Marburger SV punktet in Kassel

Die Mannschaft in Kassel: v.l. Robin Wolf, Clara Nessler, Sabrina Försterling, Jacob Horn, Lea Faust, Nathalie Richter, Raik Zeppel, Franz Rabe, Emma Nagel, Frederic Schwarz, Fynn Pfeiffer
 
Fynn Pfeiffer und Sabrina Försterling stehen im Finale
Kassel. Am Wochenende feierte der ausrichtende Casseler Schwimmverein Kurhessen mit dem 30. Casslerer Sprintpokal einen gelungenen Einstand im letztjährig fertigegestellten Auebad auf der 50-Meter-Bahn. Der rein auf die vier Schwimmlagen ausgerichtete Sprint-Wettbewerb lockte 242 Teilnehmer aus 19 Vereinen mit knapp 800 Starts ins nordhessische Kassel. Für den Marburger SV 1928 testeten zehn Schwimmer/innen die neue Langbahn auf Herz und Nieren.

Sabrina Försterling und Fynn Pfeiffer sichern sich Finalteilnahme


Sabrina Försterling (Jg. 97) verkaufte sich auf allen vier Sprintstrecken überaus souverän, so dass sie neben zwei Silbermedaillen über 50 m Rücken und 50 m Schmetterling, sowie einer Bronzemedaille über 50 m Freistil mit einer Gesamtpunktzahl von 1517 Punkten als Dritte ins Finale der Altersgruppe Jugend A einzog. Im Finale schwimmen die sechs punktbesten Schwimmer/innen aus der jeweiligen Altersklasse 100 Meter in zwei verschiedene Stilarten, die unmittelbar vor dem Finale per Losverfahren ermittelt werden. „Glück im Unglück“ für die 16-jährige, die es mit den Disziplinen 50 m Schmetterling, gefolgt von 50 m Freistil hätte schlechter treffen können. Mit letzten Kraftreserven beendete Sabrina das Finale als Zweite und freute sich über den Pokalgewinn. Für Fynn Pfeiffer (Jg. 99) lief es über die vier Teilstrecken ebenfalls gut, wenn auch ein mißglückter Start über 50 m Rücken ein besseres Ergebnis verhinderte. Zwei Bestmarken setzte er über 50 m Schmetterling und 50 m Brust und sicherte sich als Sechster mit 1075 Punkten den Einzug ins Finale der Altergruppe Jugend B. Mit 50 m Rücken gefolgt von 50 m Freistil entschied das Los für den Rückenspezialisten eine Traumkonstellation, so dass sich Fynn um zwei Plätze auf den 4. Rang verbesserte. Undenkbar knapp verpasste Lea Faust (Jg. 95/offene Wertung) als Siebte mit einer Punktzahl von 1404 Punkten den Einzug ins Finale der besten sechs Schwimmerinnen. Den Prüfungsstress schien die Abiturientin gänzlich auszublenden und spulte technisch einwandfrei ihre Rennen ab. Drei persönliche Bestzeiten über 50 m Rücken (37,34/4.), 50 m Schmetterling (37,95/7.) und 50 m Brust (45,76/9.) schlagen bei ihr zu Buche.

In der „offenen Klasse“ starteten Franz Rabe und Frédéric Schwarz (beide Jg. 96). Während Franz über 50 m Schmetterling (33,19/10.) mit einer Zeitverbesserung Akzente setzte, konnte Frédéric sein Know-how auf der Sprintstrecke nicht ganz unter Beweis stellen. Sichtlich zufrieden zeigte sich Trainerin Nathalie Richter mit ihren jüngsten Teilnehmern. „Da ist noch viel Luft nach oben“, so die Trainerin. Gemeint sind die Youngster Jacob Horn, Raik Zeppel und Robin Wolf (alle Jugend C), die sich mit stilistischem Zugewinn weiter nach vorne schieben. Hierbei sicherte sich Robin Wolf über 50 m Brust in einem starken Teilnehmerfeld mit persönlicher Topzeit von 41,36 Sekunden die Bronzemedaille, gefolgt von Raik Zeppel (46,56/9.) und Jacob Horn (14.). Auch im 50-Meter-Freistilsprint ging es mit neuen Bestmarken für Robin (32,90/5.), Raik (37,94/16.) und Jacob (38,23/17.) schnell zur Sache. In der Wertung Jugend B starteten Emma Nagel und Clara Nessler. Zwar reichte es für Beide nicht, um ganz vorne mitzuschwimmen, doch überzeugten Emma und Clara mit deutlichen Leistungsverbesserungen.

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger Schwimmverein 1928


Bildnachweis: Ines Peters-Försterling
1
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.