Hessen-Derby mit Garantie zum Nägelkauen

Die treuen Trommler unterstützen die Marburger Mannschaft auch in schwächeren Phasen. (Foto: M. Schneider / belichtbar.net)
Marburg: Georg-Gaßmann-Halle | 1. Damen Basketball Bundesliga:
BC Pharmaserv Marburg – Rhein-Main Baskets
(Sonntag, 16 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).


Mit dem fünften Heimsieg in Folge will sich das Pharmaserv-Team am Sonntag aller Abstiegssorgen entledigen und Kurs auf die Playoffs setzen. Unter den Zuschauern des Hessen-Derbys gegen die Spielgemeinschaft aus Hofheim und Langen werden auch rund 200 Nachwuchsbasketballerinnen sein.

Am Sonntagmorgen reisen basketballbegeisterte Mädchen aus ganz Hessen nach Marburg. „Wir freuen uns sehr über diese tolle Resonanz und die Begeisterung des Nachwuchses für unsere Sportart“, sagt Christine Hellkötter vom BC-Vorstand. Beim Trainingscamp unter dem Motto „Mädchen spielen Basketball“ werden auch Trainer und Team des Marburger Bundesligisten vorbeischauen.

Marburg gegen Rhein-Main: eine Paarung mit der Garantie zum Nägelkauen. Erst Recht mit dieser Ausgangslage: Mit einem Erfolg würde der Tabellenneunte aus Südhessen auf einen Sieg an den Achten von der Lahn heranrücken. Auch sind beide beim Thema Abstieg noch nicht aus dem Schneider. Die vergangenen sechs Duelle gingen jeweils mit einer Differenz von höchstens sechs Punkten aus. Siehe Hinspiel: 50:48 für Marburg. Der BC profitiert in der Rückrunde von seiner Heimstärke. Auswärts gab es aber seit dem Hinspielsieg in Langen nichts mehr zu holen, trotz zuletzt ansprechender Leistungen.

Ganz anders die Gäste: Durch Erfolge in Oberhausen und in Chemnitz beseitigten die Baskets zuletzt zumindest die akute Abstiegsangst. Und das trotz Personalproblemen: Ein Kreuzbandriss beendete Jennie Rintalas Saison vorzeitig. Und auch die beste Punkte- und Rebound-Sammlerin der Spielgemeinschaft konnte nicht mitwirken: Svenja Greunke muss seit Wochen wegen eines Ermüdungsbruchs im Fuß pausieren. Comeback am Sonntag?

Neben der individuellen Klasse („Redmon, Pieczynski, die Dietrich-Schwestern, Rexroth und Yohn sind schon sehr gut!“) zeigt sich Patrick Unger von der „Flexibilität in der Verteidigung und dem schnellen Spiel nach vorne“ der Baskets beeindruckt. „Wir haben vor ihnen Respekt, aber keine Angst“, sagt der BC-Übungsleiter, der wieder eine hart umkämpfte Partie erwartet: „Wir müssen schon unsere beste Leistung bringen um zu bestehen.“
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