Hockey-Herren des VfL 1860 Marburg sichern die Klasse

1.Herren sichern die Klasse mit 7:9 Auswärtssieg
Die 1.Herren halten der Oberliga auch weiterhin die Treue. Mit einer geschlossenen und kämpferisch herausragenden Mannschaftsleistung entführen die Pfeiffer-Jungs die entscheidenden 3 Punkte beim Gastspiel gegen den direkten Konkurrenten SC 80 III.


Nach der Darmstädter Niederlage am Vortag waren die Vorzeichen für die Marburger Herren vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten aus Frankfurt klar: Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt fix, bei einem Remis oder einer Niederlage wäre am letzten Spieltag zittern angesagt gewesen. Auch für die Gastgeber ging es um alles, konnten die 80er nur mit einem Sieg ihre Chancen auf den eigenen Ligaverbleib sichern. Auch heute musste Trainer Pfeiffer einige Ausfälle verkraften, bekam dafür aber mit Rasmus Klemm-Mayer und Daniel zwei erfahrene Kräfte neu an Bord. Vom Start weg entwickelte sich ein intensives und für die Zuschauer aufregendes Spiel, in dem Marburg sofort mit der nötigen Einsatzbereitschaft präsent war. Ähnlich wie im Hinspiel startet SC 80 mit hohem Pressing und versuchte die Marburger Verteidiger um Kapitän Simon Morherr und Ferdinand Gerl zu Fehlern zu zwingen, die sich aber stets mit Ruhe und Cleverness befreien konnte. Die offensive Marschroute der Gastgeber eröffnete dem VfL gleichwohl Freiräume im eigenen Sturm, die Moritz Großer bereits nach 4 Minuten zum 0:1 nutzen konnte. Hinten sicher und vorne brandgefährlich spielte Marburg weiter, während sich Frankfurt schwer tat seinen Rhythmus zu finden. Folgerichtig konnte Marburg in Person von David Bickenbach nachlegen, der einen Konter über Matthias Döring und Simon Samstag zum 0:2 veredeln konnte. Kurze Zeit später war es dann Döring selbst, der nach schöner Vorarbeit von Großer auf 0:3 erhöhen konnte. SC 80 fand nach wie vor kein Mittel gegen die hervorragende Marburger Defensivarbeit und das blitzschnelle Umschalten nach Ballgewinn, was nach Treffern von Großer und Döring nach 20 Minuten in dem Zwischenstand von 0:5 gipfelte. Eine sensationelle Hälfte wurde kurz vor dem Seitenwechsel aber noch etwas getrübt, als SC 80 zwei VfL-Nachlässigkeiten bestrafte und auf den 2:5-Halbzeitstand verkürzen konnte. Auch die 2.Hälfte begann gut für Marburg. Wieder wurde die anfängliche Druckphase der Hausherren unbeschadet überstanden und weiterhin fanden die Jungs Lösungen gegen die Frankfurter Manndeckung. War der VfL in der ersten Hälfte jedoch noch eiskalt vor dem Tor, blieben jetzt gute Gelegenheiten ungenutzt. Umgekehrt wurde SC 80 jetzt zielstrebiger und effizienter und witterte spätestens nach dem 4:5 Morgenluft. Zwar konnte David Bickenbach nach Strafecke wieder auf 4:6 stellen, aber Marburg geriet auch bedingt durch langsam nachlassende Kräfte stetig mehr unter Druck. Marburg spielte nicht viel schlechter, nutzte die sich weiterhin ergebenden Chancen aber einfach nicht. Frankfurt agierte hingegen wesentlich cleverer und konzentrierter und belohnte sich selbst nicht nur mit dem Ausgleich, sondern 10 Minuten vor Schluss mit der 7:6-Führung. Statt jetzt den Faden völlig zu verlieren, hektisch und kopflos zu werden, zeigte Marburg aber in dieser Phase Charakter. Die letzten 10 Minuten rannte, kämpfte und biss die gesamte Mannschaft bis zum Limit und wurde belohnt als Bickenbach den Ausgleich erzielte und Großer 4 Minuten vor Ende für die erneute Führung sorgte. Frankfurt nahm sofort den Torwart vom Feld und probierte mit dem 6.Feldspieler nochmal alles, scheiterte aber an den Marburger Brettern oder spätestens Keeper Andreas Büchler. Als Dynamo Döring 10 Sekunden vor Schluss den letzten 80-Angriff abfangen konnte und Moritz Großer zum 7:9 ins leere Netz traf, war der umjubelte Klassenerhalt schließlich in trockenen Tüchern. Am heutigen Tag verdienten sich die Jungs einfach mit ihrem Willen und ihrer Kampfbereitschaft den Sieg. Nach dem personellen Umbruch vor der Saison ist der Klassenerhalt auf jeden Fall als Erfolg zu werten. Jetzt geht es daran den Schwung und ein bisschen Fitness mit aufs Feld zu nehmen und da ab April wieder anzugreifen. Es spielten: Andreas Büchler – Simon Morherr, Ferdinand Gerl, Simon Samstag, Rasmus Klemm-Mayer – Matthias Döring, Moritz Großer, David Bickenbach und Daniel Keil
Autor: Simon Samstag
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