßmann-Stadion | 1. Damen Basketball Bundesliga, Playoff-Viertelfinale, Spiel 1:
BC Pharmaserv Marburg – evo New Basket Oberhausen
(Samstag, 18 Uhr, Kleine Gaßmann-Halle).


Die Pokal-Endrunde ist alles andere als optimal verlaufen. Doch das wollen die Marburger Erstliga-Basketballerinnen nun vergessen machen. „Alles auf Anfang“, heißt die Devise von BC-Trainer Patrick Unger.

Mit einem Heimspiel startet der BC Marburg in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. „Sau wichtig“ findet das der Marburger Übungsleiter. „Wir haben das ganze Jahr vom Heimvorteil gelebt. Wir wollen gut starten und unser Selbstbewusstsein wieder hochschrauben.“

Die Enttäuschung über das Abscheiden bei der Pokal-Endrunde hat sich gelegt. „Seit dem Dienstagstraining haben wir das hinter uns gebracht. Wir sind jetzt voll auf NBO fokussiert“, sagt BC-Trainer Patrick Unger und „ich zolle meiner Mannschaft einen riesigen Respekt vor dem, was sie dieses Jahr bisher geleistet hat.“ Unter anderem zwei Erfolge gegen den kommenden Gegner.

Im Pokal-Achtelfinale und im Liga-Hinspiel siegte Marburg klar. Das Rückspiel entschied das Team von Katja Zberch dagegen denkbar knapp für sich. Doch Unger lässt sich nicht blenden. „Pokal und Playoffs haben ihre eigenen Gesetze. Man darf nicht denken, dass wir jetzt bis zum Finale alles weghauen. Wir müssen jeden Tag unsere beste Leistung bringen.“ Das wird nicht leicht, zumal Natta Gohrke immer noch an ihrer Ellbogenverletzung laboriert und laut Unger am Samstag nicht auflaufen kann.

Personalprobleme kennen die Gäste auch: Nationalspielerin Birte Thimm war zuletzt angeschlagen, Sarah Zierhut nach Babypause nur sporadisch dabei. Nach der Hinrunde gab es zudem einen Wechsel auf einer Ausländer-Position: Kelli Riles wurde durch Monique Reid ersetzt. „Sie holt Rebounds, zieht zum Korb und kann werfen! Es wird schwer sie zu stoppen“, weiß Patrick Unger. In Sharon Beld verfügt NBO über eine weitere Spitzenspielerin. „Ein ähnlicher Spielertyp wie Reid und ganz unangenehm zu spielen. Sie kann auch gut verteidigen“, beschreibt der Marburger die Niederländerin.

Die meisten Zähler heimst bei Oberhausen die Akteurin ein, die von allen Bundesliga-Spielerinnen zum Heimaturlaub den weitesten Flug hinter sich bringen muss: Valerie Nainima von den Fidschi-Inseln erzielt knapp 15 Punkten pro Spiel. Nationalspielerin Lea Mersch punktet immerhin (fast) zweistellig. An der Dreierlinie müssen die Hessinnen auch auf Christina Krick aufpassen. „Sie haben eine gute Mischung aus Distanzschützinnen und Leuten, die zum Korb gehen“, weiß Unger. Und: „Oberhausen verteidigt sehr aggressiv. Es wird ein sehr enges, kampfbetontes Spiel.“

Die Heimbilanz spricht in dieser Saison für das Pharmaserv-Team: neun Siege in zehn Spielen. Daher wollen die Marburgerinnen den Heimvorteil gerne zum Weiterkommen nutzen. Wichtig wird dabei auch die Anfangsphase sein. Der BC will sich nicht immer darauf verlassen müssen, hohe Rückstande noch umbiegen zu können. „Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken, sollten aber auch niemanden unterschätzen“, gibt der Marburger Trainer seinen Schützlingen mit auf den Weg.

Das Playoff-Viertelfinale wird nach dem Modus „Best of Three“ ausgetragen. Das Rückspiel findet am kommenden Freitag in Oberhausen statt, ein etwaiges Entscheidungsspiel zwei Tage später wieder in Marburg.

Weiter spielen:
* TSV Wasserburg – Saarlouis Royals
* Rhein-Main Baskets – ChemCats Chemnitz
* Herner TC – Halle Lions.
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